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Die Vorfreude wächst – Mit Zuversicht zur Schönstatt-Konferenz 2026
Schönstattkonferenz 2026
Hbre. Vom 6. bis 8. März 2026 lädt die Schönstatt-Bewegung Deutschland zur Schönstattkonferenz ins Pater-Kentenich-Haus auf Berg Schönstatt in Vallendar ein. Verantwortungsträgerinnen und -träger aus Diözesen, Gemeinschaften, Projekten und Initiativen kommen zusammen, ebenso Persönlichkeiten, die als Geist- und Lebensträger Schönstatts wirken – mit einem wachen Blick auf die kommenden Generationen. Unter der dreigliedrigen Leitlinie „Dem Wind trauen – Im Sturm glauben – Gesendet im Geist“ will die Konferenz Orientierung geben, Mut machen und konkrete Schritte in die Zukunft eröffnen.
Dem Wind trauen – Neuaufbruch im Liebesbündnis
Der Freitag steht unter der Überschrift „Dem Wind trauen“. Ein Eröffnungsimpuls zu den „Grundvollzügen – Ein Neuaufbruch im Liebesbündnis“ markiert den geistlichen Ausgangspunkt. „Diese Tage möchten uns stärken, klären und neu entfachen – im Geist des Liebesbündnisses und im Vertrauen auf Gottes Führung“, formuliert P. Felix Geyer in einer Skizze der Konferenz.
In Austauschformaten wie „Chancen im Umbruch“ und im „Forum Liebesbündnis – Unsere Spuren in die Zukunft“ wird gemeinsam ausgelotet, wie Gott heute führt. Ein biblischer Impuls zu „Marianischen Haltungen“ sowie die Begegnung am Urheiligtum vertiefen die Frage nach den Quellen, aus denen Schönstatt lebt.
Im Sturm glauben – Generationen im Gespräch
Der Samstag nimmt die Wirklichkeit nüchtern in den Blick: „Die Stürme der Zeit wahrnehmen“ heißt es programmatisch. Doch es bleibt nicht bei der Analyse. In generationenübergreifenden Gesprächen wird gefragt: „Welche Sehnsucht führt uns in die Zukunft?“ und „Wer und was führt uns?“
Ein weiterer Akzent gilt der Verkündigung von heute und morgen. Neue Medien und die Schönstatt App werden nicht nur vorgestellt, sondern in Workshops konkret erprobt. Dahinter steht die Frage, wie der gewachsene Bindungsorganismus auch digital unterstützt und vernetzt werden kann.
Am Abend führt die Begegnung im Mutterhaus der Schönstätter Marienschwestern in die Dankbarkeit: 100 Jahre Schönstätter Marienschwestern – ein Zeugnis dafür, was es heißt, sich ganz dem Leben aus dem Liebesbündnis zu widmen.
Gesendet im Geist – Mit Auftrag in den Alltag
Der Sonntag steht unter dem Leitwort „Gesendet im Geist“. Im öffentlichen Gottesdienst in der Anbetungskirche und in einer geistlichen Bündelung durch P. Felix Geyer verdichten sich die Tage. Am Ende stehen Fragen, die weiterführen: „Was bleibt? Was muss sich vertiefen? Was nehmen wir mit?“ Die Schönstattkonferenz 2026 ist nicht nur Diskussionsveranstaltung, sondern sie hat ein Wofür. Schönstätter sind gesendet in eine Zeit, die Mut braucht. Gebraucht werden Menschen mit Hoffnung und eine Bewegung, die dem Wind traut und im Sturm glaubt.
