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19. Juni 2026 | Deutschland | 

Weltmeisterliches WIR – Familienmagazin stellt Weichen für die Zukunft


Die Redaktion der Familienzeitschrift "WIR" traf sich zu ihrer Redaktionskonferenz im Schönstattzentrum Liebfrauenhöhe, Rottenburg  (Foto: Helmut Kirschner)

Die Redaktion der Familienzeitschrift "WIR" traf sich zu ihrer Redaktionskonferenz im Schönstattzentrum Liebfrauenhöhe, Rottenburg  (Foto: Helmut Kirschner)

Tobias Hofmann. Das Redaktionsteam des Schönstatt-Familienmagazins WIR hat sich auf der Liebfrauenhöhe zur jährlichen Redaktionskonferenz getroffen. Neben der Themenplanung für kommende Ausgaben standen dabei auch Fragen zur Zukunft der Zeitschrift, zu personellen Ressourcen und zu veränderten Rahmenbedingungen im Mittelpunkt. Das Wochenende war geprägt von intensivem Austausch, gemeinsamen Suchprozessen und dem Blick auf die Herausforderungen der kommenden Jahre.

Cover des Familienmagazins WIR  (Foto: Helmut Kirschner)

Cover des Familienmagazins WIR  (Foto: Helmut Kirschner)

Leben teilen und Perspektiven zusammenführen

Bereits die Ankommensrunde erwies sich als wichtiger Einstieg in die Begegnung. Fragen wie „Wo stehe ich?“, „Wo stehen WIR?“ und „Was würde mir fehlen, wenn es die WIR nicht (mehr) gäbe?“ eröffneten einen persönlichen Austausch.

In einer Atmosphäre von Vertrauen und Wertschätzung teilten die Teilnehmenden ihre Erfahrungen und Sichtweisen. Unterschiedliche, teils auch herausfordernde oder schmerzliche Perspektiven wurden dabei nicht als Hindernis, sondern als Bereicherung erlebt. Durch Offenheit und achtsames Zuhören entstand ein Miteinander, in dem Gedanken zur Zukunftsfähigkeit der Zeitschrift wachsen und neue Ideen Gestalt annehmen konnten.

Mit dem Ohr am Herzen Gottes

Unter dem Leitgedanken „Mit dem Ohr am Herzen Gottes und der Hand am Pulsschlag der Zeit“ begab sich die Redaktion auf die Suche nach Themen für die kommenden Ausgaben. Im Sinne Pater Kentenichs ging es darum, die Entwicklungen der Gegenwart aufmerksam wahrzunehmen und nach der Stimme Gottes in dieser Zeit zu fragen. Im Mittelpunkt standen dabei Fragen nach dem Familienleben heute: Was bedeutet Familie in der aktuellen gesellschaftlichen Situation? Wie können Paare und Familien gestärkt werden? Welche Themen prägen die Zeit, und welche Antworten kann die Zeitschrift darauf geben?

Die Konferenz fand hybrid statt (Foto: Helmut Kirschner)

Die Konferenz fand hybrid statt (Foto: Helmut Kirschner)

Herausforderungen offen benennen

Wie bereits im vergangenen Jahr beschränkte sich das Treffen nicht auf die Themenplanung. Ebenso intensiv wurde über die Zukunft des Magazins beraten. Dabei kamen auch größere Herausforderungen zur Sprache. Diskutiert wurden die Auswirkungen des demographischen Wandels, veränderte Lesegewohnheiten sowie die Frage, wie neue Mitarbeitende gewonnen werden können. Ebenso ging es um die vorhandenen personellen Kapazitäten und darum, welche Aufgaben künftig realistisch leistbar sind.

Den eingeschlagenen Weg weitergehen

Am Ende des intensiven Wochenendes stand die Entscheidung, den bisherigen Weg fortzusetzen. Zugleich wurden Veränderungen bei Zuständigkeiten und Aufgabenbereichen vereinbart. Künftig wird die Zeitschrift WIR dreimal jährlich erscheinen – im gewohnten Umfang und mit dem bisherigen Qualitätsanspruch. Gestärkt durch das gemeinsame Ringen und das intensive Miteinander machten sich die Teilnehmenden am Sonntagnachmittag auf den Heimweg. Für die Redaktion stand dabei bereits fest: Unabhängig vom 7:1-Sieg der deutschen Nationalmannschaft am späten Sonntagabend war dieses Wochenende ein Erfolg. Oder, wie es im Rückblick heißt: „Mit diesem Wochenende hatten WIR schon gewonnen. WIR – einfach weltmeisterlich.

Nach getaner Arbeit entspannen beim Schönstattheiligtum des Zentrums Liebfrauenhöhe (Foto: Helmut Kirschner)

Nach getaner Arbeit entspannen beim Schönstattheiligtum des Zentrums Liebfrauenhöhe (Foto: Helmut Kirschner)

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