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4. März 2026 | Deutschland | 

Neun Tage im Gebet – Pfingstnovene 2026 lädt zum gemeinsamen Weg des Vertrauens ein


Rechtzeitig zur Schönstatt-Konferenz ist die neue Arbeitshilfe zum Pfingstgebet aus der Druckerei eingetroffen. Auch die aktualisierte Internetseite www.pfingstgebet.schoenstatt.de ist funktional (Montage: Brehm)

Rechtzeitig zur Schönstatt-Konferenz ist die neue Arbeitshilfe zum Pfingstgebet aus der Druckerei eingetroffen. Auch die aktualisierte Internetseite www.pfingstgebet.schoenstatt.de ist funktional. Die Arbeitshilfe kann bei der Konferenz in die Schönstatt-Zentren und Gemeinden mitgenommen werden, die Gebetszeiten in den neun Tagen vor Pfingsten geplant haben  (Montage: Brehm)

Hbre. Die Schönstatt-Bewegung Deutschland lädt ihre Mitglieder und Freunde auch in diesem Jahr wieder ein, die neun Tage vor Pfingsten (15. bis 23. Mai 2026) bewusst als Zeit des gemeinsamen Gebets zu gestalten. Unter dem Leitgedanken „Dem Wind trauen – im Sturm glauben“ will die Pfingstnovene 2026 Zuversicht und Miteinander in Kirche und Gesellschaft stärken. Eine komplett neu erarbeitete Arbeitshilfe, die in diesen Tagen erscheint, bietet dafür ausgearbeitete Impulse, Gebete und Gestaltungselemente.

Die neue Ausgabe der Arbeitshilfe zum Pfingstgebet 2026 ist eingetroffen: Eine halbe Tonne Papier, die jetzt aufs Mitnehmen oder auf den Versand wartet (Foto: Geyer)

Die neue Ausgabe der Arbeitshilfe zum Pfingstgebet 2026 ist eingetroffen: Eine halbe Tonne Papier, die jetzt aufs Mitnehmen oder auf den Versand wartet (Foto: Geyer)

Ein geistlicher Weg im Horizont des Jahresmottos

Die Texte der Novene greifen das Jahresmotto 2026 der deutschen Schönstatt-Bewegung auf: „Dem Wind trauen – im Sturm glauben“. Pfingsten wird dabei nicht als einmaliges Ereignis verstanden, sondern als Geschehen, auf das man sich innerlich vorbereiten kann. Die Apostel hätten nicht einfach gewartet, bis der Heilige Geist komme, schreibt Pater Felix Geyer im Vorwort der Broschüre. Sie versammelten sich, beteten, hofften und vertrauten und öffneten so Raum für das Wirken Gottes.

Cover der neuen Arbeitshilfe zum Pfingstgebet 2026 (Gestaltung: Brehm)

Cover der neuen Arbeitshilfe zum Pfingstgebet 2026 (Gestaltung: Brehm)

Auch die Pfingstnovene 2026 lädt dazu ein, sich auf einen solchen Weg einzulassen. Sie nimmt die Erfahrungen einer bewegten Zeit ernst: Vieles ist im Wanken. Sicherheiten lösen sich auf. Zugleich gilt: Ohne Wind kommt nichts voran. Der Geist Gottes wird als Kraft verstanden, die aufbrechen lässt, verändert und neu ausrichtet.

Neun Tage – neun Haltungen

Die neun Tage sind als geistlicher Weg mit neun Verben gestaltet: „hoffen“, „vertrauen“, „suchen“, „loslassen“, „wachsen“, „losgehen“, „wirken“, „lieben“ und „glauben“. Jedes dieser Worte beschreibt eine innere Haltung und zugleich eine konkrete Bewegung im Alltag. Es geht nicht um besondere Leistungen, sondern um eine Übung der Offenheit für das Wirken des Heiligen Geistes.

Jeder Tag umfasst nach einer gemeinsamen Eröffnung ein Wort aus der Heiligen Schrift mit Impuls, eine Anregung zur persönlichen Besinnung oder zum Austausch, ein Gebet um den Heiligen Geist mit Fürbitten sowie passende Lieder. Am Ende steht jeweils eine konkrete Einladung zum Handeln, als kleiner Schritt, der Glauben im Alltag Gestalt gewinnen lässt.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Die Tagesvorschläge in der Arbeitshilfe sind für etwa 30-minütige Gebetszeiten konzipiert – in einer Kirche, im Gebetskreis oder im Rahmen eines Hausgebetes. Einzelne Elemente wie Tagesimpulse oder Fürbitten können auch in die Eucharistiefeier integriert werden. Für längere Gebetszeiten, etwa im Rahmen einer Maiandacht oder eines Friedensgebetes, enthält das Heft zusätzliche Bausteine und Liedvorschläge.

Gebetsanliegen: Zuversicht und Miteinander

Im Mittelpunkt steht das Anliegen, um Zuversicht und ein neues Miteinander in Kirche und Gesellschaft zu beten. Die Schönstatt-Bewegung hofft, dass in den Tagen vor Pfingsten ein lebendiges Gebetsnetz entsteht, getragen von Gemeinschaft und dem Vertrauen darauf, dass der Geist Gottes bewegt und trägt.

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