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„Dem Wind trauen – im Sturm glauben“ – Familien feiern Kapellchenfest in Nittenau
Mit klatschen, stampfen und hüpfen feiern die vielen Gäste das Kapellchenfest in Nittenau mit der Vorfreude auf das anstehende Jubiläum (Foto: Schöls)
Adolf Schöls. Unter dem Jahresmotto der Schönstatt-Bewegung 2026 „Dem Wind trauen – im Sturm glauben“ stand das diesjährige „Kapellchenfest“ im Schönstattzentrum Nittenau. Wegen des windigen und unbeständigen Wetters wurde der Familiengottesdienst kurzfristig in den großen Saal und das Foyer des Schönstattzentrums verlegt. Die Zahl der Teilnehmenden übertraf die Erwartungen deutlich, sodass zusätzliche Bierbänke aufgestellt werden mussten. Besonders freuten sich die Verantwortlichen über die vielen Familien mit Kindern, darunter zahlreiche Familien, die bereits beim Mutter-Elternsegen dabei gewesen waren.
Mit dem Lied „Einfach Spitze, dass du da bist“, begleitet von Pfarrer Adolf Schöls an der Gitarre, begann der Gottesdienst lebendig und bewegungsreich. Die Gottesdienstbesucher klatschten, stampften, hüpften und tanzten mit. Dass sie dabei etwas außer Atem kamen, wurde mit dem Motto des Tages verbunden, das so unmittelbar spürbar wurde. Anschließend tauschten die Teilnehmenden die Lesezeichenkarten mit dem Jahresmotto aus und stellten sich gegenseitig ihren Nachbarn vor. Die Kinder erhielten zudem bunte Windräder als Zeichen des Festes.
Der Gottesdienst, welcher aufgrund des Wetters in das Foyer verlegt wurde, kurbelte bei manchen Gästen den Blutkreislauf an (Foto: Schöls)
Maria als Vorbild im Umgang mit den Stürmen des Lebens
In seiner Predigt griff Pfarrer Schöls das Bild des Windes und der Stürme auf. Maria habe sich den Stürmen und Herausforderungen ihres Lebens gestellt und sei gerade daran innerlich gewachsen. Der Prediger zitierte das chinesische Sprichwort: „Wenn Stürme toben, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen.“ Christen dürften darauf vertrauen, dass Gott auch schwierige Zeiten zum Guten wenden könne.
Die Fürbitten wurden von verschiedenen Gliederungen der Schönstattfamilie gestaltet. Zur Gabenbereitung brachten die Kinder als Zeichen des Dankes für Erfahrungen, in denen sich etwas zum Guten gewendet habe, ihre Windräder zum Altar. Musikalisch wurde der Gottesdienst von einer Gruppe junger Männer und Frauen mit rhythmischen Liedern aus dem neuen Liederbuch der Schönstattfamilien begleitet.
Pfarrer Schöls erklärt in seiner Preditgt, welche Chance zwischen dem Bauen von Mauern und dem Errichten von Windrädern liegt (Foto: Band)
Begegnungen rund um das Heiligtum
Zum Abschluss des Gottesdienstes zog die Gemeinde mit den Windrädern zum Heiligtum. Dort vertrauten sich die Teilnehmenden mit dem Gebet der kleinen Weihe der Gottesmutter an. Anschließend lud Familie Kneidl zu Kaffee und Kuchen sowie zu einer Spiel- und Bastelecke für die Kinder ein. Dabei entstanden viele Begegnungen und Gespräche. Die Kinder konnten verschiedene windbezogene Bastelangebote ausprobieren und Spiele entdecken, bei denen sich ebenfalls alles um das Thema Wind drehte.
Den Schlusspunkt des Tages setzte eine Maiandacht am Schönstatt-Heiligtum des Zentrums mit Pfarrer Johann Babel. Viele Teilnehmende beschrieben das Kapellchenfest als gelungenes und familiäres Glaubensfest, das Mut gemacht habe. Zum Abschied erhielten alle eine „Save-the-Date“-Karte mit dem Hinweis auf das 30-jährige Jubiläum des Kapellchens, das Ende Oktober gefeiert wird.
Das Fest stand unter dem Motto der Jahresparole (Foto: Schöls)
