| published: 2008-12-30 |
Erklär mir SchönstattDritte Kartenserie von "Erklär mir Schönstatt" bei der Jahreskonferenz präsentiert |
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SCHÖNSTATT, mkf. Wer kennt sie nicht, die Situation? Man ist fernab von Pater in Reichweite, Schönstatt-Lexikon oder Flucht ins Heiligtum, mittendrin im normalen Alltag, wo man als Schönstätter ja auch schließlich hingehört, man redet über dies und das und kommt auch auf Schönstatt, und ein Kollege, ein Freund, ein Mensch in der U-Bahn fragt unvermittelt: "Was is'n das, GTO?" Dann einfach eine schicke Karte aus dem Ärmel ziehen und sagen: "Ganz einfach, Guter Tag, oder? ..." So oder so ähnlich hat es angefangen, das Projekt "Erklär mir Schönstatt", dessen dritte und letzte Serie am 28. Dezember auf der Jahreskonferenz der Schönstatt-Mannesjugend vor eben dieser und einigen handverlesenen Gästen präsentiert wurde. Nach einem zünftigen bayrischen Abendessen präsentieren Michael Turinsky, Johannes Rutzmoser, Michael Kiess und Thomas Ernhofer die dritte Serie: sechs Karten, mit denen die angezielte Zahl von 18 Schönstattbegriffen erreicht ist. Achtzehn Karten, in denen mehr steckt, als ein erster oberflächlicher Blick vermutet lässt (aber wer guckt schon oberflächlich auf etwas, das mit so viel Engagement gemacht wird!). Das Anliegen: kleines Schönstatt, gigantische Idee, und: es soll sagbar seinMichael Turinsky stellt die Entstehungs- und Ideengeschichte von "Erklär mir Schönstatt vor". Da ist das kleine Heiligtum, das kleine Schönstatt, und die gigantische Idee. Der große Inhalt, und die Botschaft, die kommuniziert werden soll, und das alles in einem gläubigen Kontext. Geht es doch nicht um irgendeine Definition, sondern um das, was Schönstatt wesentlich und heilig ist. Angefangen hat es auf der Jahreskonferenz 2006 mit der Erkenntnis: Das fehlt noch in Schönstatt! Kurze, überzeugende, klare Erklärungen von zentralen Begriffen. Ein Prozess beginnt, in den viele Jugendliche aus Deutschland, der Schweiz und Österreich einbezogen werden, aber auch Schönstätter aus den Erwachsenengliederungen: Aus etwa 140 vorgeschlagenen Kernbegriffen werden 18 ausgewählt, dann beginnt die Arbeit im Textteam, entsteht Design, werden Vertriebswege aufgetan. Zu jedem Begriff, so erklärt Michael Kiess, wurden gut 30 Leute befragt: Was verbinden Sie damit, was ist das, wie kann man das verstehen und verständlich machen? Dann eine Straffung auf einen Text, Qualitätscheck bei gut 40 Testern aus der ganzen Schönstattfamilie. Professionalität trifft Leidenschaft. Was dabei herauskommt, kann sich sehen lassen. "Es sollte kein zweites Schönstattlexikon werden", erklärt Michael Kiess. Der Ansatz kommt vom Leben her, kommunikativ genau getroffen: vom Bekannten zum Unbekannten, vom Anschaulichen zur Idee. Ein Bild, ein Lebensvorgang, den jeder kennt, wird Ausgangspunkt für die Erklärung eines unbekannten Begriffes. Wer 18 wird, feiert ein tolles Fest, und man sollte das eigentlich nicht nur einmal im Leben feiern, den Achtzehnten. In Schönstatt feiert man ihn jeden Monat, den Achtzehnten... Denn an einem 18. ist Schönstatt geboren... Was Säulen sind, Filmmusik oder Training, das weiß jedes Kind. Und dann geht es los. "Selbsterziehung" ist so was wie Training. Nimm die Herausforderung an und leg los! Losgelegt haben sie, und das Jahr 2008 wurde das Erklär-mir-Schönstatt-Jahr. Im April (zum Zukunftsforum), im August (zur Nacht des Heiligtums) und zum Dezember sind je sechs Karten erschienen, begleitet von einer originellen Plakataktion und einer Internetpräsenz, die sich sehen lassen kann www.erklaermirschoenstatt.de Das Panoramabild SchönstattsBevor Thomas Ernhofer zum Design spricht, lesen Benedikt Haas und Petra Baumann die neuen Texte vor. Und unwillkürlich beginnt etwas im Kopf zu rotieren: daraus sollte man eine Einladung machen... Das gäb mal einen tollen Artikel zum Bündnistag... Aus der Liebesbündnis-Karte könnte man ein ganzes Wochenende gestalten, auch mal noch für alte Hasen. Der Soundtrack deines Lebens, das Persönliche Ideal: einfach genial. Und die Karten dienen tatsächlich nicht nur zum Sammeln und Tauschen oder als Rettungsset in der Hosentasche. Rainer Gotter weiß zu berichten von Gruppenstunden mit den Karten, die regelrecht begeistert haben. Fotos von allen Heiligtümern am Ort Schönstatt, Handschriften und Dokumente aus den Archiven, Luftbilder von Schönstatt: eine Menge Material ist in die Gestaltung der Karten geflossen, die hintergründig viel mehr erzählen. Und wer alle 18 Karten (in der richtigen Reihenfolge) nebeneinander legt, bekommt ein Panoramabild von Schönstatt. Alle 18 von hinten ergeben das Logo als Wasserzeichen, die Stempelfarbe gibt Gruppierungshilfe... Und was ist jetzt GTO?Das muss man schon auf den Karten nachschauen... Guter Tag, oder?
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30.12.2008