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Maiandacht in Stöckach: Eine Liebeserklärung an die Gottesmutter Maria
Maiandacht in Stöckach (Foto: Gabi Bauer)
Renate Siebenkäs/Hbre. Am 3. Mai, dem Geburtstag des seligen Carlo Acutis, wurde in Stöckach, einer Gemeinde des kath. Seelsorgebereichs „NEUBAU“ am Tor zur Fränkischen Schweiz gelegen, eine besondere Maiandacht gefeiert. Ursprünglich geplant als Maiandacht am Geburtstag eines Heiligen – Papst Franziskus wollte Acutis am 27. April heilig sprechen – widmete sich die Andacht am Geburtstag des Seligen, an der etwa 25 Personen teilnehmen, seiner tiefen Verbindung zur Gottesmutter Maria.
Zur Maiandacht waren auch die Mitglieder der Pilgerkreise des Projektes Pilgerheiligtum der Schönstatt-Bewegung eingaladen (Foto: Harald Jobst)
Eine tief empfundene Liebeserklärung
Der selige Carlo Acutis sagte oft: „Die Jungfrau Maria ist die einzige Frau in meinem Leben.“ Diese Liebeserklärung war ein zentraler Gedanke der Maiandacht. Die Gläubigen wurden eingeladen, in einem Moment der Stille Maria ihre Gedanken und vielleicht auch ihre eigene „Liebeserklärung“ an die Gottesmutter zu übermitteln. „Liebeserklärungen tun gut und erhellen das Leben“, so die Worte zu Beginn der Andacht. Besonders für Großeltern ist es ein schöner Moment, wenn die Enkel ihnen in spielerischen Situationen sagen: „Ich hab dich lieb.“ Ebenso sei es ein großes Geschenk, Maria in diesem Monat zu sagen, was sie der Einzelnen, dem Einzelnen bedeute.
Pilgerkreisteilnehmer und das Pilgerheiligtum
Unter den Teilnehmenden waren auch 10 Mitglieder von drei Kreisen der pilgernden Gottesmutter von Schönstatt. Im Anschluss an den Segen wurde deshalb das „Projekt Pilgerheiligtum“ vorgestellt – eine Initiative, die es ermöglicht, das Schönstatt-Gnadenbild der Pilgernden Mutter regelmäßig in die eigenen vier Wände zu holen. Die Offenheit, Maria und ihren Sohn Jesus bei sich zu Hause zu empfangen sei eine Liebeserklärung an Maria. Im Lied „Maria, dich lieben, ist allzeit mein Sinn“ oder auch im Beispiel eines kleinen Kindes, das das Bild der Pilgernden Mutter in den Händen hält und dazu singt „Lieb, lieb, lieb!“, werde auf wunderbare Weise deutlich, wie Liebe und Zuneigung für Maria Ausdruck finden könnten.
Die Maiandacht endete mit dem Gedanken, dass jede und jeder Einzelne Maria ihre/seine Zuneigung und Dankbarkeit zeigen könne, sei es durch Gebet, ein kleines Dankeschön oder das Öffnen der eigenen Türen für die Pilgernde Mutter.
