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17. April 2026 | Deutschland | 

Osterweg und Osterwiese in der Schönstatt-Au Borken – An 12 Stationen Schritt für Schritt Ostern entgegen


Mit "Osterweg" und "Osterwiese" hat das Schönstattzentrum in Borken, die "Schönstatt-Au", Menschen ein kreatives und besinnliches Ostererlebnis angeboten, das von Vielen gerne angenommen wurde (Foto: R. R.)

Mit "Osterweg" und "Osterwiese" hat das Schönstattzentrum in Borken, die "Schönstatt-Au", Menschen ein kreatives und besinnliches Ostererlebnis angeboten, das von Vielen gerne angenommen wurde (Foto: R. R.)

Hbre. Vom 3. bis 12. April 2026 lud das Schönstattzentrum „Schönstatt-Au“ am Borkener See zu einem Osterweg mit einer Osterwiese ein. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher, darunter viele Familien, folgten der Einladung, auf einem neu gestalteten Weg die Stationen von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu nachzugehen und dabei spirituelle Impulse ebenso wie vielfältige Mitmachangebote zu erleben.

Ein Weg durch Passion und Auferstehung

Der Osterweg führte über zwölf Stationen vom Einzug Jesu in Jerusalem bis zum leeren Grab und zur Begegnung mit dem Auferstandenen in der Schönstattkapelle. Symbolisch begleitet wurde der Weg von einem Schiff, das „Schiffbruch erleidet“, dessen Mast jedoch als Kreuz den Ostermorgen ankündigt. Inhaltlich zog sich das Jahresmotto der Schönstattbewegung 2026 „Dem Wind trauen – im Sturm glauben“ durch alle Stationen.

Ganz nach dem Motto: "Dem Wind trauen - im Sturm glauben" hingen nautische Symbole am Eingang des Heiligtums (Foto: R.R.)

Ganz nach dem Motto: "Dem Wind trauen - im Sturm glauben" hingen nautische Symbole am Eingang des Heiligtums (Foto: R.R.)

Sr. Evamaria Ludwig und Frau R. erzählen, das an allen Stationen QR-Codes zu passenden Liedern führten. „Ein Zitat von Pater Josef Kentenich, dem Gründer Schönstatts, ist Impuls für Gedanken zum alltäglichen Leben“ so die Marienschwester. „Für Kinder gab es altersgerechte Erzählungen zum Anhören, die jeweils mit dem Smartphone vor Ort angehört werden konnten“, ergänzte Frau R. Interaktive Elemente ermöglichten ein aktives Mitgehen: Besucher konnten sich symbolisch in eine „Kette“ einreihen, Lasten auf eine Jesusfigur legen oder am Kreuz persönliche Anliegen im Vertrauen „Im Kreuz ist Heil“ festhalten.

Kreative Zeichen der Osterfreude

Besonders eindrücklich entwickelte sich der „Grabhügel“ mit dem leeren Grab: „Im Laufe der Tage wurde er durch selbstgestaltete Blumen immer bunter, ein sichtbares Zeichen wachsender Osterfreude“, so die beiden Initiatoren. Auch die letzte Station in der Schönstatt-Kapelle setzte einen persönlichen Akzent: Osterwasser aus der Osternacht sowie selbstgebackenes Gebäck, gespendet von Frauen aus Borken und Umgebung, in Form von Hasen, Eiern und Lämmern, wurden als Zeichen der Freude weitergegeben.

Teilnehmende jedes Alters hatten ihren Spaß bei den verschiedenen Aktionen auf der "Osterwiese" (Foto: R.R.)

Teilnehmende jedes Alters hatten ihren Spaß bei den verschiedenen Aktionen auf der "Osterwiese" (Foto: R.R.)

Viele Besucher äußerten sich dankbar für die „vielen kleinen Details“ und kündigten an, den Weg erneut gehen zu wollen, um Lieder und Texte noch einmal auf sich wirken zu lassen. Die Kulisse des Sees mit brütenden Vögeln verstärkte dabei die besondere Atmosphäre.

Spiel und Gemeinschaft auf der Osterwiese

Ergänzend bot die Osterwiese über die Feiertage zahlreiche Spiel- und Begegnungsmöglichkeiten. Ob Eierlaufen, Ringewerfen, große Seifenblasen oder Sandsackspiele – besonders für Kinder wurde das Gelände zu einem lebendigen Treffpunkt. Auch eine Cafeteria lud zum Verweilen ein.

Ein Höhepunkt war die Osterwerkstatt: Hier konnten Kinder und Erwachsene kleine Schäfchen aus Wolle gestalten, Holzostereier verzieren oder kreativ zur Ruhe kommen. Die „Osterhasenwiesen-Aktion“ erwies sich dabei als besonderer Anziehungspunkt für die jüngsten Besucher.

Ausblick und Einladung

Das Organisationsteam um die Schönstätter Marienschwestern zieht ein durchweg positives Fazit. Viele Beteiligte wünschen sich eine Fortsetzung im kommenden Jahr. Interessierte können sich bereits jetzt in die Vorbereitung einbringen und so an der Weiterentwicklung des Angebots mitwirken.


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