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26. Juni 2026 | Deutschland | 

Zweieinhalb mal um die Erde


Die 18-jährige Victoria hat die 100.000 km voll: Zweieinhalb mal um die Erde (Foto: Knes)

Die 18-jährige Victoria hat die 100.000 km voll: Zweieinhalb mal um die Erde (Foto: Knes)

Harald M. Knes. Am 24. Juni – am Festtag des Heiligen Johannes des Täufers, sehr passend – war ein besonderer Moment für Martin M. Janssen, Mitglied des Schönstatt-Instituts Marienbrüder. Am Reha-Zentrum Koblenz – ebenfalls sehr passend – hatten er und seine 18-jährige Victoria die 100.000 km voll: zweieinhalb mal um die Erde.

Der Schönstätter Marienbruder und "seine Victoria" (Foto: Knes)

Der Schönstätter Marienbruder und "seine Victoria" (Foto: Knes)

Leidenschaftlicher Elektriker und Fahrradfahrer - und Marienbruder (Foto: Knes)

Leidenschaftlicher Elektriker und Fahrradfahrer - und Marienbruder (Foto: Knes)

Eine treue Weggefährtin auf zwei Rädern

Ja wie? Verpflichten sich die Marienbrüder nicht den Zölibat zu leben? Doch! Doch! Das ist so. Victoria ist allerdings keine Frau, sondern Martin M. Janssens Fahrrad: seit Jahrzehnten sein Haupttransportmittel. Auch vor Victoria gab es andere, aber keine ist ihm so lange treu geblieben bzw. hat so lange durchgehalten wie sein aktuelles Fahrrad.

Nachhaltigkeit ganz selbstverständlich gelebt

Victoria steht dabei für nachhaltiges ökologisches Handeln im Alltag – in der Schönstatt-Spiritualität könnte man „ökologische Werktagsheiligkeit“ dazu sagen; dem Gegenteil von Greenwashing, wo der Hauptakzent auf PR, Marketing und die Darstellung angeblich ökologischen Verhaltens liegt. Damit hat Martin M. Janssen nichts am Hut und auch der Heilige Johannes der Täufer, zu dessen Festtag das Ziel erreicht wurde, ist quasi eine Ikone des geringen ökologischen Fußabdrucks, ein Vorbild an nachhaltigem aszetisch-armutsmäßigem Heiligenleben im Einklang mit der Natur.

Mit jedem Kilometer etwas für die Gesundheit

Jeder am Ort Schönstatt kennt Martin, sein Fahrrad „Victoria“ und seine Liebe zu seinem Beruf als Elektriker. Victoria steht bei ihm auch dafür, dass seine Fortbewegung mit dem Fahrrad eine Art Reha-Maßnahme im Alltag ist. Der Gedanke ist: Ich verliere nicht Zeit, weil ich mit dem Fahrrad etwas langsamer als Autos von A nach B komme. Nein! Ich gewinne Zeit, weil ich einerseits die notwendigen Fahrten unternehme und gleichzeitig dabei eine Reha-Maßnahme mache, für die ich keinen Termin vereinbaren muss, die die Krankenkasse nichts kostet und die für die Gesundheit von Körper und Geist wichtig ist. Ganz nach dem Motto: Das Leben kann einfach sein! – Keep it simple!

Glückwunsch zum Jubiläum – und auf die nächsten 100.000 Kilometer

Deshalb sagen wir: Herzlichen Glückwunsch! Glück auf für die kommenden 100.000 km und zum Festtag eine Torte oder ein Eis! Das kann sich Martin erlauben und hat er sich verdient. Übrigens: Seine Victoria hätte es sich auch verdient. Die macht sich aber nichts aus Eis und Torte und ist schlank wie vor 18 Jahren.

 


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