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„Wachstum ist ein Lebensprogramm“ – Begegnungstag für Ehepaare im Schönstatt-Zentrum Aulendorf
Schwester M. Vernita Weiß bei einem Impulsvortrag für Ehepaare im Schönstatt-Zentrum Aulendorf (Foto: Jungwirth)
Bruno Jungwirth. Zu einem Begegnungsnachmittag für Ehepaare 60+ und für interessierte Ehepaare hatte die Schönstatt-Familienliga in der Diözese Rottenburg-Stuttgart ins Schönstatt-Zentrum Aulendorf geladen. Rund 25 Personen sind der Einladung am 2. Februar gefolgt. Im Programm gab es Informationen zum neuen Jahresmotto der Familienarbeit und es blieb ausreichend Zeit für Begegnung.
Neu bei der Schönstattfamilienbewegung der Diözese Rottenburg-Stuttgart als Familienreferentin im Einsatz (Foto: Jungwirth)
Sich groß sehen, kann man auch spüren (Foto: Jungwirth)
Zufrieden mit dem Tag: die Organisatoren Margret und Gerhard Gruber (Foto: Jungwirth)
Für Schwester M. Verinta Weiß, bei der Schönstattfamilienbewegung der Diözese Rottenburg-Stuttgart seit kurzem neu als Familienreferentin im Einsatz, war die Veranstaltung in Aulendorf „ein bisschen wie heimkommen“. Sie war als Marienschwester bereits in der Jugendarbeit in der Diözese aktiv und kennt das Schönstatt-Zentrum und auch einige der Anwesenden noch aus dieser Zeit. „Sie sind Schönstattfamilien, auf deren Schultern wir stehen“, drückte sie ihre Wertschätzung für die Lebensleistung der Anwesenden aus.
Beziehung, Wachstum und Sendung
In ihrem Vortrag ging sie auf das Jahresmotto der Schönstatt-Bewegung „Du bist groß in mir – mitgehen“ ein. Gemeint sei damit nicht die äußere Größe, sondern es gehe um die innere Größe, die „wahre Größe“, betonte sie. Sie griff drei Aspekte auf, die im Zusammenhang mit der Formulierung des Mottos eine Rolle spielten und die für Schönstatt große Bedeutung haben: Beziehung, Wachstum und Sendung. „Bei Schönstatt geht es immer um Beziehung, Leben besteht aus Beziehung. Bei uns findet das im Liebesbündnis statt.“
Der zweite Begriff Wachstum sei in Schönstatt eng verbunden mit dem Begriff „Vorsehungsglaube“: „Was will Gott von uns, wie wir weiterwachsen?“ Dabei sei Wachstum in jedem Alter möglich, weil in allen Lebensphasen neue Herausforderungen kommen. Sr. M. Verita: „Wachstum ist ein Lebensprogramm“.
Der dritte Begriff, Sendung, der korrespondiere mit dem Sendungsglauben Schönstatts: „Jede und jeder, jedes Ehepaar hat eine besondere Sendung“, betonte die Marienschwester. „Wir alle haben einen Auftrag, es gibt uns für etwas Größeres.“ Dabei gehe es darum, dass Ehepaare und Einzelne sich angesichts ihres persönlichen Lebens nicht klein machen, sondern sich „groß sehen, denn die Welt und die Kirche braucht uns“, schlug sie den Bogen wieder zum Jahresthema.
Als Christen Hoffnung und Zuversicht in der Welt verbreiten
Im Anschluss an den gemeinsamen Kaffee, gab es viel Zeit für den Austausch. „Es ist einfach eine Freude, sich wiederzusehen“, sagten Margret und Gerhard Gruber, die diese Veranstaltung organisiert hatten. Zum Abschluss des Treffens wurde in der Schönstattkapelle die Hl. Messe gefeiert. Pater Thomas Fluhr griff in seiner Predigt das Thema der Hoffnung auf und auch das Motto des Heiligen Jahres „Pilger der Hoffnung“. „Als Christen“, so betonte Pater Thomas, „sollten wir Hoffnung und Zuversicht in der Welt verbreiten“.
