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21. Februar 2026 | International | 

Neue Wallfahrtsleitung am internationalen Wallfahrtsort Schönstatt ab August 2026


Die Schönstatt-Wallfahrt am Ursprungsort der Schönstatt-Bewegung, wird derzeit neu strukturiert. Ab August wird es eine neue Wallfahrtsleitung geben (Foto: schoenstatt.com)

Die Schönstatt-Wallfahrt am Ursprungsort der Schönstatt-Bewegung, wird derzeit neu strukturiert. Ab August wird es eine neue Wallfahrtsleitung geben (Foto: schoenstatt.com)

Am internationalen Wallfahrtsort Schönstatt, Vallendar, wird zum 15. August 2026 eine neue Wallfahrtsleitung eingesetzt, das gab der Vorsitzende des Generalpräsidiums der internationalen Schönstattbewegung, P. Alexandre Awi Mello ISch am 20. Februar 2026 bekannt. P. Stefan Strecker ISch, Mitglied der Gemeinschaft der Schönstatt-Patres, soll Wallfahrtsleiter und Rektor des Urheiligtums werden. Die Verantwortung für die internationale Schönstatt-Wallfahrt wird er gemeinsam mit Schwester M. Anika Lämmle, Mitglied in der Gemeinschaft der Schönstätter Marienschwestern, übernehmen.

Die Amtszeit ist zunächst auf drei Jahre angelegt. Ziel ist es, die bisher getrennte Betreuung von Pilgern aus Deutschland und aus anderen Ländern enger zu vernetzen und unter einer gemeinsamen Leitung zusammenzuführen.

Pater Stefan Strecker ISch (Foto: privat)

Pater Stefan Strecker ISch (Foto: privat)

Pater Stefan Strecker ist seit 1986 Mitglied in der Gemeinschaft der Schönstatt-Patres. Nach dem Studium der Theologie und Philosophie in Münster/Westfalen und Wien wurde er am 25. November 1995 von Bischof Reinhard Lettmann, Münster, in der Dreifaltigkeitskirche auf Berg Schönstatt zum Priester geweiht. Der 61jährige aus Freiburg stammende Schönstatt-Pater arbeitete viele Jahre als Jugend- und Studenten-Seelsorger, TZI-Gruppen-Pädagoge, als Reiseleiter ins Heilige Land und als Ehe- und Familienseelsorger. In seiner Gemeinschaft war er u.a. Spiritual und Rektor des Studentats in München und bis vor Kurzem Mitglied der Provinzleitung. Zum 100-jährigen Jubiläum der internationalen Schönstattbewegung in Vallendar und Rom im Jahr 2014 wurde er zum Organisationsleiter der internationalen Feierlichkeiten berufen.

Schwester M. Anika Lämmle (Foto: Pilgerzentrale)

Schwester M. Anika Lämmle (Foto: Pilgerzentrale)

Schwester M. Anika Lämmle ist seit 1980 Schönstätter Marienschwester. Nach dem Studium am Seminar für Religionspädagogik und Gemeindepastoral in Koblenz-Metternich arbeitete sie gut 30 Jahre in der Schönstatt-Frauenbewegung, Diözese Rottenburg-Stuttgart, mit den Schwerpunkten Stärkung der Einzelpersönlichkeit, Teamentwicklung sowie Motivation und Befähigung zum missionarischen Engagement vor Ort. Seit 8. März 2024 ist die 66-jährige in Oberschwaben geborene Schwester Leiterin der Pilgerzentrale am Wallfahrtsort Schönstatt, Vallendar. Ihre neue Aufgabe im internationalen Team sieht sie als Dienst für Einzelne und Pilgergruppen, die zum Urheiligtum nach Schönstatt kommen. Ihnen möchte sie das „Liebesbündnis“ als konkreten Weg anbieten, den Alltag zu meistern und den Glauben zu leben.

Internationale Ausrichtung des Wallfahrtsteams

Mit dem designierten Leitungsteam der Schönstatt-Wallfahrt, Schwester M. Anika Lämmle und P. Stefan Strecker, setzt die Bewegung auf Kontinuität und internationale Perspektive. Um die weltkirchliche Dimension des Dienstes zu stärken, werden weiterhin Patres und Schwestern aus verschiedenen Ländern zum Wallfahrtsteam gehören. Damit wird die internationale Ausrichtung des Wallfahrtsortes strukturell abgesichert und entwickelt.

Bis zur Amtsübernahme im August 2026 wird Pater Strecker weiterhin bei der Familien-Bewegung im Erzbistum Freiburg mitarbeiten, bleiben P. Ignacio Camacho ISch Rektor des Urheiligtums, P. Felix Geyer ISch Wallfahrtsleiter sowie Schwester M. Anika Lämmle Leiterin der Schönstatt-Pilgerzentrale.


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