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27. April 2026 | Deutschland | 

„Dem Wind trauen – im Sturm glauben“ – Pilgerweg verbindet Liebesbündnisfeier in der Schönstattkapelle Bad Salzdetfurth mit dem Mariendom in Hildesheim


Auf dem Pilgerweg von der Schönstattkapelle in Bad Salzdetfurt zum Dom nach Hildesheim: Mitglieder der Schönstattfamilie des Bistums Hildesheim, der Pfarrei St. Gallus Bad Salzdetfurt und der spanischen Mission Hannover sind gemeinsam unterwegs (Foto: Beate Szweda)

Auf dem Pilgerweg von der Schönstattkapelle in Bad Salzdetfurt zum Dom nach Hildesheim: Mitglieder der Schönstattfamilie des Bistums Hildesheim, der Pfarrei St. Gallus Bad Salzdetfurt und der spanischen Mission Hannover sind gemeinsam unterwegs (Foto: Beate Szweda)

Maria Lohaus. Am 18. April 2026 schlossen 22 junge Menschen der spanischen Mission Hannover in der Schönstattkapelle in Bad Salzdetfurth ihr Liebesbündnis. Die Feier im Vermächtnisheiligtum bildete den Auftakt für einen gemeinsamen Pilgerweg, der am Abend im Gottesdienst im Mariendom in Hildesheim seinen Abschluss fand.

Eine Gruppe der spanischen Mission Hannover nach ihrem Liebesbündnis am 18.04.2026 (Foto: Privat)

Eine Gruppe der spanischen Mission Hannover nach ihrem Liebesbündnis am 18.04.2026 (Foto: Privat)

Auf dem Weg des Liebesbündnisses

Pfarrer Thiago de Oliveira Raymundo von der spanischsprachigen Katholischen Mission in der Region Hannover, der die Gruppe aus Hannover begleitete, nahm das Liebesbündnis entgegen und spendete den Pilgersegen. Bereits am Vorabend hatten sich die Teilnehmenden mit Schwester M. Camila Salinas aus Schönstatt, Vallendar, auf die Feier vorbereitet. Pilger aus der Schönstattfamilie und der Pfarrei St. Gallus gratulierten den jungen Menschen und gaben ihnen eine Karte mit auf den Weg, die an die Sendung des Vermächtnisheiligtums erinnert: „Siehe Deine Mutter“. Maria Lohaus Verantwortlich für die Schönstatt-Bewegung im Bistum Hildesheim, betonte, dass Maria die Mutter jedes Einzelnen sei und sich persönlich um die Menschen kümmere.

Vertrauen einüben auf dem Weg

Unter dem Jahresmotto „Dem Wind trauen – im Sturm glauben“ führte der Pilgerweg zur Heilig-Geist-Kirche der Heimstatt Röderhof, einer Einrichtung für über 200 Menschen mit geistiger Beeinträchtigung. In Impulsen und Fürbitten griff die Gruppe den Gedanken des Mottos auf und verband ihn mit der Würde jedes Menschen. Ein weiterer geistlicher Akzent wurde am 1000-jährigen Rosenstock gesetzt: Maria wurde als Lehrmeisterin des Vertrauens beschrieben, die hilft, auch im Gegenwind voranzugehen.

Die Pilgergruppe vor dem 1000-jährigen Rosenstock am Hildesheimer Dom (Foto: Angela Meiners-Schmidt)

Die Pilgergruppe vor dem 1000-jährigen Rosenstock am Hildesheimer Dom (Foto: Angela Meiners-Schmidt)

Ankommen im gemeinsamen Glauben

Den Abschluss bildete die Teilnahme am Abendgottesdienst im Mariendom in Hildesheim, in den die Pilger mit Fahne und Pilgerkreuz einzogen. Generalvikar Martin Wilk begrüßte die Gruppe und verwies auf die Marienweihe, die einige Teilnehmende vollzogen hatten. Mit Blick auf die Situation der Kirche hob er hervor, dass es Hoffnung mache, Menschen zu sehen, „die wie die Emmaus-Jünger im heutigen Evangelium gemeinsam auf dem Weg sind“. Für die Pilger wurde der Tag zu einer intensiven Glaubenserfahrung, die viele im kommenden Jahr erneut aufgreifen möchten.


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