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23. Februar 2020 | Demnächst | 

Hearing zum Thema „Marke Schönstatt-Zentrum“


Schönstatt-Zentren - Leitbildprozess (Grafik: BBre&ESei)

Schönstatt-Zentren - Leitbildprozess (Grafik: BBre&ESei)

Hbre. In den letzten Jahren seines Lebens hat der Schönstatt-Gründer Pater Josef Kentenich viel Motivationsarbeit geleistet für den Aufbau von Schönstatt-Zentren in den einzelnen Diözesen. An insgesamt 32 Orten sind in der Folge eine Kombination von Schönstatt-Heiligtum und Bildungshaus entstanden, die sich ganz unterschiedlich entwickelt und ausdifferenziert haben. Dazu kommen noch acht Bildungs- und Gästehäuser, die am Gründungsort der Bewegung in Schönstatt, Vallendar, rund ums Urheiligtum ihre Pforten für Gäste und Pilger geöffnet haben. 50 Jahre nach dem Tod des Gründers steht für die Verantwortlichen der zentralen und diözesanen Schönstatthäuser ein Prozess an, sich über die „Marke Schönstatt-Zentrum“ ein neues, klares Bewusstsein zu verschaffen.

Leitbild-Prozess wichtig für die Zukunftsfähigkeit der Schönstatt-Zentren

Zum Auftakt dieses Prozesses hat Pater Ludwig Güthlein, Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland, die Verantwortlichen der Schönstatt-Zentren, die Verantwortlichen für die Schönstatt-Bewegung in den Diözesen sowie interessierte Mitgestaltende aus der Schönstatt-Bewegung und der Zentrale zu einem Hearing zum Thema „Leitbild-Prozess für die Schönstatt-Zentren“ eingeladen. Im Einladungsschreiben macht er deutlich, dass ein bereits bestehendes Leitbild in die Jahre gekommen sei. Für die Zukunftsfähigkeit der Schönstatt-Zentren sei „ein klares Profil, das sich im Leben, Erscheinungsbild und in Strukturen der Zentren widerspiegelt“, von Bedeutung. Es könne helfen, „dem Auftrag der Zentren gerecht zu werden und sich in der innerkirchlichen Landschaft zu positionieren.“ Ein Leitbild schaffe nach außen Transparenz und unterstütze die inhaltliche Ausrichtung der einzelnen Häuser.

Breite Einbindung der Verantwortlichen und Interessierten

Güthlein macht deutlich, dass er für die Initiative, dieses Leitbild neu zu erarbeiten, der Leitung des Schönstatt-Zentrums Marienfried, Oberkirch, dankbar sei. Gerade in den vielfältigen Aktivitäten um ein Schönstatt-Heiligtum könne das Bewusstsein von „gemeinsam Schönstatt-Bewegung sein“ wachsen. Güthlein: „Wie Haus und Heiligtum und Bewegung zusammenwirken, daran liegt das, was uns von anderen Bildungshäusern unterscheidet.“

Auch wenn schließlich eine Kommission die konkrete Entwicklung des Leitbildes angehen werde, so sollen durch das vorangehende Hearing viele in den Prozess eingebunden werden. „Dafür braucht es eine Gruppe von Interessierten und Engagierten, die von der Fragestellung betroffen sind. Dazu braucht es ein breites Meinungsbild von Diözesanleitern und e.V.-Verantwortlichen, von identifizierter Schönstatt-Bewegung, aber auch von Personen aus dem Wallfahrtskreis, von Personen, die einen Blick von außen mitbringen, von Vertretern von Schönstatt-Bundesgemeinschaften und -Instituten.“ Es brauche Vertreter aus ganz Deutschland von Jung bis Alt! Denn, so Güthlein: „Das Hearing, zu dem wir einladen, wird wegweisend für die nächsten Jahre der Schönstatt-Zentren sein.“ Daher lädt er dazu ein, auf das Hearing aufmerksam zu machen und in den Diözesen untereinander ins Gespräch zu kommen, wer von der Diözesanleitung, den Trägervereinen, den Schönstatt-Gliederungen und von den Mitarbeitern der Zentrale am Hearing teilnehmen werde.

Hearing: Ort und Termin

  • Dieses Hearing zum Thema „Leitbild-Prozess für die Schönstatt-Zentren“ wird am Schönstatt-Zentrum Oberkirch am Samstag, 4. Juli 2020 stattfinden. Beginn: 9.30 Uhr; Ende 17.00 Uhr.
  • Kosten: Für Mittagessen und Kaffee fallen 15 € an. Übernachtung von Freitag oder auch bis Sonntag ist mit Vorab-Anmeldung möglich.
  • Anmeldung zum Hearing (bis 4. Juni 2020): hausleitung@schoenstatt-oberkirch.de oder unter Empfang Marienfried 07802-9285-0 möglich.

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