Schönstatt-Persönlichkeiten


Mario Hiriart (1931 – 1964), Chile

Schnittpunkt von Himmel und Erde - Ausgeprägte Laienspiritualität

Mario Hiriart  
Foto: Archiv © 2002  

Als Student lernte Mario Hiriart Schönstatt kennen; Schritt für Schritt wird der eher zurückhaltende und gemächliche junge Mann in der in der Erziehungsschule Schönstatts geweckt und radikal gewandelt. Als Ingenieur und Hochschulprofessor fühlte er sich gerufen, eine ausgeprägte laikale Heiligkeit zu leben. Arbeit und Glaube, apostolischer Einsatz, Freizeit und Gebet sind nicht getrennte Sphären, sondern gehören zusammen. Begeistert von der ausgeprägten Laienspiritualität Schönstatts entschloss er sich zum Anschluss an die Gemeinschaft der Marienbrüder: all seine Zeit, Kraft und Fähigkeit sollten dazu dienen, Gott präsent und erfahrbar zu machen in einer Welt, die vom Takt der Industrie, von Forschung und technischem Wandel geprägt ist. In seinen Vorlesungen, in der Jugendarbeit und in seinen Betrachtungen arbeitete er an einem tieferen Verstehen der Herausforderungen, denen sich Christen im Berufsleben und einer wachsend säkularisierten Welt gegenübersehen. Gleichzeitig wuchs in ihm eine tiefe Christusliebe: Wie Maria lebendiger Kelch, Träger Christi möchte er werden. Im Alter von 33 Jahren wurde ihm eine zu spät erkannte schwere Krebserkrankung zu seinem gereiften Ja für Himmel und Erde.

 

Bibliographie:

  • Ingrid Springer: Beziehungen leben, Neun Tage mit Mario Hiriart
  • Ingrid Springer: Im Schnittpunkt von Himmel und Erde: Mario Hiriart
  • Ingrid Springer (Hg.): Natur und Gnade - Mario Hiriart, Tagebuchaufzeichnungen

Video:

  • Offen für Christus

Infobriefe:

  • Mario Hiriart (halbjährlich)

Homepage:

Siehe auch:



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Last Update: 13.08.2003 Mail: Editor /Webmaster
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