18. Oktober 1998
Für ein weltweites Netz der Liebe
Schönstatt-Bewegung in Brasilien feiert Gründungstag
Einweihung des neuen Heiligtums in Rio de Janeiro

Rio de Janeiro: Das Heiligtum 'Erlösung der Familie' 18. Oktober 1998: Rio de Janeiro bekommt ein Schönstattheiligtum

Bischof Dom Romer kommt zur Einweihungsfeier

(MKF) Am 18. Oktober 1998 um 10.00 Uhr Ortszeit wird Bischof Dom Romer, in Vertretung des Kardinals, das Schönstattheiligtum in Rio de Janeiro einweihen. Dom Romer kennt Schönstatt durch seine Mutter, die bei den Schönstattmüttern aktiv ist.

Dieses Heiligtum in Rio de Janeiro ist ein Jubiläumsgeschenk der Schönstattfamilie des Staates Rio de Janeiro anlässlich des goldenen Jubiläums des ersten Besuches Pater Kentenichs in Brasilien. Am 16. März 1997, genau 50 Jahre nach seiner Ankunft in Brasilien, wurde der Grundstein für dieses Heiligtum gelegt.

Sendung des Heiligtums: Erlösung der Familie

Im Zusammenhang des Christusjahres - und im Blick auf Christus den Erlöser, dessen Statue hoch über Rio geradezu zum Symbol dieser Stadt geworden ist -, und durch den Besuch des Papstes anläßlich des Welttreffens der Familien in Rio de Janeiro, klärten sich Ideal und Sendung dieses Heiligtums: Erlösung der Familie. Diese Sendung wurde in diesem Jahr bestätigt, in dem das goldene Jubiläum des "Briefes von Santa Maria" gefeiert wurde - des Briefes von Pater Kentenich, der grundlegend wurde für die Entwicklung der Schönstätter Familienbewegung.

Rio de Janeiro: In Erwartung der Einweihungsfeier Heiligtum wurde "erarbeitet"

Die Gliederungen und Gruppierungen der Schönstattbewegung aus Rio de Janeiro und Niteroi erarbeiteten das Heiligtum Stück für Stück - die Mütterliga aus Rio beispielsweise schenkte Bänke und Fußboden, die Frauenliga Fenster und Beleuchtung, die Marienschwestern die Tür, die Mädchenjugend das Vaterauge, die Familienliga die Heiligenfiguren, die Mitglieder der Campanha de Mãe Peregrina (Pilgerheiligtum) Glockentürmchen und Glöckchen; der Familienverband das Kreuz der Einheit, usw. Ein Kreis von dreißig Familien - aus der Campanha - schenkte den Lichtrahmen für das MTA-Bild, das Heilig-Geist-Symbol. Eine Familie, Koordinatoren dieses Kreises von 30 Familien, die das Pilgerheiligtum bekommen, haben die Statue des hl. Michael für das neue Heiligtum geschenkt; diese Statue kommt aus Deutschland und ist angefertigt von dem Künstler, der als Lehrling vor Jahren die neue Michaelsstatue für das Urheiligtum mitgestaltet hat.

Rio de Janeiro: Statue des hl.Michael Fest zum Einzug des hl. Michael ins Heiligtum

Mit einem großen Fest wurde am 29. September der Einzug des hl. Michael ins Heiligtum gefeiert. Aus Freude darüber ließ diese Familie T-Shirts drucken mit dem Bild der Michaelsstatue, die bei diesem Fest von vielen Teilnehmern gern getragen wurden.

Schon jahrelang hatte die vor allem durch das Pilgerheiligtum wachsende Schönstattfamilie in Rio nach einem passenden Platz für ein Heiligtum gesucht - und bekam schließlich ein Grundstück geschenkt von einer Frau, die regelmäßig das Pilgerheiligtum bekommt. Nach Jahren der Erwartung und Freude wird nun an diesem 18. Oktober das Heiligtum eingeweiht!

300 Mitarbeiter im Vorbereitungsteam

Eine Gruppe von 300 Personen übernahm die Verantwortung für die Vorbereitung: Liturgie, Einladungen, Öffentlichkeitsarbeit, Unterbringung, Transport, Sicherheitsvorkehrungen, usw. Was seit dem Beginn der Vorbereitungen alle eint, ist, wie sie sagen, das eine Wort: "Nichts ohne dich, nichts ohne uns!" Im Augenblick beten alle besonders, dass es endlich aufhört zu regnen!

Der 17. Oktober ist ein Tag der geistlichen Vorbereitung für die Schönstattfamilie und schließt mit einer heiligen Messe am Abend.

6000 erwartete Gäste

Weil die räumlichen Verhältnisse es nicht anders möglich machen, so eine der Verantwortlichen, musste die Zahl der Teilnehmer an der Einweihungsfeier "leider stark eingeschränkt" werden - "Es können leider 5000 Personen kommen!" Erwartet werden inzwischen etwa 6000; viele davon kommen von weiter her, aus anderen Staaten Brasiliens, um die Freude der Schönstattfamilie von Rio de Janeiro über die Einweihung ihres Heiligtums zu teilen; viele andere kommen aus den Städten Rio de Janeiro und Niterói; gemeldet sich bisher hundert Busse und 500 PKWs. An der Einweihungsfeier werden zwei weitere Bischöfe und zwanzig Priester teilnehmen.

An den Sonntagen nach dem 18. werden dann nacheinander ein grßer Teil der Pfarreien Rio de Janeiros beim Heiligtum ihre Einweihungsfeier haben.


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Schoenstatt Internet Redaktion
Letzte Aktualisierung: 16.10.98, 13:44
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