Nachrichten
Ehevorbereitung weiterdenken – Trägertreffen der Schönstatt-Bewegung Deutschland in Salach
Zwei Tage lang trafen sich aus der Schönstatt-Bewegung Deutschland die Verantwortlichen für die Ehevorbereitung in Salach und sprachen über die Weiterentwicklung des Projektes (Foto: Miller)
Manuela & Peter Miller. Am 20. und 21. Februar 2026 trafen sich Verantwortliche aus der Schönstatt-Bewegung Deutschland, die Projekte der Ehevorbereitung begleiten oder durchführen, zum jährlichen Träger-Treffen in Salach. Zwei Tage lang standen die inhaltliche Weiterentwicklung der von der Schönstatt-Familienbewegung angebotenen Ehevorbereitungsseminare, strategische Überlegungen und der persönliche Austausch zu dieser Thematik im Mittelpunkt.
Motivation und Blick auf junge Paare
Ein offener Austausch prägte das Treffen: Was motiviert für die Arbeit in der Ehevorbereitung? Wie werden junge Paare im eigenen Umfeld erlebt? Welche Fragen, Sehnsüchte und Herausforderungen bringen sie mit? Deutlich wurde, dass viele Paare mit dem Wunsch nach tragfähiger Orientierung, echter Partnerschaft und geistlicher Vertiefung in die Kurse kommen.
Sprachfähigkeit beim Thema Mann- und Frausein
Intensiv wurde über das Thema Mann- und Frausein gesprochen. Im Mittelpunkt standen Beobachtungen aus der Praxis und die Frage, welche guten Formulierungen helfen können, die jeweilige Identität zu finden und im Miteinander zu leben. Wie erleben sich die Verantwortlichen selbst als Paar? Wer bringt welche männlichen und weiblichen Seiten in die Beziehung ein? Der Austausch war persönlich, ehrlich und bereichernd und gab wertvolle Impulse für die weitere Arbeit in den Kursen.
Die Teilnehmer besprechen in kleiner Runde ihre Vorschläge und Erfahrungen für die weiteren Veranstaltungen (Foto: Miller)
Geistlicher Mittelpunkt
Ein geistlicher Höhepunkt war die gemeinsame Feier der heiligen Messe in der Jakobs-Kapelle im nahegelegenen Krummwälden. Das schlichte alte Kirchlein beeindruckte durch seine Ausstrahlung und bot einen würdigen Rahmen für den gemeinsamen Gottesdienst.
Wie erreichen wir mehr Paare?
Ein zentrales Thema war die Frage, wie künftig noch mehr Paare erreicht werden können, die kirchlich heiraten möchten. Hintergrund ist, dass einzelne Kurse derzeit nur zögerlich Anmeldungen erhalten und teilweise abgesagt werden müssen.
Gemeinsam wurde überlegt, an welchen Stellschrauben gedreht werden kann, um den Informationsfluss zu verbessern und die Angebote bekannter zu machen. Neben strukturellen Fragen standen auch neue Formate im Raum. Große Freude bereitete ein Reel, das von einer begabten Marienschwester beim Silvester-Ehe-Vorbereitungs-Kurs erstellt wurde. Es zeigt, welches Potenzial in sozialen Medien liegt, um junge Paare zeitgemäß anzusprechen.
Weiterführende Angebote und neue Gestaltung
Vorgestellt wurden zudem Formate, die sich für Paare nach der Hochzeit anschließen: z.B. ging es um EheStartUp und die Wachstumsrunden, die direkt an die Ehevorbereitung anknüpfen. So können Paare auch nach der Hochzeit begleitet und in ihrer Beziehung gestärkt werden.
Neue Flyer- und Homepagegestaltung waren weitere Punkte, die im Trägerkreis besprochen wurden. Trotz wachsender Online-Präsenz wurde deutlich, dass gedruckte Flyer weiterhin eine wichtige Rolle spielen – als konkrete, greifbare Einladung.
Mit neuer Freude unterwegs
Die Teilnehmenden des Trägertreffens der Ehevorbereitung zogen ein sehr positives Fazit des Treffens. Vieles konnte geklärt und angestoßen werden. Neue Ziele wurden formuliert und die Freude am gemeinsamen Einsatz für Ehe und Familie war spürbar gewachsen. Ein nächstes Treffen für das Jahr 2027 wurde bereits vereinbart.
Mehr Informationen
- Die Ehevorbereitung ist ein Zuschussprojekt. Wenn Sie diese Arbeit unterstützen möchten, finden Sie bei familienbewegung.de weitere Informationen.
- Weitere Informationen zu Angeboten der Ehevorbereitung aus Schönstatt:
familienbewegung.de/Ehevorbereitung
