Schönstatt Delegiertentagung 2017

17. - 19. März 2017
Pater-Kentenich-Haus, Schönstatt

Liebe Delegierte der Schönstatt-Bewegung in Deutschland!

Teaser Delegiertentagung 2016

Ein „suchendes Miteinander“ wird die Delegiertentagung der Schönstatt-Bewegung Deutschland prägen, die vom 17. bis 19. März 2017 im Pater-Kentenich-Haus auf Berg Schönstatt in Vallendar tagen wird. Verantwortliche aus den Gemeinschaften und Diözesen sowie Lebensträger aus den Initiativen und Projekten kommen zusammen, um Linien und zentrale Ziele für die weitere Ausrichtung des Weges der Bewegung in die Zukunft zu erarbeiten.

Mit der Delegiertentagung 2016 ist der Schönstatt-Bewegung in Deutschland eine Ausrichtung geschenkt worden, die sie aufbrechen lässt, heißt es in der Einladung an die Delegierten. „Das Jahresmotto weckt Zuversicht: Er kam hinzu und ging mit ihnen“, so schreibt Pater Ludwig Güthlein, Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland. Es geht bei der Delegiertentagung um die Frage: „Wie führt uns Gott weiter? Und wie schauen die Lebensantworten auf die Herausforderungen aus, die uns und die Menschen heute bewegen?“

Diese Herausforderungen, die Positionierung und Handeln erfordern, werden im Blick auf die vielfältigen Zeichen der Zeit deutlich: Europa, die westlichen humanistisch-demokratischen Werte und politische Spannungen, Wahlen und Mehrheiten, der tiefgreifende und offenkundige kirchliche Umbruch in unserem Land, ökumenische Ereignisse und die Impulse, die Papst Franziskus setzt. Wie sich die Schönstatt-Bewegung in diesem Spannungsfeld für ein konkretes Wachsen der Bündniskultur engagieren kann, darüber werden die Delegierten gemeinsam beraten.

Ganz herzliche Einladung zu unserer Delegiertentagung!

  • Die Delegiertentagung beginnt am Freitag, 17. März 2017, 9.30 Uhr, im Pater-Kentenich-Haus, Berg Schönstatt 7, 56179 Vallendar, und endet mit Segen und Aussendung am Urheiligtum nach dem Mittagessen am Sonntag, 19. März 2017.
  • Die Delegierten haben eine persönliche Einladung bekommen

 

20. März 2017
Bei der Auswertung der Delegiertentagung (Foto: Brehm)

Bei der Auswertung der Delegiertentagung (Foto: Brehm)

„Bündnisergriffen – Pendelsicherheit – kulturprägend – GRÜNDERGEIST, Startup-Mentalität, Kentenich.“ Diese Worte – und im Hintergrund die langfristige Folie „Bündniskultur“ - standen am Ende des Nachmittages des zweiten Arbeitstages der Delegiertentagung, der der Zentralwertsuche für 2018 gewidmet war, im Blick. Keine Formulierung sollte gesucht werden – das übernehmen der Zentralrat und die Konferenz der Verantwortlichen später im Jahr. Die Stichworte formulieren aber die wichtigsten Anhaltspunkte, die Grobrichtung, wohin die Reise im kommenden Jahr gehen wird, welche Inhalte die Schönstattfamilie im derzeitigen Weltgeschehen ein- und weiterbringen kann, wie sich persönliches Engagement und das Engagement der geistlichen Bewegung für Gesellschaft und Welt darstellen können.

19. März 2017
Wilfried Röhrig: Lieder als Zwischenruf (Foto: Brehm)

Wilfried Röhrig: Lieder als Zwischenruf (Foto: Brehm)

Hbre. „Wir haben Lieder gehört, wie vielleicht noch nie in dieser Runde, ein bisschen Kabarett, … Wie reagiert man auf sowas, wenn man von hinten durch die Brust ins Auge etwas mitgeteilt bekommt?“ fragt Pater Ludwig Güthlein bei der Delegiertentagung zu Beginn seines Impulses zur Zentralwertsuche am Samstagvormittag. Er bezieht sich dabei auf den Programmpunkt „Lieder als Zwischenruf“, den der bekannte Liedermacher Wilfried Röhrig, Autor des Musicals „Auf dem Hochseil“ über den jungen Josef Kentenich, am Nachmittag des Vortages gestaltet hatte. Unter dem Stichwort „Wahrnehmen“ war dieses kurze Konzert ein weiterer Schritt beim Blick auf die Zeichen der Zeit.

18. März 2017
Pater Ludwig Güthlein (Foto: Brehm)

Pater Ludwig Güthlein (Foto: Brehm)

Hbre. Die beiden Vorträge „von außen“ hatten am Vortag den Wandel der Kirche „von der Volkskirche zur Kirche des Volkes“ und einen Blick in die Gesellschaft angesichts eines stärker werdenden Popularismus und immer stärker betonter Individualinteressen, zum Thema. Mit diesen beiden Themen standen bei der Jahresplanungstagung der Schönstatt-Bewegung Deutschland zwei unübersehbare Zeichen der Zeit im Focus. Der dritte Vortrag von Pater Ludwig Güthlein, Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland, fand am Vormittag des zweiten Tages der Delegiertentagung statt und stand unter dem Thema: „‘zeitergriffen und zeitüberwindend‘ – Bündniskultur mit Leidenschaft“.

18. März 2017
Dr. Daniela Mohr-Braun, theologische Referentin in der „Stabsstelle für die Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode“ im Bistum Trier (Foto: Brehm)

Dr. Daniela Mohr-Braun, theologische Referentin in der „Stabsstelle für die Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode“ im Bistum Trier (Foto: Brehm)

Der Nachmittag des ersten Tages der Delegiertentagung stand ganz unter dem Thema, Zeichen der Zeit wahrzunehmen. Den Beginn machte Frau Dr. Daniela Mohr-Braun, Kastellaun, theologische Referentin in der „Stabsstelle für die Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode“ im Bistum Trier, mit einem Impuls zur Wandlung der Volkskirche zu einer Kirche des Volkes. Schönstatt sei keine Insel der Seligen, meinte Mohr-Braun. Die Umbrüche, in denen die Kirche sich befinde, beträfen auch Schönstatt. Wenn sie nur denke an den demographischen Wandel, die weniger werdenden Eintritte in die Gemeinschaft, die Finanzen in den Gliederungshäusern und Diözesanzentren.

18. März 2017

Frederik Schmitt, 1. Kreisbeigeordneter von Fulda (Foto: Brehm)

Frederik Schmitt, 1. Kreisbeigeordneter von Fulda (Foto: Brehm)

Cbre. Wenn man auf die Schlagzeilen des Jahres 2016 zurückschaut, so erinnert man sich an eine Formulierung wie „Jahr des Schreckens“ oder man erinnert sich an eine Vielzahl von Dauerkonflikten überall auf der Welt. Alles erscheint zerbrechlich, schlecht und instabil. Diesen Eindruck hätten viele Menschen als Erinnerung an das Jahr 2016, so begann Frederik Schmitt, 1. Kreisbeigeordneter von Fulda, seinen dynamischen Beitrag, den er unter das Thema „Politik unter Druck – scharfer Popularismus, starke Individualinteressen, schnelle Lösungen“, gestellt hatte.

18. März 2017
Was ist Pater Kentenich für mich? (Foto: Brehm)

Was ist Pater Kentenich für mich? (Foto: Brehm)

CBre. Am Abend des ersten Tages der Delegiertentagung 2017 versammelten sich die Teilnehmer zu einem "Familienabend", der unter dem Thema stand: "Wie Pater Kentenich Menschen inspiriert" und von Schwester M. Veronika Riechel moderiert wurde. Raphael Schlecht’s fröhliches Raplied „Kennste nich, Kentenich“ über Pater Kentenich war der Auftakt, bevor 5 Jugendliche in zwei Sätzen ihre Beziehung zum Gründer Schönstatts kurz umreißen sollten. Einer, von dem man Gelassenheit und absolutes Vertrauen lernen kann, eine Vaterperson, die hilft, den eigenen Mikrokosmos immer neu zu entdecken. Er stachle zu geistigen Höhenflügen an und dränge darauf, sich selbst Gedanken zu machen und Stellung zu nehmen. Sein tiefes Vertrauen in Gott packe einen vor allem dann, wenn eigene Entscheidungen anstehen, die nicht leicht fallen. Pater Kentenich sei ein großer Visionär, der gleichzeitig aber das Kleine im Blick habe und Mut mache, die Welt ein bisschen besser zu machen.

18. März 2017
Delegiertentagung im Pater-Kentenich-Haus in Schönstatt (Foto: Brehm)

Delegiertentagung im Pater-Kentenich-Haus in Schönstatt (Foto: Brehm)

Hbre. Insgesamt 220 Teilnehmer sind zur Jahresplanungstagung der Schönstatt-Bewegung Deutschland versammelt, die vom 17. bis 19. März in Vallendar-Schönstatt stattfindet. Der erste Morgen der Delegiertentagung 2017 im Saal des Pater-Kentenich-Hauses hatte zum Ziel, wahrzunehmen, welches Leben die Gliederungen und Initiativen der Schönstatt-Bewegung bewegt und was diese bewegen und welche neuen Initiativen, „Start-ups“ sich zeigen.


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