| published: 2007-09-21 |
Eine ganz neue ErfahrungFahrradwallfahrt durch die Südpfalz |
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DEUTSCHLAND, Sr. Evamaria Ludwig. Sicher ärgerte sich mancher Autofahrer in einem Dorf der Südpfalz, wenn er hinter einer langen Fahrradschlange von 33 Fahrradfahrer/innen herfahren musste und wegen der Unübersichtlichkeit nicht überholen konnte. Doch die Fahrradwallfahrer/innen waren stolz, dass trotz der großen Teilnehmerzahl die täglichen Touren durch die Südpfalz zu einem echten Gemeinschaftserlebnis wurden. "Wir beide, meine Frau und ich, sind viel mit dem Rad unterwegs, aber eine solche Wallfahrt – verbunden mit Morgenlob, Besinnungspausen, Austausch und am Abend jeweils einer heiligen Messe, das ist für mich eine ganz neue Erfahrung", äußerte einer der Teilnehmer. Und genau das ist es, was das Besondere der Fahrradwallfahrt ausmacht, die die Schönstattbewegung Frauen und Mütter vom 5. bis 9. September 2007 für Frauen und ihre Ehemänner anbot. Mittlerweile gehört diese Wallfahrt in das Jahresprogramm der Frauen- und Mütterbewegung aus den Diözesen Limburg, Mainz und Trier – und sie lockt immer mehr Ehepaare und Einzelpersonen zum Mitfahren an. Auf schönen Wege durch die PfalzNach einer netten "Kennenlernrunde" mit "Traubensaftempfang" – eine Spezialität der Südpfalz –, dem Mittagessen und dem Reisesegen im Schönstattkapellchen in Herxheim startete die erste Fahrt zum Einfahren und zum "Aneinandergewöhnen". Die Fahrradgruppe war nach diesem Nachmittag um einige Erkenntnisse reicher im Blick auf Tabakanbau. Ehepaar Eichenberg – sie hatten die Tour organisiert – führte die Truppe in den vier Tagen auf schönen Wegen durch die Pfalz. Jeder wusste, dass am Mittag ein schönes Plätzchen zum Mittagessen wartete und für den Nachmittagskaffee gesorgt war. Die Tage begannen mit einem gemeinsamen Morgenlob im Schönstattkapellchen in Herxheim, von wo aus dann jeweils die Tageswallfahrt startete. Jeder Tag hatte sein besonderes Gepräge: Am ersten Tag war es die Fahrt an den Rheinauen entlang, die glücklicherweise erst gegen Ende mit Nieselregen ihren Abschluss fand. Am nächsten Tag folgte eine Tour nach Bornheim, wo die Radler/innen auf Draisinen umstiegen und an der Endstation "Lingefeld" in einem Eisenbahnwagon Zwiebelkuchen mit Federweisen genossen. Am dritten Tag dann – als wirkliche Steigerung – eine schöne Fahrt bei herbstlichem Sonnenschein ins Elsaß nach Wissembourg. Thema: FriedenNicht nur äußerlich erwartete die Teilnehmer/innen täglich eine Besonderheit; das Thema "Frieden", das die Wallfahrt durchzog, bestimmte die Gedanken, den Austausch unterwegs sowie auch die abendlichen heiligen Messen. Die täglichen geistigen Impulse kreisten um den Frieden in der Welt, um den Frieden im eigenen Inneren, um den Frieden mit anderen Menschen. Pfarrer Theo Hoffacker fasste abends das Erlebte in der Messfeier jeweils zusammen, und dann klang der Tag mit Liedern und vielen Gesprächen aus. "Mir geht es in diesen Tagen so gut!", meinte eine Teilnehmerin, die zum ersten Mal mit unterwegs war. "Es kommt mir vor, als genieße ich eine wochenlange Erholung, dabei sind es nur vier kurze Tage!" Und ein paar Tage nach der Fahrt meinte ein Ehepaar: "Die Tage waren einfach schön und haben uns viel Schwung für den Alltag geschenkt."
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Last Update: 21.09.2007
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