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9. Juni 2026 | Deutschland | 

Begegnungstag am 31. Mai im Münchener Schönstattzentrum


Begegnungstag am 31. Mai beim Schönstatt-Heiligtum in München Solln (Foto: J. Kiess)

Begegnungstag am 31. Mai beim Schönstatt-Heiligtum in München Solln (Foto: J. Kiess)

Joachim Kiess. Am Schönstatt-Zentrum in München hat sich der Begegnungstag am 31. Mai längst zu einer festen Tradition entwickelt. Menschen, die sich der Gnadenkapelle der Dreimal wunderbaren Mutter, Königin und Siegerin verbunden fühlen, kamen zusammen, um den Weihetag des Heiligtums zu feiern. Bei sonnigem Wetter füllte sich der Platz vor der Kapelle schnell. Unter dem Motto „Kommt und seht“ brachten viele ihre Verbundenheit mit diesem Ort und der Schönstattfamilie zum Ausdruck. Zugleich setzte sich fort, was bereits beim Zukunftstag am 10. Mai thematisiert worden war: „Hier ist Wohlsein!“

Dankbarkeit für 50 Lebensjahre

Der Begegnungstag begann mit einer festlichen Heiligen Messe unter freiem Himmel. Drei Schönstatt-Patres und zwei Diakone standen gemeinsam am Altar. Hauptzelebrant war Pater Frank Riedel ISch. Die Predigt hielt Pater Sahaya Kumar ISch. Für beide war der Gottesdienst zugleich ein besonderer Anlass des Dankes, denn beide blickten auf 50 Lebensjahre zurück.

Nach dem gemeinsamen Gottesdienst packten alle mit an, um miteinander feiern zu können (Foto: J. Kiess)

Nach dem gemeinsamen Gottesdienst packten alle mit an, um miteinander feiern zu können (Foto: J. Kiess)

Gemeinschaft teilen und Zeit miteinander verbringen

Nach dem Gottesdienst verwandelte sich die große Wiese neben dem Kapellchen in einen Ort der Begegnung. Wie es bereits in der Einladung hieß: „Beim gemeinsamen Beten und Singen, im Teilen der mitgebrachten Speisen und im Gespräch wächst, was trägt: Gemeinschaft“.

Viele packten mit an, bauten Zelte auf, stellten Biertischgarnituren bereit und richteten die mitgebrachten Speisen auf einer langen Theke an. Gekühlte Getränke standen am Getränkewagen bereit, vieles weitere organisierte das gut vorbereitete Hausteam.

Über zwei Stunden hinweg saßen die Gäste zwanglos zusammen. Alte Bekanntschaften wurden aufgefrischt, neue Kontakte entstanden. Kinder spielten auf der Wiese, während sich überall kleine Gesprächsrunden bildeten. So entstand ein Gemeinschaftserlebnis über Generationen hinweg. Manche nutzten zugleich die Gelegenheit zur stillen Einkehr in der Schönstatt- Kapelle, brachten ihre Anliegen zur Gottesmutter und entzündeten Kerzen als Zeichen von Dank und Bitte.

Gemeinsam handeln, als das Gewitter kommt

Am Nachmittag ergriff Pater Frank überraschend das Mikrofon: „Das Wetterradar kündigt an, dass in 1 Stunde mit einem heftigen Gewitter zu rechnen ist.“ Kurz darauf zeigte sich die Gemeinschaft noch einmal auf besondere Weise. Gemeinsam wurde rasch aufgeräumt und alles verstaut. Als die ersten Regentropfen fielen, war bereits alles gesichert. Die Gäste traten trotz des aufziehenden Unwetters in guter Stimmung den Heimweg an.

 


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