Demnächst im Internationalen SchönstattJanuar 2001
4. -7. Januar 2001Begegnung geistlicher Gemeinschaften – 21. Epiphanietagung in SchönstattDie Epiphanietagung wird – eine ältere Tradition aufgreifend – seit 1980 in Schönstatt im Umkreis des Festes der Erscheinung des Herrn veranstaltet. Sie dient dem Anliegen, das bereits Vinzenz Pallotti († 1850) bewegte und von Pater Josef Kentenich († 1968) weitergeführt wurde: eine verstärkte Solidarität geistlicher Gruppierungen in der Kirche für ein wirksameres Zeugnis in der Welt. Die Tagung wird geleitet von Pater Dr. Paul Rheinbay SAC, Vallendar, Pater René Klaus, St. Gallen, und P. Dr. Lothar Penners, Schönstatt. Das Thema heißt: "Im Herzen Gottes – im Herzen der Stadt". Für die meisten Menschen ist der reguläre Lebensraum die Stadt; auch das 'globale Dorf' ist städtisch geprägt. Bei den neuen Lebensaufbrüchen der Kirche ist das Motiv "neue Stadt" – heilige Stadt unübersehbar. In Vorträgen, Zeugnissen und Begegnungen von Ordensleuten, Mitgliedern von Säkularinstituten und neuen geistlichen Bewegungen geht es um verschiedene Aspekte des Themas, das besonders der Jerusalem-Gemeinschaft eigen ist. Mit einem Festgottesdienst in der Anbetungskirche schließt die Tagung am 7. Januar 2001.
7. und 8. Januar 2001Priesterweihe von zwei Schönstattpatres in IndienZwei Diakone aus Kerala, Indien, Mitglieder des Säkularinstituts der Schönstatt-Patres, werden im unmittelbaren Umkreis der Weihe des Schönstattheiligtums in Madurai, Indien, zu Priestern geweiht – am 7. Bzw. 8. Januar 2001. 20. Januar 2001Krönung der Gottesmutter – "Königin von Zimbabwe"Während der jährlichen Oktobertagung der Schönstattbewegung in Zimbabwe fiel die Entscheidung, Maria, die Dreimal Wunderbare Mutter von Schönstatt, zur "Königin von Zimbabwe" zu krönen. Das ist die Antwort der Schönstätter auf die schwierige Situation des Landes. Es geht dabei nicht nur um die aktuellen Probleme der Farmbesetzungen und Ausschreitungen, politischer Willkür und wirtschaftlichen Niedergangs, sondern auch darum, dass Zimbabwe das Land mit einer der höchsten AIDS/HIV-Raten ist und das Gesundheitssystem mit diesem Problem nicht umgehen kann. Darum: "Wir krönen die Gottesmutter in dieser menschlich aussichtslosen Situation, so wie Pater Kentenich es in Dachau getan hat, mit dem festen Vertrauen, dass sie die Verantwortung für unser Volk übernimmt. Sie wird uns führen, helfen und für uns einstehen. Wir haben bewusst den 20. Januar gewählt, weil dies die Achse der Schönstattgeschichte ist, der Tag, an dem Pater Kentenich sich 1942 entschied, auf eine Untersuchung zu verzichten, die ihn vor dem KZ bewahrt hätte." Die Krönung findet während einer heiligen Messe in der Kathedrale in Harare statt, die Pater McKenna zelebriert. Er hat in den vergangenen Jahren jeweils die Krönungen der Gottesmutter zur Königin Afrikas vollzogen. Die Pfarrer mehrerer Gemeinden sind eingeladen. Viele Menschen nicht nur in Zimbabwe, sondern auch in anderen Ländern Afrikas, in USA und Deutschland haben sich in die neunwöchige Friedensnovene für Zimbabwe eingeschaltet – weit über die Schönstattbewegung hinaus. Am 27. Januar wird, aufgrund einer Initiative aus der Umgebung des Erzbischofs, die Krönung in Bulayawo, der zweitgrößten Stadt Zimbabwes nachvollzogen. Die Schönstätter sind eingeladen, dabei etwas von Schönstatt zu erzählen. Die Schönstattfamilie von Zimbabwe verbindet mit der Krönung auch die Bitte um ein eigenes Schönstattheiligtum: "Die Gnaden des Heiligtums würde Zimbabwe so sehr brauchen, damit unser Land heilen kann. Wir haben hier unseren Heiligtumsaltar im Haus einer unserer Schönstattfamilien in Harare, der Hauptstadt. Der Raum – ein Schlafzimmer – ist sehr klein, gerade zwei Bänke sind drin. Aber die vielen Stunden, die Menschen dort gebetet haben, haben dieses Haus-Heiligtum zu einem besonderen Ort gemacht. Aber dennoch ist da die große Sehnsucht nach einem Heiligtum."
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Letzte Aktualisierung: 30.12.2000 1:28 Mail: Redaktion
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