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„Wir spüren das Leben“ – Osterlied von Wilfried Röhrig setzt ein Zeichen der Hoffnung
Coverbild des Musikvideos zum Lied "Wir spüren das Leben" von Winfried Röhrig (Foto: Winfried Röhrig)
Hbre. In eindrücklichen Bildern greift das Lied „Wir spüren das Leben“ die österliche Botschaft auf und verbindet sie mit der Erfahrung von Aufbruch und neuem Leben, mitten im Alltag. Das Lied von Wilfried Röhrig, das er auch als Musikvideo veröffentlicht hat, stammt aus der CD Blick zu den Sternen, die Röhrig gemeinsam mit weiteren Mitwirkenden gestaltet hat.
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Bilder der Auferstehung – und des eigenen Aufbruchs
„Wir spüren das Leben“ entfaltet seine Aussage in starken biblischen Motiven: der weggerollte Stein, der Engel am Grab, gelöste Todesbinden. Diese Bilder weisen einerseits auf die Auferstehung Jesu Christi hin, wollen andererseits zugleich Hinweise auf persönliche Erfahrungen von Wandlung und Entwicklung sein. Denn wo sich innere Räume öffnen, wo Angst weicht und Hoffnung neu entsteht, „öffnet sich der Morgen über uns“. So wird der österliche Neubeginn verbunden mit einer Bewegung, die das Leben von innen heraus verwandelt.
Ostern als Gegenwart
Zentral ist die wiederkehrende Zusage: „Gott ist da, Gott ist nah – mittendrin, nicht nur dabei.“ Der Liedtext deutet Ostern nicht als vergangenes Ereignis, sondern als Wirklichkeit, die sich im Heute ereignet. In drei wiederkehrenden Wendungen verdichtet sich diese Erfahrung: „Wir wagen das Leben“, „Wir feiern das Leben“, „Wir spüren das Leben“. Sie beschreiben einen Weg vom Aufbruch über die Dankbarkeit bis zur tiefen Erfahrung von Lebendigkeit im Hier und Jetzt.
Musik, die Glauben erfahrbar macht
Wilfried Röhrig gestaltet als Liedermacher und Komponist musikalische Räume, in denen sich Lebensfragen und Glaubenserfahrungen berühren. Seine Lieder verbinden eingängige Melodien mit klaren Bildern und eröffnen Zugänge, die Menschen gemeinschaftlich gestalten und persönlich deuten können.
Die CD „Blick zu den Sternen“, aus der dieses Lied stammt, steht exemplarisch für diesen Ansatz: Musik als Einladung, das eigene Leben in den Blick zu nehmen und Glaubenserfahrungen einen Platz zu geben: ein österlicher Weg!
Liedtext
Wir spüren das Leben
Text u. Musik: Wilfried Röhrig
Wenn der Stein vor dem Grab ins Rollen kommt,
wenn ein Engel leuchtend vor uns steht,
wenn ein Blick in unsre Dunkelkammer fällt,
eine Hand die Todesbinden löst,
dann öffnet sich der Morgen über uns,
dann blüht auf, was längst schon totgesagt.
Wir spüren das Leben.
Wenn ein Feuerregen vom Himmel fällt,
wenn ein Sturmwind öffnet Tür und Tor,
wenn ein Funke übermütig überspringt,
gute Nachricht dringt an Herz und Ohr,
dann öffnet sich der Morgen über uns,
dann bricht auf, was fest verschlossen war.
Gott ist da, Gott ist nah –
mittendrin, nicht nur dabei.
Wir wagen das Leben.
Gott ist da, Gott ist nah –
mittendrin, nicht nur dabei.
Wir wagen das Leben,
wir wagen das Leben.
Wenn der Tod am Ende nicht das Letzte ist,
wenn Vergänglichkeit geht über Bord,
wenn der Lauf der Zeit von Gott vollendet wird,
wenn der Himmel wird zum Heimatort,
dann öffnet sich der Morgen über uns,
dann wird wahr, was uns verheißen ist.
Gott ist da, Gott ist nah –
mittendrin, nicht nur dabei.
Wir feiern das Leben jetzt und hier,
Wir feiern das Leben jetzt und hier.
Dann öffnet sich der Morgen über uns,
dann blüht auf, was längst schon totgesagt.
Gott ist da, Gott ist nah –
mittendrin, nicht nur dabei.
Wir spüren das Leben,
wir spüren das Leben,
wir spüren das Leben
jetzt und hier.
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