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40. Freiburger Männerwallfahrt und Jubiläum der Marienschwestern verbinden sich in Schönstatt
An der von der Schönstatt Männerbewegung Freiburg zum 40sten Mal organisierten Wallfahrt nach Schönstatt, Vallendar, nahmen insgesamt 51 Pilgerinnen und Pilger teil (Foto: Schemel)
Manfred Schemel, Josef Danner. Am Dreifaltigkeitssonntag, 31. Mai 2026, machten sich 51 Pilger der Schönstatt-Männerbewegung Freiburg zur 40. Jahreswallfahrt nach Schönstatt in Vallendar auf. Die traditionsreiche Pilgerfahrt führte zum Taborheiligtum auf dem Marienberg, ins Urheiligtum im Tal Schönstatt und zum Mutterhaus der Schönstätter Marienschwestern, die in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiern.
Im Liebesbündnis unterwegs
Seit 40 Jahren organisiert Josef Danner aus Oberkirch die Wallfahrt aus seiner Verbundenheit mit dem Liebesbündnis zur Dreimal Wunderbaren Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt. Unterstützt wird er dabei von Diözesanleiter Manfred Schemel aus Bühl-Eisental. Aus der ursprünglich ausschließlich für Männer gedachten Wallfahrt ist im Laufe der Jahre eine gemischte Pilgergruppe geworden. In diesem Jahr nahmen 14 Männer und 37 Frauen teil. Einige Männer aus den Bistümern Trier und Limburg schlossen sich der Gruppe an.
Wegen ungewöhnlicher Wetterkapriolen und Baumaßnahmen erreichte der Reisebus den Marienberg verspätet. Marienbruder Markus Amrein begrüßten die Pilger kurz vor Beginn der Heiligen Messe.
Wallfahrtsleiterin Schwester M. Annika Lämmle besucht mit den Pilgern das Grab Pater Josef Kentenichs (Foto: Schemel)
Die sieben Gaben des Heiligen Geistes
Ausgehend vom Evangelium des Dreifaltigkeitssonntags wurden in der Predigt die Worte Jesu aufgegriffen: „…damit jeder, der an ihn glaubt ewiges Leben hat … und durch ihn gerettet wird!“ (vgl. Joh 3,16). Maria, so hieß es, sei als „voll der Gnade Gottes“ das Gefäß des Heiligen Geistes. Im Liebesbündnis sei sie es, die den Gläubigen die sieben Gaben des Heiligen Geistes erbitte: Weisheit, Verstand, Rat, Stärke, Erkenntnis, Frömmigkeit und Gottesfurcht. Konkret wurde die Predigt dadurch, dass diese sieben Gaben mit Anregungen für das geistliche Leben verbunden wurden, vom täglichen Gebet über den Empfang der Sakramente bis hin zu tätiger Nächstenliebe und dem Mut, den Glauben im Alltag zu leben.
Auf Berg Schönstatt besuchten die Pilger die Ausstellung, die anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Marienschwestern“ im Mutterhaus der Gemeinschaft angeboten wird (Foto: Schemel)
Schwester M. Annika macht die Pilger mit der wechselvollen Geschichte der Marienschwestern vertraut (Foto: Schemel)
Begegnungen am Gnadenort
Zum weiteren Programm der Wallfahrt gehörte eine Begegnung mit zehn Novizinnen der Schönstätter Marienschwestern aus drei Kontinenten, die von ihren Berufungen berichteten. Anschließend nutzten die Wallfahrer die Zeit zum persönlichen Besuch und Gebet im Urheiligtum.
Auf Berg Schönstatt führte Schwester M. Annika Lämmle die Pilger durch die Dreifaltigkeitskirche und stellte die Jubiläumsausstellung zum 100-jährigen Bestehen ihrer Gemeinschaft vor. Sie schilderte Höhen und Tiefen des Weges der Schönstätter Marienschwestern, die heute mit 1.442 Schwestern auf vier Kontinenten apostolisch tätig sind.
Den Abschluss bildete eine Andacht im Urheiligtum mit priesterlichem Segen. Im Rahmen dieser Gebetszeit wies Schwester M. Annika die Pilger auf die Vision des Gründers Schönstatts, Pater Josef Kentenich „vom neuen Menschen in der neuen Gemeinschaft“ hin und dazu ein, für die Seligsprechung Pater Kentenichs zu beten und dieses Anliegen zu ihrem eigenen zu machen. Gegen 17 Uhr endete der Wallfahrtstag am Gnadenort Schönstatt, ehe die Pilger die Heimreise antraten: „Deo Gratias!“
