Mein Stern an der KrippeSchönstatt bereitet sich für Weihnachten - Bündnistag mit vorweihnachtlichem Gepräge |
SCHÖNSTATT, mkf. Im Urheiligtum in Schönstatt steht schon der erste Weihnachtsstern. In der Anbetungskirche stehen schon die Tannenbäume, und neben dem mächtigen Adventskranz wächst die Krippenlandschaft. Schon steht der Stall, mit verschlossenen Türen, schon eilen die Hirten... Und nicht nur die Hirten: auch viele, die Weihnachten in Schönstatt sein möchten, machen sich auf den Weg, und auch die Sterne kommen schon... "Weihnachten zu Hause", sagt am 17. Dezember Brigitte Allen aus Los Angeles, auch wenn sie mit ihrer Tochter nur einen Tag lang in Schönstatt sein kann. Weihnachten ist jeden Tag im Heiligtum, dem neuen Bethlehem. Zu Weihnachten selbst sind Besucher aus Mexiko, Südafrika, Chile und Frankreich gemeldet, und dazu eine größere Gruppe aus Japan. Es sind Angehörige und Freunde einer japanischen Marienschwester, die Weihnachten in Schönstatt verbringen möchten. In der Anbetungskirche ist jetzt immer nachmittags um 15.00 Uhr die liturgische Weihnachts-Novene, die "O-Antiphon". Am 17. Dezember kam ein Journalist vom Südwestfunk nach Schönstatt, um für eine Weihnachtssendung Interviews zu machen. Dass Weihnachten das Fest der Liebe Gottes ist und dass man sich auf jeden freut, der an Weihnachten zum Gottesdienst kommt, das ließ sich gut vermitteln. Pater Franz Widmaier sprach dabei so begeistert von den "Zehn Minuten an der Krippe", dass daraus eine eigene Reportage werden soll! "Da habe ich gemerkt, wie viel Liebe in meinem Leben ist"Kalt war es am Bündnistag, dem 18. Dezember, mit Sonne und klarem blauen Himmel tagsüber und einem wunderbaren Sternenhimmel am Abend. Unwillkürlich denkt man dabei an die "Sterne", die schon aus aller Welt Richtung Schönstatt geschickt worden. Im vergangenen Jahr ist durch die Anregung einer Frau aus Paraná, Argentinien, Tita Ríos, die Idee "Mein Stern an der Krippe" entstanden. Hunderte von Menschen schickten daraufhin Tausende von Namen von Menschen, die sie im Urheiligtum, in der Gründerkapelle und in der Christmette in Schönstatt gegenwärtig wissen wollten. Auf Sterne geschrieben werden diese Namen am 24. Dezember an all diese Orte gebracht. Aus USA, Argentinien, Chile, Deutschland, Spanien, Brasilien kamen schon Mail mit "Sternen". "Ich habe meine Liste geschrieben und sie ist immer länger geworden, da habe ich gemerkt, wie viel Liebe in meinem Leben ist. Wie großzügig hat Gott mich doch mit Menschen beschenkt! - Ich glaube, das ist schon die erste Frucht meiner Sterne an der Krippe," schreibt Patricia Petersen, die von einer Freundin auf den "Stern an der Krippe" hingewiesen wurde. "Ich bin auf schoenstatt.de gewesen, wie ich es jeden zweiten oder dritten Tag tue, und habe da die Notiz von den Sternen gesehen. Ich würde mich ja so freuen, wenn meine Familie auf einem Stern an der Krippe wäre, ich schicke Ihnen ein Foto von uns allen, und bitte, bringen Sie uns ins Urheiligtum und in die Gründerkapelle, wo ich im Jahr 2000 über eine Stunde sein konnte," schreibt Juan Barbosa aus Córdoba, Argentinien. Und so könnte man weiter machen... Bündnistag im AdventAm 18. Dezember abends versammelte sich die Schönstattfamilie vom Ort Schönstatt in der Anbetungskirche zur Bündnisfeier. Dank der Jugendlichen aus Mexiko, Chile, Rumänien, Südafrika, Argentinien, Ecuador, die in diesen Monaten in den verschiedenen Häusern Schönstatts ein Voluntariat machen, der Studenten der Schönstattpatres und mehrerer Marienschwestern, die zum Deutschstudium in Schönstatt sind, war es eine wirklich internationale Vertretung der weltweiten Schönstattfamilie. Zu Beginn erinnerte Pater Penners an die Einweihung des Heiligtums in Lima, Peru, am 13. Dezember. In den Texten der Bündnisfeier ging es um die Erwartung von Weihnachten und das "ganz Mensch sein" vom Heiligtum aus. Unzählige Verbindungslinien, so Pater Penners, ließen sich ziehen von der Jahreslosung "Ganz Mensch - jetzt Zeichen setzen" zum Weihnachtsgeschehen, in dem Gott ganz Mensch geworden ist und so Zeichen gesetzt hat. Eine konkrete Anwendung schlug er für diese letzten Adventtage vor: nämlich zu sehen, dass jede Christbaumkugel, jedes Plätzchen, jede Weihnachtskarte, jedes Weihnachtslied ein Zeichen ist, das wir setzen - ein Zeichen der Liebe Gottes. Dass uns dieses beseelte Erleben nicht in der Hektik verloren gehe, das solle die große Bitte dieses Abends sein. Er erinnerte auch an das Geschehen der Grundsteinlegung in Rom, das auch adventlichen Charakter habe. Etwas Neues habe angefangen mit diesem so lange ersehnten Akt, und nun dürfe man hoffen, dass die Zeit zwischen der Grundsteinlegung und der Einweihung am 8. September 2004 für Schönstatt eine heilige Zeit wird. In diesen Tagen war auch zu erfahren, dass die Schönstatt-Wallfahrt die Fahrt zur Einweihung organisieren wird. Nach der Ansprache sang eine Jugendliche aus Rumänien ein Lied, während die Zettel mit den Beiträgen zum Gnadenkapital in die Krüge gelegt wurden. Dann erneuerten alle das Liebesbündnis, verbunden mit den vielen Tausenden, die es in Heiligtümern und an Bildstöcken der Welt an diesem Tag tun. Zum Schluss sagen einige Schwestern und Jugendliche aus Südamerika ein Adventlied, und trotz der Kälte gingen alle mit zum Feuer, wo die Zettel mit den Beiträgen zum Gnadenkapital verbrannt wurden . Und jetzt geht alles Weihnachten entgegen... Wer die Namen von Menschen auf einem Stern für die Krippe schreiben will, kann die Namen schicken an sr.kornelia@schoenstatt.de mit dem Betreff: "Mein Stern an der Krippe"Zwischen dem 24. Dezember und 8. Januar wird schoenstatt.de nicht aktualisiert, außer einmal nach Weihnachten. 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Last Update: 19.12.2003
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