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1. Juni 2026 | Deutschland | 

„Wir müssen reden“ – Die Zeitschrift „basis“ setzt auf Dialog statt auf Rückzug


„basis“ ist eine Zeitschrift aus Schönstatt, die zehn Mal im Jahr erscheint und sich mit Themen der christlichen Lebensgestaltung und gesellschaftlichen Fragestellungen auseinandersetzt (Ausschnitt aus dem Cover der Ausgabe 2026/06)

„basis“ ist eine Zeitschrift aus Schönstatt, die zehn Mal im Jahr erscheint und sich mit Themen der christlichen Lebensgestaltung und gesellschaftlichen Fragestellungen auseinandersetzt (Ausschnitt aus dem Cover der Ausgabe 2026/06)

Hbre. Die katholische Zeitschrift „basis“, herausgegeben im Patris Verlag in Vallendar-Schönstatt, widmet sich in ihrer aktuellen Ausgabe Juni 2026 dem Thema Gesprächskultur in Kirche und Gesellschaft. Unter der Überschrift „Wir müssen reden. Auch und gerade, weil’s anstrengend ist.“ greift das Magazin Fragen auf, die viele Menschen im Alltag beschäftigen: Warum werden Diskussionen oft vermieden? Wie kann Zuhören gelingen? Und wie bleiben Menschen miteinander im Gespräch, obwohl Meinungen auseinandergehen?

Cover der basis 6/2026 (Grafik: Patris Verlag)

Cover der basis 6/2026 (Grafik: Patris Verlag)

Den christlichen Glaube und das Leben in der Gegenwart miteinander verbinden

„basis“ erscheint zehnmal im Jahr und versteht sich als Magazin für die Verbindung von christlichem Glauben, persönlicher Lebensgestaltung und gesellschaftlicher Reflexion. Dabei richtet sich die Zeitschrift nicht nur an Leserinnen und Leser aus dem Umfeld der Schönstatt-Bewegung, sondern greift allgemein gesellschaftliche Themen auf und vertieft sie spirituell und anthropologisch. Anthropologisch meint hier den Blick auf den Menschen, seine Fragen, seine Sehnsüchte und seine Beziehungen.

Die Redaktion beschreibt ihr Anliegen selbst damit, „Zeichen der Zeit“ wahrzunehmen und „im Licht des Evangeliums“ zu deuten. Gesellschaftliche Entwicklungen sollen nicht nur politisch oder moralisch diskutiert, sondern auch nach ihrem tieferen Sinn und ihrer geistlichen Dimension befragt werden.

Themen, die nah am Leben sind

In den vergangenen Ausgaben standen unter anderem Hoffnung, Sehnsucht, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Polarisierung, Selbstfürsorge, Klimaschutz und Zukunftsfragen im Mittelpunkt. Typisch für „basis“ ist die Verbindung aus theologischer Reflexion, spirituellen Impulsen, lebensnahen Erfahrungsberichten, Interviews und Essays. Die Sprache bleibt dabei bewusst zugänglich. Die Zeitschrift versteht sich nicht als wissenschaftliches Fachmagazin, sondern möchte engagierte Christen, Familien, pastorale Mitarbeitende und Menschen aus kirchlichen Bewegungen ansprechen, die den Glauben mit Fragen des Alltags verbinden möchten.

Neben reflektierenden Artikeln und Buchempfehlungen enthält jede „basis“-Ausgabe euch eine Doppelseite „Meditation“ (Grafik: Patris Verlag)

Neben reflektierenden Artikeln und Buchempfehlungen enthält jede „basis“-Ausgabe euch eine Doppelseite „Meditation“ (Grafik: Patris Verlag)

„Reden kostet Kraft. Aber Schweigen kostet mehr.“

Im Editorial der aktuellen Ausgabe beschreibt Redaktionsmitglied Markus Hauck die wachsende Schwierigkeit echter Gespräche: „Reden ist anstrengend. Wer miteinander spricht, setzt sich aus. Man hört Ansichten, die irritieren. Man muss nachfragen, widersprechen, vielleicht sogar die eigene Meinung korrigieren.“ Viele Menschen blieben lieber „unter Gleichgesinnten“, schreibt Hauck. Diskussionen würden häufig vermieden, soziale Medien förderten vorschnelle Urteile statt ein intensiveres Zuhören. Gleichzeitig betont er: „Doch als Christinnen und Christen können wir uns das Schweigen nicht leisten.“ Das Heft wolle deshalb dazu einladen, neu über Gespräch und Dialog nachzudenken. Dabei gehe es um Fragen des Zusammenlebens ebenso wie um geistliche Perspektiven. „Gutes Reden ist kein Zufall. Es lässt sich lernen. Es braucht Respekt, Geduld und die Bereitschaft, sich berühren zu lassen“, heißt es im Editorial. Sein Fazit: „Reden kostet Kraft. Aber Schweigen kostet mehr.

Brücken bauen statt Sprachlosigkeit

Die Themen der Juliausgabe greifen diesen Gedanken aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf. Beiträge beschäftigen sich mit Gesprächskultur in Familien, mit Synodalität in der Kirche, mit gesellschaftlicher Verständigung und mit geistlichen Formen des Hörens und Betens. Zu den Autorinnen und Autoren gehören unter anderem Markus Hauck, Christian Feldmann, Pater Felix Geyer, Pater Hans-Martin Samietz, Maria und Klaus Heizmann, Dr. Nurit Stosiek, Matthias Leineweber sowie Franz-Rudolf Weinert.

Mehr Informationen

  • Zeitschrift „basis“, herausgegeben im Patris-Verlag, Vallendar-Schönstatt, Erscheinungsweise: zehnmal jährlich
  • Abo 1: 10 Ausgaben 34,50 € zzgl. Versandkosten.
    Abo 2: 10 Ausgaben digital als PDF per Mail 19,90 €.
    Abo 3: 10 Ausgaben für Schüler & Studenten PDF per Mail 13,90 €.
    Probe-Abo: 3 Ausgaben zur Probe für 9,90 € frei Haus.
    Bestellseite
  • Weitere Informationen zur basis

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