Indien
Meilenweit sieht man die Schönstatt-Fahne
Bündnisfeier in Tamil, Englisch, Malayalam und Kannda
Bangalore, Indien: In Bangalore und Umgebung hat es sich
rundgesprochen: In diesem Heiligtum wirkt Maria "Wunder".
Wenn du in Not bist,. geh dort hin, und du wirst Wunder erleben!
Und die Menschen erleben Erhörung, Stärkung - und kommen
wieder. Sie kommen mit immer mehr Menschen, und bringen Bitten,
bringen aber auch ihren Dank: Blumen, Kerzen; sie schreiben ihren
Dank in ein bereitliegendes Buch.
Eröffnung der Novene: Schönstatt-Fahne wird gehisst
Langsam wird es zur Tradition, den Gründungstag Schönstatts
beim Heiligtum zu feiern. An neun Tagen vorher kommen Menschen
und beten miteinander die Novene zur Dreimal Wunderbaren Mutter
und Königin von Schönstatt, anschließend den Rosenkranz;
danach ist eine heilige Messe und feierlicher Schluss-Segen mit
der Monstranz. Die Novene zum Gründungstag wird eröffnet
mit dem Hissen der Schönstatt-Fahne mit dem Gedenkjahr-Signet.
Unter Singen und Beten wird sie hochgezogen, und ist meilenweit
zu sehen. Am ersten Abend fand die Messe noch im Heiligtum statt,
aber schon am nächsten Tag mussten wir in die Hauskapelle
ausweichen, so viele kamen.
Bündnismesse mit 1000 Personen
Dieses Jahr feierten wir den "18." schon am 17. Oktober. Am 18. Oktober war Missionssonntag, und der wird in den Pfarreien hier sehr intensiv gefeiert. Da ist es nicht gut, wenn die Leute nicht dort sind!
Der Festtag begann um 17.30 Uhr - wegen der vielen Leute, die noch arbeiten mussten und oft bis abends irgendwo beschäftigt sind, geht es nicht früher. Trotz Müdigkeit kommen so viele, um dieses Fest mitzuerleben. Es waren etwa 1000, knapp die Hälfte hatte Sitz- oder Stehplätze in der Hauskapelle, die anderen suchten sich einen Platz in den Fluren rundherum. Zwei Busse waren eine Stunde unterwegs gewesen. Mit Autos, Motorrädern und Fahrrädern waren andere gekommen, teils auch von weiter entfernt.
Acht Priester zogen feierlich ein, begleitet von einem Chor der Schönstatt-Theologen. Da sich an diesem Tag Menschen aus vielen Nationalitäten Indiens hier treffen, wurden Lieder in Englisch, Malayalam, Kannda und Tamil gesungen.
Zur Gabenbereitung brachten viele der Anwesenden Gaben zum Altar:
Brot, Früchte, Blumen, Kerzen ... Während der heiligen
Messe war vor dem Altar das Heilig-Geist-Symbol aufgebaut. Es
hatte das ganze Jahr über bei unseren Bündnisfeiern
im Mittelpunkt gestanden und wurde nun an diesem Abend im Heiligtum
angebracht. Auch standen sechs Pilgerheiligtümer vor dem
Altar; drei wurden neu ausgesandt, drei zum ersten Mal.
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Höhepunkt für über 100 Kinder: Lichterprozession
zum Heiligtum
Im Anschluss an die heilige Messe wurde ein "Thron"
gerichtet und gesegnet, auf dem das Bild der Gottesmutter in Prozession
zum Heiligtum getragen werden sollte. Für die mehr als 100
Kinder war es der Höhepunkt des Tages, mit brennenden Kerzen
die Prozession zu begleiten. Die Prozession zog durch das Gelände,
das mit Tausenden von kleinen Lichtern in Lichtketten illuminiert
war. Am Heiligtum angekommen, brachte der Priester das Heilig-Geist-Symbol
an, während wir im Wechsel von Singen und Beten das Gebet
des Heiligen Vaters zum Heilig-Geist-Jahr meditierten. Dann wurden die Pilgerheiligtümer ausgesandt. Die Koordinatoren beteten ein Gebt und übernahmen damit die Verantwortung für die Wanderung. Der Priester segnete sie und übergab den Einzelnen die Pilgerheiligtümer. Mit dem Lied "Breit um uns deinen Mantel" endete die Feier, die insgesamt zwei Stunden gedauert hatte. Inzwischen war es stockdunkel, so dass die bunten Lichter um das Heiligtum besonders festlich wirkten. Es herrschte eine richtige Festtagsstimmung. Auch der Aufbruch und das Verabschieden war davon geprägt. |