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Bekannte Liedermacher rocken das Zelt - Wilfried Röhrig und Gertraud Wackerbauer & Friends auf der Schönstattbühne
Carolin Ankenbauer und Wilfried Röhrig bestritten eines der Minikonzerte im Schönstatt-Zelt auf der Kirchenmeile des Katholikentages 2026 (Foto: Fella)
Wolfgang Fella. Angekündigt wurden sie als die Andrew Lloyd Webbers und Reinhard Meys von Schönstatt. Und in der Tat, innerhalb der Bewegung sind viele ihrer Lieder und Musicals bekannt, die aus ihrer kreativen Feder stammen. Umso schöner, dass sie an zwei Tagen das Programm im Schönstatt-Zelt auf der Kirchenmeile des Katholikentages in Würzburg musikalisch mitgestalteten. Am Freitag Wilfried Röhrig und am Samstag Gertraud Wackerbauer. Und zur Freude aller hatten beide auch noch „friends“ mitgebracht.
Wilfried & Caro
Bei Wilfried Röhrig war es Caro Ankenbauer, die sehr eindrucksvoll die Frage stellte „wie Gott dich gedacht hat“ und dabei mit ihrer ausdrucksstarken Stimme das ganze Zelt füllte. Der Liedermacher selbst hatte neben ein paar älteren Lieder vor allem auch neues Liedgut dabei, bei dem auch mitgesungen werden durfte. Zwei Enkelkinder auf seinem T-Shirt spielten dabei eine Rolle, denn ihnen waren gleich zwei Lieder gewidmet. Es waren schöne Momente zu hören wie die Lieder entstanden sind oder welche Gedanken den Liedermacher dabei besonders inspiriert hatten. Inmitten des Stimmengewirrs auf der Kirchenmeile des Katholikentags schöne Mitsing- oder Nachdenklieder für die es ein großes Dankeschön gab.

Wilfried Röhrig erzählte von Gedanken, die zu den einzelnen Liedern geführt haben (Foto: Fella) Gertraud Wackerbauer und Rainer Kessler gestalteten das zweite Minikonzert im Schönstatt-Zelt (Foto: Fella)
Einen Beitrag zu einer Pilgertour über die Alpen brachte Marienbruder Harald M. Knes ein (Foto: Fella)
Gertraud Wackerbauer solo (Foto: Fella)
Gertraud & Rainer & Harald
Tags darauf hatte Gertraud Wackerbauer gleich zwei „friends“ mitgebracht: den Songschreiber Rainer Keßler aus Frammersbach und den Marienbruder Harald M. Knes. Ersterer stellte eigene Lieder vor, vor allem auch ein Mutmachlied passend zum Katholikentag. Harald M. Knes berichtete stattdessen sehr lebhaft von seiner Pilgertour über die Alpen nach Kärnten. Zunächst den empfohlenen Hirschtalg gegen Blasen vergessen und schließlich durch eine großzügige Spende dann unterwegs doch noch damit beglückt und seitdem nie mehr Probleme mit Blasen an den Füßen. Das wiederum hatte Rainer Keßler zu einem Lied veranlasst, das er auch gleich vorstellte. Offensichtlich hatte sich das mit dem Minikonzert schon herumgesprochen, denn beim Mitsingen merkte man an der Lautstärke, dass wohl doch schon eine kleine Fangemeinde im Zelt anwesend sein musste. Und eigentlich war ja noch ein weiterer „friend“ dabei, denn Gertraud hatte den bekannten Frosch Frog mitgebracht, der im Zelt einiges zum Besten gab und zum Mitquaken beim Froschsong einlud.
Musikalische Auszeiten
Spürbar wurde bei beiden Minikonzerten im Schönstattzelt, dass Musik angesichts des lebhaften Gewimmels auf der Kirchenmeile gerne angenommen wird um ein wenig runterzukommen, schöne Texte und Melodien zu hören und dabei gemütlich einen frischen Kaffee zu genießen. Und wenn Schönstatt schon so vielfältige und kreative Musikschaffende hat, dann bietet der Katholikentag auch eine Möglichkeit sie selbst und ihre Lieder einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.
Bei beiden Konzerten war das Zelt jeweils gut gefüllt und Frog der Frosch hielt eine kleine Rede ... (Foto: Fella)
