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Dankgottesdienst nach der Geburt eines Kindes in Nittenau
Über 70 Personen nahmen im Schönstattzentrum Nittenau, Diözese Regensburg, an der Dankfeier für Familien mit ihren neugeborenen Kindern teil (Foto: Schöls)
Adolf Schöls/Hbre. Im Schönstattzentrum Nittenau ist erstmals ein Dankgottesdienst für Eltern nach der Geburt ihres Kindes gefeiert worden. Mehr als 70 Erwachsene und Kinder kamen zu der neuen liturgischen Form zusammen, die aus einer Anregung von Eltern hervorgegangen war und nun großen Zuspruch fand.
Impuls aus der Elternschaft
Seit über 20 Jahren wird am Schönstatt-Heiligtum Nittenau regelmäßig der Mutter- und Elternsegen gespendet. Bei einer dieser Segensfeiern stellte eine Mutter die Frage, warum es nach der Geburt kein eigenes Dankangebot gebe. Das Vorbereitungsteam griff diesen Impuls auf und entschloss sich, erstmals zu einer Dankfeier für Familien einzuladen, deren Kinder in den vergangenen Jahren geboren wurden.
Große Resonanz
Der Einladung folgten zahlreiche Familien, sodass die ursprünglich geplante Feier ins Pater-Josef-Kentenich-Haus verlegt werden musste. Dort konnte der Dankgottesdienst in einem größeren Rahmen stattfinden. Ehrenamtliche aus der Schönstattfamilie übernahmen die musikalische Gestaltung, die Raumdekoration sowie die Bewirtung.

Ein Blasiussegen für die ganze Familie (Foto: Schöls)
Zeichen des Dankes im Gottesdienst
Der Gottesdienst war bewusst kindgerecht gestaltet. Zu Beginn waren alle eingeladen, beim Lied „Einfach spitze, dass du da bist“ mitzusingen und mitzubewegen. Ein zentrales Symbol bildete ein großes Holzherz, in das die Familien kleine Herzen legten – als Zeichen ihres Dankes für die Geburt ihrer Kinder. In seiner Predigt nahm Pfarrer Adolf Schöls Bezug auf das Fest „Darstellung des Herrn“ und erinnerte daran, dass auch Maria und Josef Gott für das Geschenk ihres Kindes dankten.
Verbunden mit einigen Anregungen ein Dankeschön an die Familien, die zur Feier gekommen waren (Foto: Schöls)
Gemeinsamer Abschluss
Während der Fürbitten entzündeten die Eltern Kerzen, um ihren Dank nochmals auszudrücken. Zum Abschluss des lebendigen Gottesdienstes empfingen die Familien den Blasiussegen. Im Anschluss kamen die Teilnehmenden bei Kaffee und Kuchen im Speisesaal des Hauses zusammen. Der gemeinsame Austausch bot Raum für Begegnung und Gespräche über die Erfahrungen der vergangenen Monate.
