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12. Februar 2025 | Deutschland | 

Treffen der Verantwortlichen der Schönstatt-Familienbewegung


Verantwortliche der Schönstatt-Familienbewegung trafen sich zum jährlichen "Gipfeltreffen" auf dem Josef-Kentenich-Hof in Hillscheid (Foto: Miller)

Verantwortliche der Schönstatt-Familienbewegung trafen sich zum jährlichen "Gipfeltreffen" auf dem Josef-Kentenich-Hof in Hillscheid (Foto: Miller)

Manuela Miller. Zum jährlichen Austausch trafen sich die in Deutschland Verantwortlichen der Schönstatt-Familienbewegung zum sogenannten „Gipfeltreffen“ am 1. / 2. Februar 2025 auf dem Josef-Kentenich-Hof in Hillscheid. Mit zu diesem Kreis gehören auch die Verantwortlichen des Schönstatt-Familienbundes und die des Instituts der Schönstattfamilien.

In herzlicher Atmosphäre ging es um Informationsaustausch und um gegenseitige Bestärkung. „Es war ein hoffnungsvolles Treffen mit viel Austausch, Wertschätzung und Inspiration. Wir haben uns wohl gefühlt und sind gestärkt!“ so das Feedback am Ende des Treffens. „Wir brauchen einander als Familien und als Schönstatt-Bewegung.“

Ein vielfältiges Thementableau

Die Vorstellung der neu zusammengesetzten Familienzentrale der Schönstatt-Bewegung Deutschland, Informationen zum Haus der Familie in Vallendar sowie zum aktuellen Stand der Überlegungen zum Heiligtum der Familien standen ebenso auf der Tagesordnung wie, Angebote der Weiterbildung, unterstützt von der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) und Informationen des Netzwerktreffens für Eheinitiativen, die als „Miteinander für Europa“ zu einem Treffen vom 27. bis 29. Juni 2025 nach München einladen.

Zukunftsprozess der Familienbewegung als gemeinsames Projekt

Hauptpunkt des Treffens war die Beschäftigung mit dem Zukunftsprozess, zu dem sich die Verantwortlichen im Kreis des Gipfeltreffens vor zwei Jahren entschieden hatten.

Ehevorbereitung

Alle Mitarbeitenden und Ehepaare, die bei der Ehevorbereitung verantwortlich engagiert sind, haben sich im vergangenen Jahr erstmals getroffen, sich kennen gelernt und die wesentlichen Inhalte der Seminare besprochen. Das Angebot der Kurse wurde so geplant, dass diese nicht im ähnlichen Zeitraum stattfinden. Die gleichwertigen Seminare werden auf einem Flyer beworben.

Bei diesem Treffen wurde nun eindringlich dazu eingeladen, für dieses wichtige Angebot der Ehevorbereitung noch mehr gemeinsam zu werben. Nach Corona sind die Anmeldungen stark zurückgegangen. Im Gespräch wurden mögliche Gründe für diese Entwicklung gesammelt.

Intensiver Austausch und gegenseitige Information (Foto: Miller)

Intensiver Austausch und gegenseitige Information (Foto: Miller)

Neues Format der Ehebegleitung in den ersten Ehejahren

Seit Jahren ist zu beobachten, dass junge Paare eine zunehmende Hilflosigkeit im Blick auf die Gestaltung ihrer ersten Ehejahre erleben. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass die guten Impulse der Ehevorbereitungsseminare die jungen Paare aufgeschlossen machen, für ihre Partnerschaft weiter etwas zu tun und zu lernen. Das veranlasste die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schönstatt-Familienzentrale, über ein neues Format nachzudenken. Nach dem Vorbild der Schönstatt-Familienbewegung in Österreich soll ein einjähriger Kurs für Verheiratete in den ersten Ehejahren entwickelt und regional angeboten werden. Dazu gab es von den Verantwortlichen des Gipfeltreffens großen Zuspruch.

„Leiten & Bewegen“

Das Schulungsangebot „Leiten & Bewegen“, das Ehepaare für Leitungs- und Bewegungsarbeit befähigen soll, ist bereits einen Schritt weiter: Der 1. Kurs startet im Oktober 2025 mit aktuell 10 angemeldeten Ehepaaren.

Familienfestival 2027

Im Blick auf ein neues Familienfestival war sich der Kreis schnell einig: Es soll 2027 um das Pfingstfest herum stattfinden. Der Film zum vergangenen WIR-Treffen ließ bei der Versammlung Festival-Feeling aufkommen.

Unterstützung für die Jugendgliederungen der Schönstatt-Bewegung

Thema war auch die Frage der Unterstützung der Jugendgemeinschaften der Schönstatt-Bewegung Deutschland angesichts des Rückgangs von hauptamtlich Mitarbeitenden in diesem Feld. Die Bereitschaft, sich hier unterstützend einzubringen und wie dies konkret aussehen könnte, wurde in dem Kreis besprochen.


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