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Als Familie neu auf Ostern zugehen – Fastenzeitwochenende der Familienbewegung auf der Liebfrauenhöhe
Sechs Familien mit insgesamt 14 Kindern nahmen am Fastenzeitwochenende der Schönstatt-Familienbewegung der Diözese Rottenburg-Stuttgart im Schönstattzentzrum Liebfrauenhöhe teil (Foto: Jungwirth)
Bruno Jungwirth. „Weil weniger mehr ist“: Unter diesem Motto stand ein Fastenzeitwochenende der Schönstatt-Familienbewegung der Diözese Rottenburg-Stuttgart vom 13. bis 15. März auf der Liebfrauenhöhe. Sechs Familien mit insgesamt 14 Kindern nahmen an dieser Vorbereitung auf Ostern teil, die erstmals angeboten wurde.
Ein Rucksack als Symbol für den Alltag
Inhaltlich zog sich das Thema „Ballast abwerfen“ wie ein roter Faden durch das Wochenende. Symbol dafür war ein Rucksack, angelehnt an die Geschichte vom Schulkind Tom und seinem schweren Gepäck, der die Kinder gebannt lauschten. Diese Erzählung begleitete die Familien durch die Tage.
Ein Rucksack als Symbol für den Alltag begleitet Familien durch ein Wochenende, das dazu einlädt, Ballast loszulassen und neue Perspektiven zu gewinnen (Foto: Jungwirth)
Sr. M. Vernita Weiß zeigte in ihrem Vortrag ganz praktisch auf, wie sich der Gedanke „Weniger ist mehr“ im Familienalltag umsetzen lässt. Pater Thomas Fluhr richtete in seinem geistlichen Impuls den Blick auf die bevorstehende Karwoche und das Osterfest.
Das Betreuerteam hatte für die Kinder ein eigenes Programm vorbereitet. Die älteren Kinder bastelten ein Spiel, daneben blieb viel Zeit zum Spielen.
Gemeinschaft und Freude im Familienprogramm
Beim gemeinsamen Rahmenprogramm standen Erlebnisse als Familie im Mittelpunkt: Bei einer Familien-Fastenrallye mit einem „Ballastwettlauf“ war Teamgeist gefragt. Außerdem gestalteten die Familien eine gemeinsame Osterkerze. Kreativität war auch bei einer Aufgabe gefragt, bei der ein Osterei mit einfachen Materialien so verpackt werden musste, dass es einen Wurf aus dem Fenster unbeschadet überstand.
Beim gemeinsamen Abendgebet am Samstag am Kapellchen brachten die Familien symbolisch den „Ballast“ ihres Alltags, über den sie zuvor gesprochen hatten, zur Gottesmutter.
Schwester M. Vernita Weiss und Pather Thomas Flur ISch begleiteten das Wochenende und gaben den Eltern Anregungen (Foto: Jungwirth)
Bewegender Höhepunkt
Ein besonderer Höhepunkt für die Teilnehmer war eine schlichte, aber sehr eindrucksvolle Feier im Kapellchen: Ein Ehepaar schloss dort sein Liebesbündnis.
„Sehr schön“, „Es hat gut getan“ und „Man hat gemerkt, wie viel Vorbereitung dahintersteckt“: So lautete die positive Rückmeldung der Paare an das Vorbereitungsteam Familie Miller, Familie Fränkel-Jungwirth, Sr. M. Vernita Weiß und Pater Thomas Fluhr ISch.
