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15. November 2019 | Deutschland | 

„Das Schönstatthaus – ein Haus Mariens, ein leuchtender Punkt!“


Nach der Einweihung des neuen Hauses der Schönstätter Marienschwestern in Temeswar, Rumänien (Foto: S-MS)

Nach der Einweihung des neuen Hauses der Schönstätter Marienschwestern in Temeswar, Rumänien (Foto: S-MS)

Sr. M. Monika März. „Das Schönstatthaus – ein Haus Mariens, ein leuchtender Punkt!“, so bezeichnet Bischof József-Csaba Pál das neue kleine Schönstattzentrum in Temeswar (Timisoara), in dem im April 2019 die erste Niederlassung der Schönstätter Marienschwestern in Rumänien gegründet wurde. „Ein schönes Haus, das gefällt mir!“ so eine Teilnehmerin bei der Feier – und: „Man spürt Aufbruchsstimmung, das tut gut!“

Begrüßung durch Oberin Schwester Schwester Erika-Mária Bukovics (Foto: S-MS)

Begrüßung durch Oberin Schwester Schwester Erika-Mária Bukovics (Foto: S-MS)

Bischof József-Csaba Pál feierte den Gottesdienst und nahm die Einweihung des Hauses vor (Foto: S-MS)

Bischof József-Csaba Pál feierte den Gottesdienst und nahm die Einweihung des Hauses vor (Foto: S-MS)

Beim Gottedienst im Hof des Hauses (Foto: S-MS)

Beim Gottedienst im Hof des Hauses (Foto: S-MS)

Grußwort der Provinzoberin Schwester M. Ilga Dreier  (Foto: S-MS)

Grußwort der Provinzoberin Schwester M. Ilga Dreier  (Foto: S-MS)

Ein kleines Dankeschöngeschenk für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Foto: S-MS)

Ein kleines Dankeschöngeschenk für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Foto: S-MS)

Heilige Messe und Haussegnung mit Bischof József-Csaba Pál

Das Fest der Hauseinweihung am 25. Oktober wurde mit viel Liebe und Engagement vorbereitet. Zehn Tage makelloser Himmel mit warmer Sonne von morgens bis abends schufen ideale Voraussetzungen für die Platzierung der rund 150 geladenen Gäste, darunter 15 Priester, ebenso Ordensschwestern verschiedener Gemeinschaften, Vertreter der Schönstattbewegung aus ganz Rumänien, eine Vertreterfamilie aus Ungarn, Marienschwestern aus Deutschland und Österreich, Wohltäter, Verwandte und Freunde Schönstatts im Hof des Schönstatthauses.

Die Feierlichkeit wurde in drei Sprachen gehalten, wie es in Temeswar üblich ist: auf Rumänisch, Ungarisch und Deutsch. Nach den Begrüßungsworten der Provinzoberin Schwester M. Ilga Dreier und der Oberin Schwester Erika-Mária Bukovics folgte die heilige Messe und die Haussegnung durch den Bischof von Temeswar. Danach war ein gemeinsames Abendessen und anschließend wurde eine Präsentation über das Leben des Gründers Pater Josef Kentenich angeboten.

Ein Hoffnungszeichen

Der Diözesanbischof hat es in seiner Predigt auf den Punkt gebracht, welche Sendung dieses Haus in Rumänien hat: „Das Haus Mariens, das Schönstatthaus ist ein sicherer Punkt in unserer Diözese, ein Zuhause Mariens, wo Menschen durch Maria Gott näherkommen wollen. Ein Zuhause ist auch das Herz der Schwestern, in denen alle willkommen sind, die Gott suchen. Das Haus Mariens ist ein leuchtender Punkt, der Ausstrahlung hat, weil die Schwestern von hier aus auf Mission gehen, kontinuierlich eine Mission starten. (…)

Während der kanonischen Besuche, die ich bisher in der Diözese gemacht habe, durfte ich an vielen Orten zahlreiche schöne Schönstattgruppen kennenlernen, die für uns wirklich ein Hoffnungszeichen sind. Wir möchten, dass unsere Diözese immer mehr zu einer Gemeinschaft zusammenwächst, einer Gemeinschaft vieler Gemeinschaften. In diesem Sinne können die Schönstattgemeinschaften für viele Menschen ein Vorbild sein, denn sie sind Orte, an denen die Mutter Gottes die Menschen vereint.“

Ein richtig schönes Familienfest

Das haben die Besucher und Gäste eben an diesem Tag live erlebt und auch mehrmals geäußert, dass es ein richtig schönes Familienfest war. Ein Priester bemerkte, so ein Fest könnten wir ruhig jeden zweiten Monat veranstalten, denn so wachsen die Gemeinschaften mehr ineinander. „Ja, es war ein wunderbares Fest, weil sich eben viele mit ihrem Charisma eingebracht haben“, so Schwester Erika-Mária Bukovics: „Die Musikband der Schönstattfamilien, die Frauen und Mütter, die ein Vorzeigebüffet auf die weißen Tischdecken zauberten, die Gemeinschaft der Salvatorianer, die mit ihrem jungen Pfarrer den Hof mit guter Tontechnik bestückten und für Logistik gesorgt hatten, die Caritas, die den Keller geräumt und Transportdienste übernommen, die Familien, die einen eigenen Prospekt und Lesezeichen drucken ließen, die Marienschwestern der Liebfrauenhöhe, die für jede/n einen großen Herzkeks gebacken ...  und so könnten wir noch weiter aufzählen ... Wir durften erleben, wie schön das ist, wenn jede und jeder auf ihrem/seinem Platz das Beste für die Gottesmutter schenkt, dann wird Kirche schon mitten unter uns erfahrbar und die Freude wächst, zu solch einer Gemeinschaft gehören zu dürfen.“

Ein Haus der Einheit

Die Gemeinschaft der Schönstätter Marienschwestern hofft, dass der Wunsch des Bischofs in Zukunft mehr und mehr Wirklichkeit wird: „Dieses Schönstatthaus hat eine besondere Mission. Das Haus fördert die Einheit. Einheit zwischen den Schwestern, Einheit zwischen verschiedenen Aspekten der Bewegung, Einheit mit der ganzen Weltweite Schönstatts, aber auch Einheit mit der Kirche und Einheit mit der Diözese … Welche Art von Einheit? Nicht nur menschliche Einheit. Einheit in Maria, die Einheit unter dem Mantel Mariens, Einheit in Jesus.“

Zum Schluss der heiligen Messe segnete der Bischof mit Weihwasser und Weihrauch das ganze Gelände, den Garten und alle Räume des Hauses, denn „die Freude ist groß, dass nun vier Schwestern hier sind, die das Feuer des Schönstattgeistes, das kostbare Geschenk des Heiligen Geistes, hier bewachen und an viele weitergeben.“

Dank

„Wir danken allen, die uns im Hinter- und Vordergrund unterstützt haben, damit die Hauseinweih-ung ein tiefes, ein familienhaftes und unvergessliches Fest wird“, so die Oberin des Hauses, Schwester Erika-Mária Bukovics. „Und wir danken allen, die an diesem Fest teilgenommen und auch allen, die mit uns im Geiste mitgefeiert haben.“

 


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