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28. März 2019 | International | 

Netzwerk - "Gemeinsam für Belmonte"


Offene Türen in Belmonte, dem internationalen Schönstatt-Zentrum in Rom (Foto: Brehm)

Offene Türen in Belmonte, dem internationalen Schönstatt-Zentrum in Rom (Foto: Brehm)

Am Sonntag, 24. März 2019, trafen sich im Gäste- und Tagungshaus Berg Moriah, Simmern, bei Vallendar, die ersten sechs Teilnehmer eines neuen Netzwerkes, das sich unter dem Motto „Gemeinsam für Belmonte“ zur Aufgabe stellt, sich dafür einzusetzen, dass sich die Sendung des Schönstatt-Gründers Pater Josef Kentenich, für die Kirche und in der Welt von heute weiter verbreitet und hilfreich auswirkt. Dr. Alicja Kostka hat schoenstatt.de vom ersten Treffen den nachfolgenden Bericht zur Verfügung gestellt.

Belmonte-Berufungen gefragt
Ergebnisse des ersten Treffens „gemeinsam für Belmonte“

Liebe Freunde von Belmonte und Geschwister im Liebesbündnis,

dankbar blicken wir auf unser erstes Treffen „gemeinsam für Belmonte“ am Sonntag, dem 24. März 2019 auf Berg Moriah in Schönstatt zurück. Wir, die ersten sechs Teilnehmer, wurden von Dr. Christian Löhr herzlich empfangen. Die Vertreter des Mütterbundes und des Familieninstitutes schickten uns ihre schriftlichen Beiträge. Vielen Dank dafür! 

Schriftrolle mit dem bisherigen Belmonte-Weg (Foto: Kostka)

Schriftrolle mit dem bisherigen Belmonte-Weg (Foto: Kostka)

Unsere Erfahrungen mit Belmonte haben wir auf eine Schriftrolle geschrieben, beginnend mit dem 80. Geburtstag von Pater Josef Kentenich am 16. November 1965. Damals hat das Generalpräsidium dem Gründer ein internationales Zentrum und Heiligtum in Rom versprochen. Dr. Christian Löhr hat die einzelnen Daten auf der Zeitschiene-Belmonte genannt und die wichtigsten Aussagen Pater Kentenichs dazu präsent gemacht. Diese haben wir auf der Schriftrolle eingetragen und uns anschließend gegenseitig mitgeteilt, wann wir in Berührung mit Belmonte gekommen sind und welche Ereignisse und Inhalte sich mit unserem Belmonte-Weg verbinden. All das haben wir ebenfalls in Stichworten und Symbolen auf der Schriftrolle eingetragen.

Das Kirchenbild Pater Kentenichs und das Anliegen seiner Seligsprechung standen dabei bei vielen von uns im Mittelpunkt, in je originellen Konstellationen. Ebenfalls die Sendung der Matri-Ecclesiae-Ikone vom Petersplatz in Rom, jenes Bild, das gerade im Schönstatt-Frauenbund wandert und das während unseres Treffens auch mit dabei war. Die damalige Grundsteinlegung des Heiligtums lebt im Bewusstsein vieler mit den Anliegen, die darin von einzelnen Gemeinschaften „eingesenkt“ wurden. Auch der Bildstock auf dem Belmontegelände und die dort aufgestellte Vaterstatue bleiben wichtige Bezugspunkte. Wir haben die Führung hin nach Belmonte vorsehungsgläubig nachverfolgt und waren begeistert zu hören, wie der Weg der Einzelnen und Gemeinschaften ausgesehen hat und was damit im Konkreten verbunden wird.

Unser Blick fiel auf die gegenwärtige Etappe und die Zukunft. Dr. Löhr hat über die angestrebte und bevorstehende Bauabnahme und die Öffnung von Belmonte als Gästehaus gesprochen. Damit wird die Möglichkeit bestehen, dass auch Gäste und Gruppen außerhalb von Schönstatt im Haus untergebracht werden können.

Belmonte – Berufung

In diesem Zusammenhang schien es uns wichtig, dass es vor Ort Menschen gibt, die das Charisma Pater Kentenichs vermitteln und den Ort im Miteinander prägen. In diesem Zusammenhang kam das Wort von einer Belmonte – Berufung auf. Wir wollen um Menschen beten, die bereit sind, auf Belmonte zu wohnen, die Atmosphäre dieses Ortes mitzuprägen, das Haus mitzugestalten und damit die Begegnung mit dem Charisma Pater Kentenichs und mit der Gottesmutter zu ermöglichen.

Auch Sorgen wurden benannt: Wird das Belmontezentrum „nur“ ein Haus unser vielen Häusern sein? Wie kann die Anbindung an die Kirche geschehen? Werden wir von der Kirche wahrgenommen? Wird es nur zum Hotel/Tagungszentrum? Wird es nicht zu sehr als ein deutsches Zentrum gesehen? Finden sich Leute, die es vor Ort mittragen?

Zum Schluss unseres Treffens haben wir uns vorgenommen, für „Belmonte-Berufungen“ zu beten, damit sich Menschen aus verschiedenen Gemeinschaften finden, die bereit sind, sich für Belmonte einzusetzen, vor Ort da zu sein, eine Art Kommuniät vor Ort bilden, Familie im Kleinen. Es ist uns wichtig, dass Belmonte „ein Ort mit Strahlkraft für die Schönstattsendung wird“, „ein Ort der Begegnung mit dem Charisma Schönstatts, wo Familie international  erlebbar wird“, ein offenes Haus, „Heimat“ für die Gäste und für die Mitarbeiter, Begegnungsstätte der internationalen Schönstattfamilie.

Wir schlossen unser Treffen mit einem Gebet, dass Martina Schmitz, eine Teilnehmerin, verfasst hat:

Heiliger Geist,

Du hast unserem Vater und Gründer ein Fleckchen Erde mit dem Namen "Belmonte" in der Nähe unseres Heiligen Vaters geschenkt.

Damit hast Du ihm und seiner Schönstatt-Familie einen großen Auftrag gegeben.

Wir, die heutige Familie, bitten Dich:

  • Sende Deinen Geist und lass das Matri-Ecclesiae-Heiligtum für viele zu einem Ort der Begegnung mit der Gottesmutter und Pater Kentenich werden.
  • Sende Deinen Geist und lass von diesem Ort etwas in die Welt und die Kirche ausgehen.
  • Heiliger Geist, Du bist die Seele der Kirche. Führe uns auf dem Weg, Pater Kentenichs Sendung ins Herz der Kirche zu tragen.

Liebe Gottesmutter, Du bist die Braut des Heiligen Geistes und wir sind im Liebesbündnis mit Dir verbunden, stärke und beschütze uns in unseren Aufgaben für Dein Werk.

Amen.

Für das Team,

Alicja Kostka, Schönstatt-Belmonte, 28.März 2019


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