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Willkommen in Schönstatt

29. März 2012 | Rund ums Urheiligtum | 

Papstbank vor dem Coenaculum Patris Heiligtum in Schönstatt


Anlieferung einer "Papstbank" an der Sionsstraße (Foto: Schönstatt-Frauenbund)

Anlieferung einer "Papstbank" an der Sionsstraße (Foto: Schönstatt-Frauenbund)

Hedwig Maria Weinzierl/Hbre. Rasten auf der „Papstbank“? Das können nicht nur der Heilige Vater selbst auf dem Gelände des Vatikans, der vor einiger Zeit von der Feuerwehr Kirchzarten die Bank mit der Nummer 0001/5000 geliefert bekam oder der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, in dessen Garten die Papstbank 0002/5000 aufgestellt wurde. Rasten auf der Papstbank, das kann man jetzt auch in Schönstatt, z.B. im Kreuzgang des Vaterhauses auf Berg Sion oder auch vor dem Coenaculum Patris Heiligtum auf dem Gelände des Schönstatt-Frauenbundes in Vallendar.

Die 5.000 Holzbänke, die bei der letzten Station des Deutschlandbesuches des Heiligen Vaters im September 2011 in Freiburg auf dem Flugplatzgelände für die Vigilfeier mit der Jugend und die große Papstmesse aufgestellt worden waren, sind zwischenzeitlich alle in die ganze Welt verkauft und ausgeliefert worden: ein Naturprodukt aus Schwarzwald-Tannenholz, im Internationalen Jahr der Wälder selbstverständlich gefertigt im Rahmen „nachhaltiger Waldwirtschaft“, wie der Landesbetrieb ForstBW betont; Länge 4 oder 5 m und ca. 130 kg schwer.

NAch der "Überwinterung" wurde die Papstbank zum Heiligtum transportiert  (Foto: Schönstatt-Frauenbund)

NAch der "Überwinterung" wurde die Papstbank zum Heiligtum transportiert (Foto: Schönstatt-Frauenbund)

Erinnerung an den Papstbesuch

Schon am 29. September hatte der Schönstatt-Frauenbund eine der Bänke für den Platz vor dem Heiligtum bestellt, natürlich zur Erinnerung an den Papstbesuch, aber viel mehr noch als besondere Einladung, im Jahr der Heiligtumsströmung besonders bei der Gottesmutter zu verweilen. Erst am 10. November meldete sich die Spedition: Die Bank wird am 11. November 2011 zwischen 9 und 11 Uhr angeliefert und an der „Bordsteinkante“ abgeladen. So einfach, wie sich das anhörte, war das allerdings nicht, denn ein schwerer LKW kann nicht auf den Vorplatz des Hauses Mariengart fahren.

So wurde die Bank schließlich auf dem Fußweg von der Sionsstraße zum Heiligtum abgeladen. Interessiert betrachteten die Zuschauerinnen, wie die Bank mittels eines Krans vom Lkw auf den Weg transportiert wurde. Einige Männer brachten sie später mit viel Geschick und Kraftaufwand auf Rollen in die Garage des Hauses Mariengart, wo die Bank während der Überwinterung durch den Hausmeister abgeschliffen und mit Holzschutzmittel behandelt wurde.

Ein einladendes Plätzchen: "Papstbank" vor dem Coenaculum Patris Heiligtum bei Haus Mariengart (Foto: Schönstatt-Frauenbund)

Ein einladendes Plätzchen: "Papstbank" vor dem Coenaculum Patris Heiligtum bei Haus Mariengart (Foto: Schönstatt-Frauenbund)

Bank Nummer 1814

Die 5000 Bänke sind nummeriert. In der Gemeinschaft des Frauenbundes war die Freude groß, dass die gelieferte Bank die gewünschte Nummer 1814 hat. Die „18“ steht für das Liebesbündnis und die „14“ für das Coenaculum Patris Heiligtum, das am 14. Mai 1967, einem Pfingstsonntag, durch den Gründer Pater Kentenich eingeweiht wurde.

Am 22. März 2012 transportierten Mitarbeiter einer Gartenbaufirma die Bank an ihren Platz vor dem Heiligtum beim Haus Mariengart, das den Namen trägt: Coenaculum Patris. Coenaculum – heiliger Ort des Abendmahls und des Pfingstgeschehens. In ruhiger Umgebung kann man dort vor dem Heiligtum Rast halten, sich an den Papstbesuch erinnern und z.B. ein Stoßgebet für den Heiligen Vater beten. Der Schönstatt Frauenbund lädt interessierte Besucher gerne ein, die Bank zu testen und bei der Gottesmutter, die für alle, die kommen ein Wort bereit hat, auszuruhen. „Kommt und seht! Kommt –  und ruht ein wenig aus!“


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