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13. März 2025 | Deutschland | 

Den Ehemotor am Laufen halten - Candlelight-Dinner im Schönstatt-Zentrum Aulendorf


16 Paare folgen beim Candlelight-Dinner-Abend im Schönstatt-Zentrum Aulendorf dem Impuls von Tanja und Stefan Loriz (Foto: Bitterwolf)

16 Paare folgen beim Candlelight-Dinner-Abend im Schönstatt-Zentrum Aulendorf dem Impuls von Tanja und Stefan Loriz (Foto: Bitterwolf)

Hildegard und Thomas Bitterwolf/Diana Mailänder. Einen schönen Abend haben 16 Paare beim Candlelight-Dinner im Schönstatt-Zentrum Aulendorf erlebt. Sie erhielten bei einem leckeren Essen viele Impulse rund um ihre Beziehung. Die Veranstaltung der Schönstatt-Familienliga im Schwäbischen Oberland fand am 8. Februar im Rahmen der MarriageWeek 2025 statt und war mit den 16 teilnehmenden Paaren ausgebucht.

Die Paare wurden zunächst im Foyer von Ehepaar Hildegard und Thomas Bitterwolf sowie Tanja und Stefan Loriz mit einem Glas Sekt oder Orangensaft empfangen. In einer kurzen Vorstellungsrunde teilte jedes Ehepaar ein besonderes gemeinsames Erlebnis. Spannende Geschichten wurden erzählt – von einer Wohnmobilreise über eine Silberhochzeitsfeier zu zweit bis hin zu einem von den Kindern organisierten Krimidinner. Diese vielfältigen Erinnerungen inspirierten und sorgten für eine fröhliche und lockere Atmosphäre.

An liebevoll gedeckten Tischen genossen die Paare das leckere Essen (Foto: Mailänder)

An liebevoll gedeckten Tischen genossen die Paare das leckere Essen (Foto: Mailänder)

Der „Ehe-Motor“ im Blick

Anschließend wurden die Paare vom Organisationsteam einzeln an ihren Tisch geführt und mit Getränken versorgt. Unter dem Thema „Halten Sie den Ehe-Motor am Laufen“ folgte ein erster Impuls von Ehepaar Loriz mit vielen Tipps und Anregungen. Zur Süßkartoffelsuppe tauschten sich die Ehepaare aus und nahmen ihren eigenen „Ehe-Motor“ in den Blick: Einen Motor muss man pflegen und warten, nur dann funktioniert er ohne Probleme. Auch die Beziehung muss man pflegen, damit sie lebendig bleibt.

Vor dem 2. Gang, einem Pilz Bruschetta an Feldsalat, folgte der nächste Impuls: „Verabreden Sie sich regelmäßig!“. Anregende Fragen luden wieder zum Gespräch ein: Was hat uns besonders angesprochen? Wie sehen unsere Verabredungen aus?

Verständigungsmodus versus Kampfmodus

Zum Hauptgericht – Schweinesteak mit Pfefferrahmsoße, Bohnengemüse und Kroketten – gab das Ehepaar Bitterwolf den 3. Impuls:“ Lernen Sie konstruktiv zu streiten und sagen Sie, was Sie sich wünschen.“ Dazu gab es Impulsfragen wie: „Verständigungsmodus versus Kampfmodus: Kennen wir das auch in unserer Beziehung?“, „Erinnern wir uns an richtig gute, konstruktive Gespräche miteinander?“ oder „Welche unausgesprochenen Wünsche schlummern noch in mir?“

Während des 4. Gangs – ein Schichtdessert mit Mascarpone, Himbeercreme und Herzwaffel – ging es um gemeinsame Zeiten als Paar. Jedes Paar erhielt eine schön gestaltete Karte mit sechs leeren Feldern und der Anregung: „Überlegen Sie, was Sie gemeinsam gerne unternehmen und Ihnen als Zeit zu zweit guttut, um zwischendurch aus dem Alltäglichen auszubrechen. Die 6 leeren Felder dürfen Sie mit 6 Dates als Zeit zu zweit ausfüllen und das Blatt daheim zur Erinnerung an einen für Sie sichtbaren Ort pinnen. Spätestens nach einem Jahr sollten alle 6 Felder umgesetzt sein.“ Und manchmal genügen schon kleine Auszeiten, um den Alltag zu durchbrechen – ein Picknick im Sonnenuntergang oder ein vereinbarter Spaziergang von 30 Minuten.

Die Ehepaare konnten miteinander auf solchen Karten sechs "Dates" für Zeiten zu zweit eintragen (Foto: Loritz)

Die Ehepaare konnten miteinander auf solchen Karten sechs "Dates" für Zeiten zu zweit eintragen (Foto: Loritz)

Ausklang in der Schönstatt-Kapelle

Gegen 22.45 Uhr fanden sich die Paare in der Schönstatt-Kapelle ein, um den schönen Abend bei Gott sowie unter dem Blick der Gottesmutter ausklingen zu lassen: miteinander schweigen, beten, singen und Gott um seinen weiteren Segen für die gemeinsame Beziehung bitten.

Dank des Küchenteams des Schönstattzentrums, das für diesen inzwischen 12. Candlelight-Evening gut vorbereitet gekocht hatte, anregender Impulse der Referenten und einer stimmigen Organisation, hatten die Teilnehmenden einen tollen Abend erleben können, was auch in einer Rückmeldung am Tag darauf zum Ausdruck kam: „Herzlichen Dank, das war ein richtig schöner Abend: Essen lecker, Wein auch sehr lecker. Danke auch dem unsichtbaren Küchenpersonal. Impulse gut gesetzt. Auch mit dem gemeinsamen Abschluss in der Kapelle!“


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