Archiv: Kirche

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4. Januar 2013 | Kirche | 
München, Pfarrkirche St. Paul, Monstranz zum Eucharistischen Weltkongress 1960 von August Hartle (Erzbischöfliche Ordinariat, Hauptabteilung Kunst)

"Münchner Monstranz" Ausschnitt (Foto: AUTOR)

Hbre. „Gott ist präsent; er wirkt und ist uns nah.“ Dass möglichst viele Menschen diese Erfahrung machen, das wünscht sich der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Freiburg, für den nationalen Eucharistischen Kongress, der von 5. bis 9. Juni 2013 in Köln stattfinden wird. Zum Auftakt eines mehrmonatigen, geistlichen Vorbereitungsweges zum Eucharistischen Kongress, der am 1. Advent in Freiburg begann, hat Zollitsch die so genannte „Münchener Monstranz“ auf einen Weg durch die deutschen Bistümer ausgesandt. Am 17. Mai 2013 wird diese Monstranz auf ihrem Pilgerweg in Schönstatt am Urheiligtum Station machen.

6. Dezember 2012 | Kirche | 
Dr. Dominikus Schwaderlapp, Köln (Foto: Video-Ausschnitt)

Hbre. „Maria ist unsere Mutter im Himmel, die für uns sorgt, so wie auch eine Mutter auf Erden für ihre Kinder sorgt. Deshalb können wir mit allem was wir haben zu ihr kommen," so sagt der Kölner Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp in einem Kurzvideo, das Marcus Laufenberg und Petra Dierkes von der Stabsabteilung Medien des Erzbistums Köln im Rahmen der Reihe „Katholische Kirche - Wie geht das?", an der Gnadenkapelle in Vallendar-Schönstatt aufgezeichnet haben. Von Kindheit an sei ihm dieser Ort, der nur wenige Kilometer entfernt von seinem Heimatort Ransbach-Baumbach gelegen sei, ein sehr lieber Ort.

22. November 2012 | Kirche | 
Benedikt XVI.: Jesus von Nazareth. Prolog - Die Kindheitsgeschichten (Foto: Schönstatt-Verlag)

Benedikt XVI.: Jesus von Nazareth. Prolog - Die Kindheitsgeschichten (Foto: Schönstatt-Verlag)

Hbre. Jetzt ist es auf dem Markt, das neue Buch von Papst Benedikt XVI. über Jesus von Nazareth. Erzbischof Dr. Robert Zollitsch hat am 20. November den dritten Teil des Werkes von Papst Benedikt XVI. über Jesus von Nazareth in Würzburg vorgestellt und es dabei als Glaubenszeugnis bezeichnet, wie einer Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz zu entnehmen ist. Die deutsche Ausgabe des Buches „Jesus von Nazareth - Die Kindheitsgeschichten", für die der Verlag Herder in Freiburg verantwortlich zeichnet, ist jetzt im Buchhandel erhältlich.

25. September 2012 | Kirche | 
Im Oktober findet eine Bischofssynode zur Neuevangelisierung in Rom statt (Foto: Brehm)

Im Oktober findet eine Bischofssynode zur Neuevangelisierung in Rom statt (Foto: Brehm)

Hbre. Von 7. bis 28. Oktober 2012 wird in Rom die 13. ordentliche Bischofssynode stattfinden. Sie steht unter dem Thema "Die Neue Evangelisierung für die Weitergabe des christlichen Glaubens". Zusätzlich zu den 200 Delegierten hat Papst Benedikt XVI. am 18. September weitere 36 Teilnehmer als Synodenväter berufen, unter ihnen auch den Vorsitzenden des Generalpräsidiums der internationalen Schönstattbewegung, Pater Heinrich Walter.

15. September 2012 | Kirche | 
Motto des Gesprächsprozesses der Deutschen Bischofskonferenz (Foto: dbk.de)

Motto des Gesprächsprozesses der Deutschen Bischofskonferenz (Foto: dbk.de)

dbk.de. In Hannover ist heute das Gesprächsforum „Im Heute glauben“ zu Ende gegangen, das auf Einladung der Deutschen Bischofskonferenz stattfand. Nach der Auftaktveranstaltung zum Gesprächsprozess im vergangenen Jahr in Mannheim trafen sich vom 14. bis 15. September 2012 rund 300 Teilnehmer, um über die Frage einer gelebten Diakonie in der Kirche zu beraten. Das Gesprächsforum stand unter dem Leitwort „Die ‚Zivilisation der Liebe’ – unsere Verantwortung in der freien Gesellschaft“.

28. August 2012 | Kirche | 
Motto des Gesprächsprozesses der Deutschen Bischofskonferenz (Foto: dbk.de)

Motto des Gesprächsprozesses der Deutschen Bischofskonferenz (Foto: dbk.de)

Hbre. Am 14. und 15. September 2012 werden etwa 300 Personen in Hannover zur Jahresveranstaltung 2012 des Gesprächsprozesses der Deutschen Bischofskonferenz unter dem Leitwort „Die Zivilisation der Liebe – unsere Verantwortung in der freien Gesellschaft“ zusammentreffen. „Unter diesem Thema soll in Hannover nach der ureigenen Aufgabe der Kirche für eine zukunftsgerichtete diakonische Arbeit der Kirche gefragt werden“, heißt es in einer Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz.

30. Mai 2012 | Kirche | 
7. Welttreffen der Familien (Logo: family2012.com)

7. Welttreffen der Familien (Logo: family2012.com)

Pressemitteilung DBK. Am heutigen Mittwoch beginnt in Mailand das VII. Welttreffen der Familien, zu dem Papst Benedikt XVI. und der Päpstliche Rat für die Familie eingeladen haben. Es steht unter dem Leitwort „Die Familie – Arbeit und Fest“. Bis Sonntag werden zahlreiche Bischöfe und Gläubige über die gesellschaftliche Position und das christliche Leitbild der Familie diskutieren. Papst Benedikt XVI. wird ab Freitag zum Welttreffen in Mailand erwartet.

30. Mai 2012 | Katholikentag | 
Schlussgottesdienst des Katholikentages in Mannheim (Foto: Brehm)

Schlussgottesdienst des Katholikentages in Mannheim (Foto: Brehm)

Hbre. Alois Glück, Präsident des Zentralkomitees der Katholiken in Deutschland, ZdK, hat am Ende des Schlussgottesdienstes des Katholikentages in Mannheim von einem großen Fest des Glaubens gesprochen, das zu Ende gehe. Er dankte allen, die in der Vorbereitung und Durchführung geholfen haben. „Wir haben eine lebendige, glaubensstarke und vitale Kirche“, sagte er unter dem Beifall der Gottesdienstteilnehmer. Es sei für ihn eine beglückende Erfahrung gewesen, auf der Kirchenmeile die Vielfalt und das Engagement so vieler kirchlicher Gemeinschaften, Verbände und Organisationen zu erleben, die für den Reichtum der Kirche stehe. Das ZdK setze auf Dialog und erwarte den Dialog „und Ergebnisse.“ Das hörende Herz, wie es der Heilige Vater den Politikern im Bundestag nahegelegt habe, sei wichtig für die Gesprächskultur und es sei der Weg zu den Menschen. „Auf diesem Weg könne Kirche wieder anziehender werden“, resümierte Glück seine Erfahrung des Katholikentages. Auch die Schönstattbewegung war auf der Kirchenmeile und mit verschiedenen Programmpunkten auf dem Katholikentag beteiligt. www.schoenstatt.de konnte den Leiter der Schönstattbewegung in Deutschland, P. Dr. Lothar Penners, im folgenden Interview nach seinen Eindrücken vom 98. Deutschen Katholikentag fragen. Dass auf dem Katholikentag die Chancen und Möglichkeiten der geistlichen Aufbrüche nach dem Konzil noch zu wenig im Blick sind, betonte Penners ebenso wie die Tatsache, dass das besondere Charisma der Laien, als Ressource für die Kirche in der Gegenwart und Zukunft, unabdingbar sei.

29. Mai 2012 | Katholikentag | 
Begegnung auf der Katholikentagsmeile im Schönstatt-Info-Zelt (Foto: Hernadi)

Begegnung auf der Katholikentagsmeile im Schönstatt-Info-Zelt (Foto: Hernadi)

smvw. Oft ist der erste Kontakt ein Keks! Gute Worte von P. Kentenich in einer süßen Waffelrolle werden an alle Vorbeikommenden verteilt. Mit Spannung werden die Zettel entrollt und immer wieder kommt das Echo: „Das Wort passt genau zu mir!“ „Genau was ich brauche!“ „ein Kentenich Glückskeks!“Da ist der Musiker, der gleich auf der Bühne spielt, die Helfer vom Organisationsteam, die RPR 3 Musiktechniker, einfach alle die an unserem Stand vorbei kommen nehmen sich gerne ein gutes Wort im Keks mit. Auch der Spiegel Journalist ist nicht abgeneigt und Bischof Bode lässt sich auch auf ein gutes Wort von P. Kentenich einladen.

25. Mai 2012 | Katholikentag | 
Hier wirkt Gott: Eine Schriftrolle, auf der das Wirken Gottes in einer Gemeinde festgehalten wird (Foto: Brehm)

Hier wirkt Gott: Eine Schriftrolle, auf der das Wirken Gottes in einer Gemeinde festgehalten wird (Foto: Brehm)

Hbre. Die Kirche in Deutschland müsse entdecken, was ihr in den geistlichen Bewegungen gegeben sei, sagte Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Freiburg, beim Podium „Aufbruch braucht Miteinander! Laien und Priester – Charismen und Strukturen“, das die Fokolar-Bewegung und die Schönstatt-Bewegung gemeinsam vorbereitet und beim Katholikentag in Mannheim durchgeführt haben. In den Dialogprozess der Kirche in Deutschland, den er 50 Jahre nach Beginn des Zweiten Vatikanischen Konzils angestoßen habe, sollen auch die Erfahrungen der geistlichen Bewegungen und Gemeinschaften einfließen.

24. Mai 2012 | Katholikentag | 
Misiones - Glauben leben: Workshop auf dem Katholikentag in Mannheim (Foto: Johannes Müller)

Misiones - Glauben leben: Workshop auf dem Katholikentag in Mannheim (Foto: Johannes Müller)

Anna Durek. Am Freitagmorgen durften wir von misiones - Glauben Leben eine Werkstatt im Jugendzentrum gestalten. Unter dem Thema: Den Glauben neu entflammen – misiones, den Glauben leben; Junge Christen erzählen von ihren Erfahrungen mit „misiones“, haben wir andere eingeladen, um uns und unser Projekt kennen zu lernen. Gleichzeitig wollten wir auch mit den Teilnehmern ins Gespräch kommen, sich über den Glauben und Zeugnis geben auszutauschen.

24. Mai 2012 | Katholikentag | 

Larissa Linz. „Einen neuen Aufbruch wagen!“ – Das Motto des Katholikentags in Mannheim lud förmlich dazu ein, einen Workshop zum Thema „Aus(lands)zeit“ anzubieten, um junge Frauen über das Freiwilligenprogramm der Schönstätter Marienschwestern zu informieren und die Erfahrungen zu teilen, die AZlerinnen während ihrer Auslandszeit gemacht hatten.

24. Mai 2012 | Katholikentag | 
Start up - Gottesdienst mit Feder (Foto: Peter Leonard)

Start up - Gottesdienst mit Feder (Foto: Peter Leonard)

PFR. „Aufwärts!“ – so beendete P. Frank Riedel seine Predigt in der von der Schönstattjugend gestalteten Eucharistiefeier, während er eine rote Feder in die Luft blies. Etwa 200 Personen waren der Einladung im Rahmen des Katholikentages gefolgt und hatten sich in die Mannheimer St. Bonifatius-Kirche auf den Weg gemacht. Sie erlebten einen musikalisch wie inhaltlich erfrischenden und zugleich tiefsinnigen Gottesdienst, der unter dem Motto „Start up – für ein unverschämt gutes Leben“ stand.

20. Mai 2012 | Katholikentag | 
Erzbischof Dr. Robert Zollitsch beim Einzug zum Abschlussgottesdienst des Katholikentages in Mannheim (Foto: Brehm)

Erzbischof Dr. Robert Zollitsch beim Einzug zum Abschlussgottesdienst des Katholikentages in Mannheim (Foto: Brehm)

DBK. Pressemeldung. Mit einem Appell zu einem mutigen Blick nach vorne ist heute in Mannheim der 98. Deutsche Katholikentag zu Ende gegangen. In seiner Abschlusspredigt vor dem Mannheimer Schloss forderte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, die Gläubigen auf, das Leitwort des Katholikentags, „Einen neuen Aufbruch wagen“, mit in den Alltag zu nehmen. Der Aufbruch des Menschen sei immer von Gott geschenkt: „Gott bricht auf zu uns, er wird unser Retter und schenkt uns neues Leben! Diese Hoffnung dürfen wir nicht für uns behalten! Sie drängt uns dazu, selbst aufzubrechen und diese frohe Botschaft in die Welt zu tragen! Deshalb sind wir Christen Menschen des Aufbruchs“, sagte Zollitsch.

20. Mai 2012 | Katholikentag | 
Mittagsgebet in der Konkordienkirche (Foto: Brehm)

Mittagsgebet in der Konkordienkirche (Foto: Brehm)

Hbre. Auf die Frage, was er Menschen rate, die in ihrem Leben auf der Suche nach Gott sind, machte Erzbischof Dr. Robert Zollitsch beim Mittagsgebet in der Konkordienkirche deutlich, dass es zunächst wichtig sei, überhaupt aufzubrechen und auf die Suche zu gehen. Für ihn persönlich sei hilfreich gewesen, den Glauben an Gott von frühester Kindheit an in der Familie erlebt zu haben. Aber es sei in seinem Leben auch darauf angekommen, „auszuschauen nach den Wegen, die Gott zeigt, auszuschauen nach dem Stern, den Gott uns schickt, wie den Weisen, die sich aufmachten, um dem neugeborenen König der Juden zu huldigen.“ Mit der Zeit, vor allem wenn man eine innere Sehnsucht habe, sich führen zu lassen, würde man immer mehr entdecken, wie Gott einen führt, auch auf überraschenden Wegen. „Ich habe in großartiger Weise entdecken dürfen, Gott ist bei mir, Gott war bei mir, auch wenn ich es erst im Nachhinein so sehen konnte.“

19. Mai 2012 | Katholikentag | 
Volle Halle beim Mittagsgebet  (Foto: Brehm)

Volle Halle beim Mittagsgebet (Foto: Brehm)

Hbre. Zur Spurensuche unter dem Motto „Du führst uns hinaus ins Weite“ hatte der Katholikentag Bundestagspräsident Norbert Lammert eingeladen, der bei dieser von der Schönstattbewegung vorbereiteten und verantworteten Gebetszeit in sehr persönlichen, deutlichen und klaren Worten unter anderem ein zu geringes Engagement von Christen in der Gesellschaft angemerkt hat. Zum Mittagsgebet in den Gustav-Mahler-Saal des Congress Centers Rosengarten, den Saal, in dem noch vor wenigen Monaten die Auftaktveranstaltung des Dialogprozesses stattgefunden hat, waren mehrere Hundert Personen gekommen, denen die Gebetszeit eine willkommene Abwechslung nach zwei bis drei Arbeitsphasen am Vormittag war.

18. Mai 2012 | Katholikentag | 
Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Freiburg, vor dem Einzug zur Heiligen Messe an Christi Himmelfahrt (Foto: Brehm)

Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Freiburg, vor dem Einzug zur Heiligen Messe an Christi Himmelfahrt (Foto: Brehm)

Hbre. Mit einem Open-Air Gottesdienst unter strahlendem Sonnenschein vor dem Mannheimer Schloss am Christi-Himmelfahrts-Morgen, an dem etwa 17.000 Gläubige teilnahmen, wurde der 98. Deutsche Katholikentag fortgesetzt. Eine große Zahl von Erstkommunionkindern aus dem Erzbistum Freiburg gab dem Gottesdienst ein junges Gesicht. Etwa 600 „Pueri Cantores“ gestalteten den Gottesdienst musikalisch ausgesprochen jugendlich und frisch. Erzbischof Dr. Robert Zollitsch konzelebrierte zusammen mit einigen anderen Bischöfen, so dem Bischof von Rottenburg-Stuttgart, Gebhard Fürst und dem Apostolischen Nuntius, Erzbischof Jean-Claude Perisset. In seiner Predigt stellte Zollitsch u.a. die Frage nach der Zukunftsfähigkeit des heutigen Lebensstiles und kritisierte den immer neuen Ruf nach Wirtschaftswachstum, das die Strukturen weltweiter Ungerechtigkeit nicht aufbrechen könne.

18. Mai 2012 | Katholikentag | 
Podiumsgespräch im Zentrum Familie zum Thema „Gebunden und frei – leben in Familie“  (Foto: Brehm)

Podiumsgespräch im Zentrum Familie zum Thema „Gebunden und frei - leben in Familie" (Foto: Brehm)

Hbre. Mitglieder der Schönstatt-Familienbewegung haben am Donnerstag beim Katholikentag im Zentrum Familie ein Podiumsgespräch angeboten. Unter dem Thema „Gebunden und frei – leben in Familie“ beleuchteten unter der Gesprächsleitung von Bernhard Maas, Waldkirch, Ehepaar Marie-Louise und Georg Gerber, Karlsruhe, Ehepaar Gisela und Klaus Glas, Flieden, Magdalena Stockinger, Kappelrodeck, und Bernhard Brantzen, Direktor des Diözesanen Caritasverbandes Magdeburg, aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Frage, wie sich ein Bindungsorganismus in der Familie entfalten lassen kann, der für die Entwicklung der Kinder hilfreich und für die Paarbeziehung förderlich ist.

17. Mai 2012 | Katholikentag | 
Das Wagnis des neuen Aufbruchs hat begonnen (Foto: Brehm)

Das Wagnis des neuen Aufbruchs hat begonnen (Foto: Brehm)

Hbre. 15.000 erwartungsvolle Menschen haben sich am Abend des 16. Mai auf dem Marktplatz in der Mannheimer Innenstadt versammelt, um bei der Eröffnung des 98. Deutschen Katholikentages dabei zu sein. Der Mannheimer Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, hießen die Gäste des Katholikentages herzlich willkommen im „Land der Tüftler und Ideengeber“, wie Kretschmann betonte. Erzbischof Jean-Claude Perisset, Apostolischer Nuntius in Deutschland, verlas ein Grußwort von Papst Benedikt XVI. Der Heilige Vater ermutigte die Gläubigen in Deutschland im Sinne des Mottos des Katholikentages, den neuen Aufbruch zu wagen.

16. Mai 2012 | Kirche | 
Pfingstgebet

Hbre. Aus einer Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz wird deutlich, dass in der Weiterführung des im Jahr 2010 begonnenen Dialogprozesses die zentrale Veranstaltung im September 2012 unter dem Leitwort „Die Zivilisation der Liebe - unsere Verantwortung in der freien Gesellschaft" stattfinden wird. Dieses Leitwort sei von Papst Johannes Paul II. geprägt worden, sagte Erzbischof Dr. Robert Zollitsch kurz vor Beginn des Katholikentages. Die Schönstattbewegung hat zu einem "Pfingstgebet für den Dialogprozess der Kirche in Deutschland" aufgerufen und dazu eine eigene Arbeitshilfe zur Verfügung gestellt. Diese steht auf der Internetseite www.pfingstgebet.schoenstatt.de zum Download zur Verfügung. Dort können auf einer Terminseite auch Orte eingesehen werden, an denen das Gebet stattfinden wird.

15. Mai 2012 | Katholikentag | 
ZDK Zentralkomitee der deutschen Katholiken - Logo

ZDK Pressemitteilung. Impulse für eine den Menschen dienende Kirche und die Entwicklung einer zukunftsfähigen Kultur in Deutschland und weltweit erwartet das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) vom bevorstehenden 98. Deutschen Katholikentag in Mannheim. Unter der Überschrift „Auf Gott vertrauen und mutig aufbrechen“ hat die Vollversammlung des ZdK am Dienstag, dem 15. Mai 2012 einen „Mannheimer Aufruf“ zum Katholikentag 2012 verabschiedet.

8. Mai 2012 | Katholikentag | 
Katholikentag Mannheim

Katholikentag Mannheim

Sr. M. Vernita Weiß. Der rote Rucksack ist Symbol für den Aufbruch und damit für den Katholikentag in Mannheim. Bei jedem der Vorbereitungstreffen hängt er herausfordernd und einladend an der Pinnwand. „Jetzt freue ich mich richtig auf den Katholikentag!“ meinte M. L. nach dem Vorbereitungstreffen und zwei Wochen später die Nachricht „die drei Kartons Kekse sind gefüllt“. Gefüllt mit guten Worten von P. Kentenich, denn die gibt es auch am Schönstatt-Stand. Die Vorfreude wächst auf die Tage in Mannheim und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

28. März 2012 | Katholikentag | 
Schönstatt-Logo Katholikentag Mannheim

Schönstatt-Logo Katholikentag Mannheim 2012

Hbre. Der Katholikentag in Manheim kommt näher. Viele tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Katholikentags warten gespannt auf ihre Tagungsmappen und Eintrittskarten, die am letzten Märzwochenende von mehr als 150 fleißigen Hände ehren- und hauptamtlicher Helfer in die ganze Welt verschickt werden. Wer sich über die von der Schönstattbewegung mitverantworteten Programmpunkte informieren möchte, kann das auf der Homepage www.schoenstatt-auf-dem-katholikentag.de bereits heute tun.

21. März 2012 | Katholikentag | 
Schönstatt auf dem Katholikentag (Grafik: J.Link)

Schönstatt auf dem Katholikentag (Grafik: J.Link)

Sr. M. Vernita Weiß. 80 Pilger sind vom Heiligtum in Oberkirch aufgebrochen Richtung Mannheim. Sie gehen für den Katholikentag. Mit Pilgerstab, Pilger – Muttergottes und großen Rucksäcken sind sie unterwegs, denn es gibt einiges mitzunehmen. Seit mehreren Wochen ist eine etwas andere Pilgergruppe unterwegs, ein kreatives Team, die sich Gedanken machen über Konzept und Gestaltung des Schönstatt Pavillons auf der Katholikentagsmeile.

1. März 2012 | Katholikentag | 
Logo Katholikentag in Mannheim

Logo des Katholikentages in Mannheim

M. Wolff / Vorbereitungsteam Katholikentag Die deutsche Schönstattbewegung will in dieser kirchlichen Umbruchszeit den Katholikentag aktiv und kreativ mitgestalten. Dazu hat sie in einem Vorbereitungsteam ein vielfältiges Programmangebot geplant und bei der Katholikentagsleitung eingereicht. Zudem wird es auf der Katholikentagsmeile ein Info- und Begegnungszelt geben, in dem sich die Bewegung präsentieren wird.

11. Januar 2012 | Katholikentag | 
Schönstatt wirkt mit beim Katholikentag (Foto: Weiss)

Schönstatt wirkt mit beim Katholikentag (Foto: Weiss)

Sr. M. Vernita Weiß. Am Dreikönigstag war es wieder soweit: das Schönstatt-Katholikentagsteam traf sich beim Heiligtum in Oberkirch. Nicht drei, sondern acht engagierte Schönstätter sind „aufgebrochen" Richtung Mannheim, denn: Es sind nur noch 130 Tage bis zum Katholikentag und es gibt noch viel zu tun! Zunächst aber war ein Innehalten angesagt. Was hat sich in den letzten Wochen entschieden? Wo wird Schönstatt beim Katholikentag mitwirken? Ein Blick auf die lange Liste von Angeboten hat erstaunt.

26. Dezember 2011 | Kirche | 

dbk.de. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, hat zu Weihnachten eine neue Solidarität unter den Menschen angemahnt. „Der realistische Blick auf die Welt führt dazu, dass wir Christen uns in besonderer Weise engagieren. Wer sich Gott zuwendet, weiß sich in tieferer Weise mit der Welt und seinen Mitmenschen verbunden; dem sind die Anliegen und Nöte des anderen nicht gleichgültig", sagte Zollitsch in seiner Predigt am 1. Weihnachtsfeiertag im Freiburger Münster. In der Zuwendung zu Gott finde der Mensch den Auftrag, das Licht Gottes in die Welt zu tragen: „Daraus erwächst die Hinwendung zu den Sorgen der Menschen."

14. November 2011 | Kirche | 
Gesprächsprozess in der deutschen Kirche (www.dbk.de)

Gesprächsprozess in der deutschen Kirche (www.dbk.de)

www.dbk.de Im Rahmen des von der Deutschen Bischofskonferenz beschlossenen Gesprächsprozesses ist am 11. November ein zweitägiges Symposium in Bensberg zu Ende gegangen. Unter dem Thema „Im Heute glauben: Dienste und Charismen - Perspektiven und Entwicklungen im priesterlichen Gottesvolk" diskutierten Vertreter der Deutschen Bischofskonferenz und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) über die Dienste und Charismen, die Situation in den Gemeinden und Fragen der gemeinsamen Sendung von Laien und Priestern. Das Symposium ist Teil der Arbeit einer in der Gemeinsamen Konferenz von Bischofskonferenz und Zentralkomitee beschlossenen Projektgruppe.

25. Oktober 2011 | Kirche | 
Rom: Krawalle und Treffen des Päpstlichen Rates für die Neuevangelisierung (Foto: Brehm)

Rom: Krawalle und Treffen des Päpstlichen Rates für die Neuevangelisierung (Foto: Brehm)

Schwester Johanna-Maria Helmich. Der 15. /16. Oktober 2011 bleibt unauslöschlich in die Geschichte Roms eingraviert. Vordergründig wegen der Ausschreitungen und Krawalle der Demonstranten gegen die Macht und Auswüchse der Finanzwirtschaft. Hier hatte Rom sich unter etwa 950 beteiligten Städten in 82 Ländern mit an die Spitze der Gewaltbereitschaft manövriert. Tiefer geschaut ist es aber ein ganz anderes Ereignis, das Geschichte macht: der erste Kongress für die Neuevangelisierung – vorbereitet vom Päpstlichen Rat für die Neuevangelisierung und durchgeführt für die Träger der neuen Evangelisierung aus den Kirchlichen Bewegungen. Papst Benedikt hielt dieses Ereignis für so wichtig, dass er den Kongress gleich zweimal mit seinem Besuch beehrte und wichtige Impulse gab: am Samstagnachmittag vor mehreren Tausend Vertretern der Bewegungen und am Sonntagvormittag in der Heiligen Messe im Petersdom mit den gleichen Teilnehmern.

4. Oktober 2011 | Papstbesuch | 
Pater Elmar Busse unterwegs nach Etzelsbach (Foto: Hbre)

Pater Elmar Busse (Foto: Hbre)

Hbre. Schönstatt-Pater Elmar Busse, der aus dem Eichsfeld in der Nähe des Wallfahrtsortes Etzelsbach stammt, war als Teilnehmer bei der Marienfeier mit Papst Benedikt XVI. dabei und erzählt hier, wie sein eigener – wie er es nennt – als Realismus getarnter Kleinglaube durch die Wirklichkeit des Papstbesuches entlarvt wurde, dass diese Erfahrung für ihn aber auch eine Herausforderung ist, Gott mehr zuzutrauen, als es sein bisheriger Erfahrungshorizont erlaubte.

 

1. Oktober 2011 | Papstbesuch | 
Novizinnen der Schönstätter Marienschwestern beim Papstbesuch in Erfurt (Foto: s-ms.org, Noviziat)

Novizinnen der Schönstätter Marienschwestern beim Papstbesuch in Erfurt (Foto: s-ms.org, Noviziat)

Sr. M. Gabi. Am 23. September hat sich um 24:00 Uhr ein Bus mit Schönstätter Marienschwestern von Berg Schönstatt aus auf den Weg zum Papstbesuch nach Erfurt gemacht. Es war für uns 14 Novizinnen eine große Freude mit dabei sein zu können. Bereits Wochen vorher haben wir uns im Gebet auf diesen Tag vorbereitet und je näher das Ereignis gerückt ist, umso mehr ist auch bei uns die Spannung gestiegen und wir haben uns gefragt: Wie wird der Besuch des Heiligen Vater in Deutschland werden? Wie wird die Gesellschaft auf ihn reagieren? Was hat er uns persönlich zu sagen? Und wie werden wir ihn als Noviziatskurs erleben können?

26. September 2011 | Papstbesuch | 

ZdK. "Lasst uns weiter und mit neuem Elan konsequent Kirche in der Welt sein", fordert Alois Glück, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), die Katholiken in Deutschland auf. "Der Besuch von Papst Benedikt war Stärkung und Herausforderung", so der ZdK-Präsident. Bestärkung seien die Gottesdienste in Berlin, Etzelsbach, Erfurt und Freiburg mit den mehr als 300.000 Mitfeiernden gewesen. Der Papstbesuch sei so zu einem tiefen geistlichen Ereignis geworden. Gemeinsam habe man sich als große und begeisterte Gemeinschaft erlebt. Es sei großartig, dass die Beteiligung der Katholiken in Deutschland an allen Stationen der Papstreise so intensiv war.

26. September 2011 | Papstbesuch | 
Die „Europa-Auxiliar“ mit dem Papstaltar im Hintergrund (Foto: Sr. M. Damiana Czogala)

Die „Europa-Auxiliar" mit dem Papstaltar im Hintergrund (Foto: Sr. M. Damiana Czogala)

Schw. M. Damiana Czogala. Eigentlich ist sie gerade in Polen, die „Europa-Auxiliar“, die seit 2009 durch die Länder Europas wandert und am 8. September 2012 von ihnen gemeinsam eine Krone erhält als „Königin der Neuevangelisierung Europas“ (vgl. Bericht vom 8.9.2011). Doch was sind gut 500 Kilometer Entfernung, wenn der Heilige Vater dort zu Besuch ist? Die Teilnehmer aus den Pilgerkreisen der Pfarrei Suszec (Diözese Kattowitz), die gerade Gastgeber der „Europa-Auxiliar“ sind, entschieden auf jeden Fall, dass die MTA in diesem Bild und der Heilige Vater zusammengehören. So pilgerten sie mit dem großen Bild (einer Nachbildung der „Peregrina“ von João Pozzobon) nach Berlin – in der Hoffnung, für sich und das Bild den Papst-Segen zu bekommen.

25. September 2011 | Papstbesuch | 
Papst Benedikt XVI. im Konzerthaus in Freiburg (Foto: domradio.de)

Papst Benedikt XVI. im Konzerthaus in Freiburg (Foto: domradio.de)

Hbre. Bei seiner Rede vor 1.500 geladenen Gästen im Konzerthaus von Freiburg machte Benedikt XVI. deutlich, dass der Orientierungspunkt für jeden Änderungsbedarf, der in der Kirche als ganzer, aber auch bei jedem einzelnen Getauften vorhanden ist, „die apostolische Sendung der Jünger und der Kirche selbst“ sein muss. Es gehe nicht nur um eine Erneuerung im Sinne einer Renovierung oder eines neuen Anstriches, oder um eine Korrektur, um wieder auf Kurs zu kommen. Die Kirche - und Benedikt XVI. präzisierte „nicht nur die Hierarchie, der Papst und die Bischöfe; Kirche sind wir alle, wir, die Getauften“ - müsse sich ihrer Sendung immer neu vergewissern.

25. September 2011 | Papstbesuch | 
Papstbesuch: Eucharistiefeier auf dem Stadtflugplatz von Freiburg (Foto: domradio.de)

Papstbesuch: Eucharistiefeier auf dem Stadtflugplatz von Freiburg (Foto: domradio.de)

Hbre. Mit etwa 100.000 Menschen aus ganz Deutschland und den umliegenden Ländern und mit 97 Bischöfen aus dem In- und Ausland hat Papst Benedikt XVI. auf dem Gelände des Stadtflughafens von Freiburg unter strahlendem Sonnenschein den Abschlussgottesdienst seines Deutschlandbesuches gefeiert. Neben einem Dank an alle, die innerhalb der Kirche in haupt- und ehrenamtlichem Dienst, in vielen sozialen und karitativen Einrichtungen Nächstenliebe in einer gesellschaftlich wirksamen Form leben würden, ermutigte der Papst die Kirche in Deutschland vor allem zur Einheit untereinander und zur Verbundenheit mit der Weltkirche und den Nachfolgern des heiligen Petrus und der Apostel.

24. September 2011 | Papstbesuch | 
Leuchtend rotes Obst mit Benedikt XVI. (Foto: Johanna Obrecht)

Leuchtend rotes Obst mit Benedikt XVI. (Foto: Johanna Obrecht)

Georg Zimmerer. Mit den „Papstäpfeln“ hat die Schönstattbewegung der Erzdiözese Freiburg einen kreativen Beitrag zum Papstbesuch geleistet, der erstaunlich weite Kreise zog. Ca. 1200 dieser außergewöhnlichen Äpfel wurden am Samstag nach dem Angelusgebet im Münster in der Freiburger Innenstadt verteilt. Einer der Äpfel hat es auf die Titelseite der Badischen Zeitung geschafft, im Internet und auch im Fernsehen wurden Berichte gezeigt. Und ein paar Äpfel standen sogar in die Wohnung des Heiligen Vaters im Freiburger Priesterseminar für ihn bereit.

24. September 2011 | Papstbesuch | 
Vigilfeier: Der Heilige Vater entzündet eine Lichtschale  (Foto: domradio.de)

Vigilfeier: Der Heilige Vater entzündet eine Lichtschale (Foto: domradio.de)

Hbre. Papst Benedikt feierte am Abend des 24. September auf dem Freiburger Messegelände eine Gebetsvigil mit 23.000 Jugendlichen. Dabei rief er die Jugendlichen auf, ihren Glauben engagiert zu leben. „Habt den Mut, eure Talente und Begabungen für Gottes Reich einzusetzen und euch hinzugeben“, sagte der Papst. Er ermutigte die jungen Gläubigen, die ihn - wie Bild.de titelte - „wie einen Pop-Star“ feierten, sich von Christus, dem Licht der Welt, erleuchten zu lassen. Es seien ja nicht die Anstrengungen des Menschen, die Licht in die Welt brächten; auch nicht der technische Fortschritt unserer Zeit. Der Heilige Vater rief den Jugendlichen zu: „Wagt es, glühende Heilige zu sein, in deren Augen und Herzen die Liebe Christi strahlt und die so der Welt Licht bringen.“

24. September 2011 | Papstbesuch | 
27.900 Gottesdienstteilnehmer bei der Eucharistiefeier auf dem Domplatz in Erfurt (Foto: domradio.de)

27.900 Gottesdienstteilnehmer bei der Eucharistiefeier auf dem Domplatz in Erfurt (Foto: domradio.de)

dbk.de. Mit einer Messe auf dem Erfurter Domplatz endete am Samstagmorgen der Besuch von Papst Benedikt XVI. in Thüringen. Vor 27.900 Gottesdienstteilnehmern lobte der Papst die Glaubensstärke der Katholiken in der früheren DDR. Besonders im Eichsfeld hätten viele katholische Christen der kommunistischen Ideologie widerstanden und dabei auch persönliche Nachteile in Kauf genommen. Benedikt XVI. dankte vor allem den Eltern, „die inmitten der Diaspora und einem kirchenfeindlichen politischen Umfeld ihre Kinder im katholischen Glauben erzogen haben“.

23. September 2011 | Papstbesuch | 
Papst Benedikt XVI. beim ökumenischen Gebet in Erfurt  (Foto: domradio.de)

Papst Benedikt XVI. beim ökumenischen Gebet in Erfurt (Foto: domradio.de)

dbk.de. Neben einer Begegnung mit muslimischen Repräsentanten am Morgen in der Nuntiatur in Berlin stand das ökumenische Treffen mit evangelischen Repräsentanten auf dem Programm des zweiten Besuchstags von Papst Benedikt XVI. in Deutschland. Bei der nichtöffentlichen Begegnung mit Vertretern des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) im Kapitelsaal des Augustinerklosters nannte Benedikt XVI. den „Säkularisierungsdruck“ als gemeinsame Herausforderung der Kirchen. Von innen gelebter Glaube sei die „stärkste ökumenische Kraft“, die zueinander führe. Zugleich warnte der Papst davor, dass die Kirchen ihre „großen Gemeinsamkeiten“ verlieren könnten. Benedikt XVI. zeigte sich besorgt über eine „neue Form des Christentums, die sich mit einer in ihren Formen manchmal beängstigenden missionarischen Dynamik ausbreite. Aus Sicht des Papstes „muss der Glaube heute neu gedacht und vor allem neu gelebt werden“. In persönlich gehaltenen Sätzen würdigte Benedikt XVI. Martin Luther als Mann des Glaubens. Dessen zentrale Lebensfrage „Wie kriege ich einen gnädigen Gott?“ treffe auch ihn immer wieder neu, bekannte der Papst.

22. September 2011 | Papstbesuch | 
Papst Benedikt XVI. im Deutschen Bundestag (Foto: Parlamentsfernsehen Deutscher Bundestag)

Papst Benedikt XVI. im Deutschen Bundestag (Foto: Parlamentsfernsehen Deutscher Bundestag)

Hbre. Während erheblich weniger Protestierende als erwartet sich zu einem Marsch durch Berlin zusammenfinden, ist der Heilige Vater in seinem Heimatland von vielen anderen Menschen freudig und mit Interesse erwartet. Mit einem vollen Programm beginnt der Papstbesuch, zu dem neben der offiziellen Begrüßung durch den Bundespräsidenten eine Begegnung mit der Bundeskanzlerin, die mit Spannung erwartete Rede im Deutschen Bundestag, eine Begegnung mit Vertretern des Judentums und ein großer Eröffnungsgottesdienst im Berliner Olympiastadion gehört.

20. September 2011 | Papstbesuch | 

Sr. Johanna-Maria Helmich. Nur wenige der 125.000 gedruckten Postkarten zum frohen Willkommen von Papst Benedikt in Deutschland lagern noch in Schönstatt in Erinnerung an diesen Großeinsatz zum Papstbesuch! Am Lichtmesstag 2011 am Wallfahrtsort Schönstatt mit einer Gebetszeit in den Anliegen Papst Benedikts begonnen, war die Postkartenaktion von Anfang an für Überraschungen gut. Nicht nur, dass sich sofort Menschen aus allen Diözesen Deutschlands mit echter Freude beteiligt haben.

16. September 2011 | Kirche | 
Logo und Motto der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012

Logo und Motto der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012

Hbre. Auf Initiative des Heilig-Rock-Wallfahrtsbüros findet in Zusammenarbeit mit den Dekanaten Trier und Saarbrücken, der Tourismuspastoral Luxemburg, der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Trier und der Schönstatt-Bewegung Vallendar ein 3-teiliger Qualifizierungskurs zur Pilgerführerin und zum Pilgerführer statt, der die Absolventen zur spirituellen Wegbegleitung befähigen will.

8. September 2011 | Papstbesuch | 

Hbre. Die Vorbereitungen für den Besuch von Papst Benedikt XVI. in Deutschland verlaufen planmäßig. Für die fünf großen Gottesdienstveranstaltungen mit dem Heiligen Vater haben sich bisher rund 240.000 Menschen angemeldet. Am 7. September haben die Bischöfe der drei Gastbistümer, Erzbischof Dr. Rainer Maria Woelki, Berlin, Bischof Dr. Joachim Wanke, Erfurt und Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Freiburg, sowie der Generalkoordinator der Papstreise und Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, P. Dr. Hans Langendörfer SJ, vor der Bundespressekonferenz in Berlin über den Stand der Planungen informiert. Langendörfer sagte, dass mit dem Papst der bedeutendste Deutsche der Gegenwart in sein Heimatland komme und präzisierte, dass wir "spätestens seit der Intervention des Papstes in Bezug auf die Ökumene wissen, dass man offen sein muss für Neues und Überraschendes - für die Freiheit und Frische dieses Papstes."

6. September 2011 | Kirche | 
Papst Benedikt XVI. beim Weltjugendtag in Madrid (Foto: A. Pastore)

Papst Benedikt XVI. beim Weltjugendtag in Madrid (Foto: A. Pastore)

Deutsche Bischofskonferenz. Pünktlich zur Deutschlandreise von Papst Benedikt XVI. im September hat die Deutsche Bischofskonferenz ein theologisches Lesebuch mit verschiedenen Texten Joseph Ratzingers herausgegeben. „Mit seinen Werken und Texten hat Joseph Ratzinger stets der Wahrheit gedient und sie in die Welt getragen“, schreibt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, in seinem Vorwort. Ziel des neuen Papst-Lesebuches „Der Glaube der Kirche“ sei es, „diesen beeindruckenden und reichhaltigen Schatz seines Wirkens besser und in neuen Zügen zu verstehen.“ Gleichzeitig diene das Buch der Vor- und Nachbereitung der Papstreise, da in vielen Beiträgen das Motto dieser Reise „Wo Gott ist, da ist Zukunft“ inhaltlich verdichtet werde.

6. September 2011 | Papstbesuch | 
Die Credo-Staffelwallfahrt ist vor dem Pater-Kentenich-Haus in Paderborn-Benhausen angekommen (Grafik: Große-Böckmann)

Die Credo-Staffelwallfahrt ist vor dem Pater-Kentenich-Haus in Paderborn-Benhausen angekommen (Grafik: Große-Böckmann)

Dieter Große Böckmann, Schönstatt-Männerbund. Auf der Staffelwallfahrt für den Papstbesuch in Deutschland ist CREDO, unser Lieblingsfisch im Symbol der Christusnachfolge, inzwischen auf dem Weg durchs Paderborner Land zur Weser unterwegs. Die unermüdlichen Begleiter der Kampagne von CREDO e.V., die den Fisch auf dem Weg zur Begegnung mit Papst Benedikt XVI. nach Berlin begleiten, sind inzwischen guten Mutes, dass ihr Anliegen zündet: viele Menschen auf den Besuch des Papstes in Berlin aufmerksam machen und für den Glauben sensibilieren.

1. September 2011 | Weltjugendtag | 
Tobias Brehm (l) mit anderen Schönstattjugendlichen beim Abschlussgottesdienst des Weltjugendtages in Madrid (Foto: privat)

Tobias Brehm (l) mit anderen Schönstattjugendlichen beim Abschlussgottesdienst des Weltjugendtages in Madrid (Foto: privat)

Hbre. Der Diözesanführer der Schönstatt Mannesjugend im Bistum Trier, Tobias Brehm, war zusammen mit über 300 Mitgliedern der Schönstattjugend Deutschlands beim Weltjugendtag in Madrid. Von dort berichtete er in Beiträgen für www.schoenstatt.de von seinen Erlebnissen und Erfahrungen während der einwöchigen Reise. Die erlebte Begegnung mit Papst Benedikt, die Begeisterung der Jugendlichen, ihre Offenheit gegenüber den Anregungen des Kirchenoberhauptes und die Bereitschaft der jungen Menschen, sich mit ihrem Glauben auseinander zu setzen, stehen ganz im Kontrast zur medialen Berichterstattung, die er nach seiner Rückkehr in den großen deutschen Medien vorfinden konnte. In einem Kommentar, den www.schoenstatt.de hier veröffentlicht, macht er sich Gedanken über die Diskrepanz zwischen Erlebtem und Berichtetem.

29. August 2011 | Kirche | 
Katholische Kirche in Deutschland - Zahlen und Fakten 2010/11 (Broschüre: dbk.de)

Katholische Kirche in Deutschland - Zahlen und Fakten 2010/11 (Broschüre: dbk.de)

DBK.DE. 24,6 Millionen Katholiken, 436.228 Messdiener, 908 Schulen, 120 Verbände, 378 Theologieprofessoren, 43 Museen, 9.400 Tageseinrichtungen sowie70 Bischöfe: Die neu konzipierte Broschüre „Katholische Kirche in Deutschland - Zahlen und Fakten 2010/11" der Deutschen Bischofskonferenz versteht sich als Ein- und Überblick zur katholischen Kirche in Deutschland. Zahlen, Graphiken, Tabellen und Schaubilder sowie Statements von Mitarbeitern aus unterschiedlichen Bereichen sollen anschaulich machen, was katholische Kirche ausmacht.

24. August 2011 | Papstbesuch | 
Bei der Aussendung der CREDO Staffelwallfahrt im Kölner Dom sind die Pressevertreter noch in der Überzahl. (Foto: www.mein-credo.de)

Bei der Aussendung der CREDO Staffelwallfahrt im Kölner Dom sind die Pressevertreter noch in der Überzahl. (Foto: www.mein-credo.de)

Horst-Lothar Sieben. „Glauben verbindet - Komm mit!“ Unter diesem Leitwort steht die Pilger-Staffelwallfahrt nach Berlin zur Begegnung mit dem Heiligen Vater Papst Benedikt XVI. Am Dienstag, 23. August 2011 um 15.00 Uhr wurde eine erste kleine Gruppe im Kölner Dom von Erzbischof Joachim Kardinal Meisner ausgesandt. Der Schönstatt-Männerbund, der die Aktion von Credo – Glauben heute e.V. unterstützt, war mit einem Mitglied bei der Aussendung und auf der ersten Etappe dabei.

22. August 2011 | Kirche | 
Walter Kardinal Kasper (Foto: Brehm 2003)

Walter Kardinal Kasper (Foto: Brehm 2003)

Hbre. Am 21. August 2011 wurde Walter Kardinal Kasper in St. Peter im Schwarzwald mit dem Europäischen Kulturpreis für Kommunikation ausgezeichnet. Der undotierte Ehrenpreis wurde dem 78-jährigen Kardinal im Fürstensaal des ehemaligen Klosters St. Peter verliehen. „Wir würdigen damit die Verdienste um den theologischen Dialog mit allen Konfessionen in seinem Amt als Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen und der Kommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum im Vatikan“ heißt es zur Verleihung auf der Internetseite der Europäischen Kulturstiftung „Pro Europa“.

22. August 2011 | Weltjugendtag | 
WJT 2011: Schönstattjugend auf der Plaza Major in Madrid  (Foto: T.Brehm)

WJT 2011: Schönstattjugend auf der Plaza Major in Madrid (Foto: T.Brehm)

Tobias Brehm. 2,2 Millionen Jugendliche, hunderte Bischöfe und Kardinäle, über hundert Katechesen, 6 Tage Glaubensfest und viele, viele Schönstätter. Egal, ob man nur durch die Stadt läuft, auf Plätzen singt, auf die Ankunft des Papstes wartet oder gemeinsam auf dem Flugplatz Quatros Vientos Vigil feiert: Nie ist die nächste Schönstattflagge weit. Überall heißt es: "Hey Schönstatt, nice to see you guys".

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