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Lichtzeichen sucht Mitträger für die Zukunft
Lichtzeichen e.V. - Hilfe für schwangere Frauen (Foto: Lichtzeichen e.V.)
Hbre. Pater Felix Geyer ISch, Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland, ruft Verantwortliche dazu auf, das Projekt „Lichtzeichen“ bei seiner weiteren Entwicklung zu unterstützen. Anlass ist der bevorstehende Wechsel in der Verantwortung des Vereins, nachdem Ulrike Eichenberg nach jahrzehntelangem Engagement ihre Leitungsaufgabe abgeben wird. Lichtzeichen bietet Frauen in Not vor, während und nach der Geburt ihres Kindes Begleitung an und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum sozialen Gesicht der Schönstatt-Bewegung.
Im Haus des Lichtzeichen e.V. in Schönstatt, Vallendar ... (Foto: Lichtzeichen e.V.)
... stehen Räume für hilfesuchende Frauen sowie eine Kleiderkammer zur Verfügung (Foto: Lichtzeichen e.V.)
Liebe, die konkret wird
„Lichtzeichen“ ist aus der Schönstatt-Frauenbewegung hervorgegangen. Die Unterstützung von Schwangeren und Müttern in Notlagen steht im Mittelpunkt des Engagements der Vereinsmitglieder. Durch konkrete Unterstützung wird Kindern der Weg ins Leben ermöglicht. Nach Einschätzung von Pater Felix Geyer zeigt sich in diesem Engagement ein Wesenszug Schönstatts: Hilfe entsteht vor allem durch persönliche Beziehungen, Einsatzbereitschaft und ein tragendes Netzwerk von Menschen.
Bei einem Besuch bei den Verantwortlichen des Vereins habe ihn besonders beeindruckt, wie Menschen dort ihr Persönliches Ideal leben und das Liebesbündnis konkret werden lassen. „Hier wird Liebe wirksam, nicht als Idee, sondern als Tat“, schreibt er in einem Brief an Verantwortliche der Schönstatt-Bewegung.
Ein Anliegen der ganzen Bewegung
Mit dem anstehenden Leitungswechsel stellt sich die Frage nach der Zukunft des Projekts. Deshalb richtet sich Pater Geyers Aufruf nicht nur an die Frauenbewegung, sondern an die gesamte Schönstatt-Bewegung in Deutschland. Zwar sei „Lichtzeichen“ aus einer konkreten Gliederung heraus entstanden, berühre aber Fragen, die die Bewegung insgesamt betreffen: ihr soziales Gesicht, ihre Sendung und die konkrete Begleitung von Menschen, die Schutz, Beziehung und Ermutigung benötigen.
Ulrike Eichenberg, die die Angebote des Vereins seit vielen Jahren organisiert hat, wird ihre Leitungsaufgabe nun abgeben (Foto: Lichtzeichen e.V.)
Pater Geyer sieht in dem Projekt zugleich ein Zeichen für die gegenwärtigen Umbruchsprozesse, in denen Schönstatt stehe: „Schönstatt lebt nicht zuerst dort, wo alles strukturell abgesichert ist, sondern dort, wo Menschen sich aus ihrer Berufung heraus zur Verfügung stellen“, so Geyer. „Schönstatt lebt dort, wo jemand sagt: ‚Mein Beitrag zählt‘, wo jemand die Not der Zeit hört und darauf nicht nur mit Worten, sondern mit Leben antwortet.“
Unterstützung auf vielen Ebenen gefragt
Für den Fortbestand der Initiative werden Menschen gesucht, die bereit sind, Verantwortung in der Führung zu übernehmen oder auch sich direkt vor Ort einzubringen. Gesucht wird Mitarbeit im wöchentlichen (Kleider-)Markt, in der Begleitung konkreter Frauen in ihrem Alltag sowie bei Hintergrundaufgaben der Organisation, Akquise, Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung. Zudem wird pädagogische, soziale, fachliche und beratende Unterstützung benötigt.
Pater Geyer bittet die Verantwortlichen in den Gemeinschaften, Diözesen, Gruppen und Netzwerken, das Anliegen weiterzutragen und mögliche Interessierte darauf aufmerksam zu machen. Außerdem regt er an, gemeinsam zu fragen: „Wen ruft Gott jetzt? Wer könnte hier gebraucht werden? Und was ist unser Beitrag, damit dieses Stück soziales Gesicht Schönstatts Zukunft hat?“
Mehr Informationen
- Internetseite: www.lichtzeichen.org
- Beitritt zur Lichtzeichen Informationsgruppe in der Schönstatt-App (Voraussetzung: Installation der Schönstatt.App. Siehe: schoenstattapp.de)
- Gruppenticket in der App: THGYZ1
