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Schönstatt-Zentren als „Häuser mit Profil“ – Schönstatt-Campus lädt Verantwortliche zu einem gemeinsamen Entwicklungsprozess ein
Schönstatt-Campus: Entwicklungsprozess der Schönstatt-Zentren (Grafik: B.Brehm)
Hbre. Mit dem Projekt „Schönstatt-Zentren = Häuser mit Profil“ startet im Rahmen des SchönstattCampus ein gemeinsamer Lern- und Entwicklungsprozess für Verantwortliche der Schönstatt-Zentren in Deutschland. Das erste Online-Modul – innerhalb der Schönstatt-App angeboten – findet am Dienstag, 7. Juli, um 10 Uhr statt. Ziel des Campus-Projektes ist es, die Verantwortlichen der Zentren in ihrem jeweiligen Sendungsauftrag zu stärken und zugleich tragfähige wirtschaftliche Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln.
Peter Göttke und Claudia Zerbian, Initiatoren der Initiative, beschreiben die gegenwärtige Situation der Häuser als „spannende Aufgabe“. Die Zentren seien herausgefordert, ihren „je eigenen Auftrag in einer sich wandelnden Zeit sichtbar und erfahrbar zu machen“. Gleichzeitig gehe es darum, Räume anzubieten, die sowohl für interne Schönstatt-Gruppen als auch für Gäste von außen attraktiv seien.
Den eigenen Auftrag sichtbar machen
Im Mittelpunkt der Online-Module steht die Frage, wie Schönstatt-Häuser ein erkennbares Profil entwickeln und stärken können. Dabei soll es nicht nur um organisatorische oder wirtschaftliche Fragen gehen, sondern auch darum, wie die Schönstatt-Spiritualität für Menschen erfahrbar werden kann.
Das Auftaktmodul versteht sich als Einstieg in einen längeren Prozess. Vorgesehen ist ein „ehrlicher Blick auf die aktuelle Situation unserer Häuser und Zentren“ ebenso wie der Austausch über Erfahrungen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven. Weitere Module sollen gemeinsam mit der Gruppe thematisch und terminlich abgestimmt werden.
Erfahrungen teilen und voneinander lernen
Methodisch setzen die Module auf einen gemeinsamen Austausch der Teilnehmenden. Neben einer Reflexion der aktuellen Situation der Häuser ist zudem ein thematischer Impuls der „Modulleitung“ vorgesehen, der neue Perspektiven und Denkanstöße eröffnen soll. Ein wichtiger Bestandteil ist zudem die kollegiale Beratung. Die Erfahrungen, Ideen und Kompetenzen der Teilnehmenden werden als „wesentlicher Schatz und Resonanzraum dieses Projekts“ beschrieben. Deshalb soll ausreichend Raum bleiben, konkrete Fragen, Anliegen und Praxisbeispiele gemeinsam zu beraten.
Neue Perspektiven für die Zukunft entwickeln
Die Verantwortlichen des Schönstatt-Campus laden dazu ein, Erfahrungen, Ideen und Herausforderungen in den gemeinsamen Prozess einzubringen. Gerade die Vielfalt der Häuser und Zentren biete die Chance, voneinander zu lernen und neue Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln.
Mehr Informationen
- Auftaktmodul: Dienstag, 7. Juli, 10 Uhr
- Ort: Online in der Schönstatt-App
- Anmeldung: goettke@schoenstatt.de
