Schönstatt Delegiertentagung 2019

Teaser Delegiertentagung 2019

22. bis 24. März 2019
Pater-Kentenich-Haus, Schönstatt

Vom 22. bis 24. März 2019 lädt die deutsche Schönstatt-Bewegung Verantwortliche der Gemeinschaften und Lebensträger von Projekten und Initiativen zur jährlich stattfindenden Delegiertentagung ein. Die persönlich eingeladenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Tagung sind durch ihre Mitarbeit dazu eingeladen, den weiteren Weg der Bewegung in die Zukunft mitzugestalten und mitzuentscheiden.

Dazu schreibt Pater Ludwig Güthlein, Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland in seinem Einladungsschreiben: „Die Delegiertentagungen der letzten Jahre haben uns immer einen Schritt weitergeführt. Gott führt uns auf einen Weg der Neugründung Schönstatts. Einen Neuaufbau ganz aus unseren jetzigen Möglichkeiten und Herausforderungen heraus.

Im vergangenen Jahr habe die Delegiertentagung für das Jahr 2019 das Wort APOSTELZEIT gefunden. „Die Pfingsterfahrung machte aus den Jüngern Apostel und ermöglichte den Anfang im Heiligen Geist. Mit dem Wort APOSTELZEIT begreifen wir unsere Situation als Anfangszeit. Die Kirche in unserem Land und auch unsere Bewegung blickt auf die Anfangsqualität des Evangeliums“, so Güthlein. Die Jahreskonferenz der Schönstatt-Mannesjugend habe in diesem Zusammenhang unter dem Arbeitsmotto „Der Anfang liegt in dir!“ gestanden.

Jahresmotto der Schönstatt-Bewegung Deitschland (Foto: pixabay)

Jahresmotto 2019 der Schönstatt-Bewegung Deitschland (Foto: pixabay)

Die grafische Gestaltung zum Jahresmotto 2019 stelle das Motto hinein in ein Bild der Halle eines TGV-Bahnhofs von Lyon. „Alle sind unterwegs – äußerlich und innerlich. Wird Schönstatt geistige und geistliche Heimat für diese Generationen?“ Aufgabe der kommenden Delegiertentagung sei es nun, das Jahr 2020 in den Blick zu nehmen und neu „die ZEICHEN DER ZEIT zu erkennen und zu erspüren“. Die Fügungen und Führungen im Großen seien bei diesem Vorgang genauso wichtig, wie die Fügungen und Führungen in den Herzen der Menschen denen man begegne, oder die Fügungen und Führungen die jeder in seiner Seele selbst erspüren könne.

Bei der Gründernacht am 14. September 2018 waren die Feuerflammen das Symbol dafür, dass in jedem der Heilige Geist wirksam ist, so Güthlein weiter. „Es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder“, heißt es dazu in der Apostelgeschichte (Apg 2,3). Das Pfingstfenster, das seit dieser Gründernacht in der Gründerkapelle angebracht ist und die kommende Versammlung der Delegiertentagung im Pater-Kentenich-Haus gehörten in diesem Sinne zusammen. „Das Miteinander im Pfingstsaal und das Vertrauen auf die himmlischen Bündnispartner machen eine Delegiertentagung aus.“

Delegiertentagung 2019

  • Die Delegiertentagung beginnt am Freitag, 22. März 2019, 9.30 Uhr, im Pater-Kentenich-Haus, Berg Schönstatt 7, 56179 Vallendar, und endet nach dem Mittagessen am Sonntag, 24. März 2019.
  • Die Delegierten bekommen persönliche Einladungen

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26. März 2019
Plenum zur Zentralwertsuche (Foto: Brehm)

Plenum zur Zentralwertsuche (Foto: Brehm)

Cbre/Hbre. Unter dem Titel „Vom Wort zur Tat“ wurden zum Abschluss der Delegiertentagung vier Projekte vorgestellt, die in den kommenden Monaten stattfinden werden.

26. März 2019
Kategorisierung und Konzentration der Werteworte für die kommende Jahresarbeit (Foto: Brehm)

Keine leichte Aufgabe für die Moderatoren: Kategorisierung und Konzentration der Werteworte für die kommende Jahresarbeit (Foto: Brehm)

Cbre/Hbre. Der Samstagnachmittag der Delegiertentagung der Schönstatt-Bewegung Deutschland stand ganz im Zeichen der Suche nach dem Zentralwert für die Bewegungsarbeit im kommenden Jahr.

25. März 2019

Bewegung neu denken: Zum Thema passend zeigte Pater Güthlein ein Foto von Daniel Biber, das einen Schwarm Stare zeigt, der zufällig selbst die Form eines riesigen Vogels annahm (Foto: Brehm)

Bewegung neu denken: Zum Thema passend zeigte Pater Güthlein ein Foto von Daniel Biber, das einen Schwarm Stare zeigt, der zufällig selbst die Form eines riesigen Vogels annahm (Foto: Brehm)

Cbre/Hbre. „Bewegung neu denken und neu bauen – In der Krise investieren – unser marianisches Charisma“ waren die inhaltlichen Schwerpunkte des Impulsreferates von Pater Ludwig Güthlein, bevor die Delegierten am Nachmittag die Eckpunkte für die neue Jahresarbeit, bzw. einen Zentralwert für den Zukunftsweg der Bewegung zu erarbeiten hatten. Zum Thema Beziehungen kam dabei Lukas Jall als Vertreter der JES-Generation zu Wort und Pfarrer Peter Falk, Freiburg, konnte einen Beitrag zum Liebesbündnis einbringen.

25. März 2019

Zeugnisse veranschaulichen die Anregung "durch geöffnete Türen zu gehen" (Foto: Brehm)

Zeugnisse veranschaulichen die Anregung "durch geöffnete Türen zu gehen" (Foto: Brehm)

Cbre/Hbre. Wie sehr konkrete Beispiele und gelebtes Engagement überzeugen, konnten die Delegierten der Schönstatt-Bewegung Deutschland am Samstagvormittag ihrer Tagung erleben. Dabei wurde in den drei Statements das Thema: „Durch geöffnete Türen gehen“ augenfällig nachvollziehbar.

25. März 2019

Florian Roth spricht über Erfahrungen im Engagement für Klimaschutz (Foto: Brehm)

Florian Roth spricht über Erfahrungen im Engagement für Klimaschutz (Foto: Brehm)

Cbre/Hbre. Ebenfalls unter der Rubrik „WIRksam werden – Blick in die Zeit“ brachte Florian Roth, Göttingen, der zur Zeit einen Masterstudiengang „nachhaltige Entwicklung“ in Uppsala, Schweden, absolviert, die Zeitenstimme Ökologie zur Sprache indem er über „eine persönliche Geschichte über Spiritualität, Gemeinschaft und Bahngleise“ berichtete.

25. März 2019

Prof. Pater Dr. Karl Wallner OCist, Heiligenkreuz, Österreich (Foto: Brehm)

Prof. Pater Dr. Karl Wallner OCist, Heiligenkreuz, Österreich (Foto: Brehm)

Hbre. Unter dem Stichwort „WIRksam werden – Blick auf die Zeit“, war Prof. Pater Dr. Karl Wallner OCist, Heiligenkreuz, Österreich, zu einem Beitrag eingeladen worden. Er habe die Freude ein Kloster zu leiten, das 1133 gegründet worden sei und seither ohne Unterbrechung immer weiterbestanden habe. Er erzählte zu Beginn von zwei Sensationen: „Als ich eintrat, waren es 42 Mönche, dieses Jahr werden es 107 werden.“ Die zweite Sensation sei die Hochschule. 1999 habe er die Hochschule mit 42 Studenten übernommen. „Seit 2007 sind wir eine Hochschule päpstlichen Rechts und heute haben wir 314 Studenten, darunter 50 Frauen.“ Gott habe einiges in Heiligenkreuz inszeniert.

25. März 2019

Pater Ludwig Güthlein, Schönstatt-Bewegung Deutschland (Foto: Brehm)

Pater Ludwig Güthlein, Schönstatt-Bewegung Deutschland (Foto: Brehm)

Cbre/Hbre. „Bei dieser Delegiertentagung geht es erneut darum, die Zeichen der Zeit zu erkennen und zu erspüren“, macht Pater Ludwig Güthlein in seinem Impulsreferat zum Abschluss des Vormittages deutlich. „Die Fügungen und Führungen im Großen sind wichtig, genauso wie auch die in den Herzen der Menschen, die uns begegnen, und in unseren eigenen Seelenstimmen.“ Daraus solle der Zentralwert gefunden werden, aus dem später die Jahreslosung der Bewegung für 2020 formuliert werden wird, um die gemeinsame Ausrichtung und gemeinsames Arbeiten in der ganzen Schönstatt-Bewegung zu ermöglichen.

25. März 2019

Die Delegiertentagung 2019 tagte im Pater-Kentenich-Haus auf Berg Schönstatt, Vallendar  (Foto: Brehm)

Die Delegiertentagung 2019 tagte im Pater-Kentenich-Haus auf Berg Schönstatt, Vallendar  (Foto: Brehm)

Cbre/Hbre. Rund 200 Delegierte aus der Schönstatt-Bewegung, Verantwortliche der Gliederungen sowie Initiatoren von Projekten sind an diesem Wochenende vom 22. bis 24.3. im Pater Kentenich Haus auf Berg Schönstatt versammelt. Beim Eintreten in den Konferenzsaal erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der großflächigen Projektionswand die Grafik einer visualisierten Tonspur als Gestaltung.

21. März 2019
Gestaltungsbanner der Delegiertentagung 2019

Hbre. „Es geht bei der Delegiertentagung erneut darum, die ZEICHEN DER ZEIT zu erkennen und zu erspüren“, schreibt Pater Ludwig Güthlein an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Delegiertentagung der Schönstatt-Bewegung Deutschland. Für die Erarbeitung des Zukunftsweges der Bewegung, an der die Delegierten ja beteiligt sind, seien die Fügungen und Führungen im Großen genauso wichtig, wie die Seelenstimmen in den Herzen der Delegierten selbst und der Menschen, denen sie begegnen.


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