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Ein besonderes Männer-Verhältnis: „Zur Gottesmutter Maria!“
Männerwerkstatt: Online-Gespräche (Foto: pixabay)
Wie sprechen Männer über Glaubensfragen und ihr Verhältnis zu Maria? Dieser Frage möchte die „Männerwerkstatt2022“ mit ihrem aktuellen Angebot von Online-Gesprächsabenden auf den Grund gehen. In dem gegenüber bisherigen Angeboten leicht veränderten Format, in dem zwei Moderatoren miteinander konkret über ihren Glaubensweg ins Gespräch kommen, werden die Teilnehmenden mit ihren Fragen ebenfalls in den Austausch einbezogen. Das nächste Online-Treffen findet am Sonntag, den 02.März 2025 um 20:00 Uhr unter dem Thema „Mein Verhältnis zur Gottesmutter Maria“ statt. (Nähere Infos siehe unten.)
Wie eine Flucht in eine andere Welt
Vom ersten Treffen dieser Reihe berichtet Peter Hagmann: Es war ein leicht verändertes Format zwischen zwei Moderatoren, die sich gegenseitig konkret befragen zu ihrem Glaubensweg, bei dem das Verhältnis zur Gottesmutter Maria gewachsen ist. Es stellt sich bei Peter als ein Prozess dar, der über die kindliche Glaubenserziehung begann und mit dem Kontakt zu Schönstatt intensiver wurde. Bei Roland war es auch die Erziehung zum Glauben, aber ein persönliches Verhältnis zur Gottesmutter entwickelte sich erst im späteren Jugendalter.
Jesus, Maria und Josef (Foto: pixabay)
Die Teilnehmer brachten ihre persönlichen Erfahrungen unmittelbar mit ein. Berichtet wurde von schwierigen Zeiten in Kindheit und Jugend, von Not und Entbehrungen und dem Erleben von Gemeinschaft in der katholischen Jugend und der Schönstattgruppe. „Es war wie eine Flucht in eine andere Welt“, erklärte einer der Teilnehmer als Abschluss zu seinem Statement.
Religiöse Gemeinschaft und Offenheit
Für Roland und Peter war die Zeit als Jugendliche und junge Erwachsene die prägendste, auch wenn beide aufgrund ihrer rund 25 Jahre Altersunterschied diese Zeiten zu völlig unterschiedlichen Zeitpunkten erlebten. Beide erlebten eine religiöse Gemeinschaft, Offenheit und zu unterschiedlichen Zeiten eine Beheimatung im Schönstatt-Heiligtum, die immer wieder zur Rückkehr bewegte. Peter nennt das seinen persönlichen „Jo-Jo-Effekt“ im Verhältnis zu Schönstatt und Kirche und ist davon überzeugt, ohne diese Bindung längst nicht mehr dabei zu sein im Engagement für Schönstatt und Kirche.
Weihe an die Gottesmutter wie ein Gummiband
Ein Teilnehmer berichtet, wie die Worte Jesu „Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt!“ sein Leben in einer entscheidenden Phase geprägt haben. Speziell als junge Erwachsene erlebte auch mancher neben der Sturm- und Drangzeit auch Zeiten von Zweifeln und Auseinandersetzungen, in denen jedoch die Weihe an die Gottesmutter wie ein Gummiband gewirkt habe, das zwar Distanz zulässt, aber nie gerissen ist und immer wieder zurückführt mit neuer Intensität.
Einer der Teilnehmer erzählte von einer Lebenskrise, welche ihn ausgerechnet in eine Kirchengemeinde mit dem Namen „Schmerzen der Muttergottes“ führte und wo er eine besondere Begegnung mit Christen und dadurch einen Weg aus seiner Lebenskrise gefunden hat.
So war dieser Abend geprägt von einem sehr offenen und auch sehr persönlichen Austausch, den man bei einem solchen Online-Format zunächst gar nicht erwarten würde.
Mehr Informationen
- Nächsten Online-Abend der „Männerwerkstatt2022“: Sonntag, den 02. März 2025 um 20:00 Uhr
- Thema „Mein Verhältnis zur Gottesmutter Maria“
- Nähere Infos und Einwahl-Link: maennerwerkstatt2022.org
