Archiv: Rund ums Urheiligtum

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6. Januar 2017
MJF-Trainee-Programm (Foto: MJF)

MJF-Trainee-Programm (Foto: MJF)

Theresia Strunk. Eine Schulung für alle, die ihr Profil als Führungskraft in der Schönstattbewegung Mädchen / Junge Frauen (SchönstattMJF) in den Blick nehmen und weiterentwickeln wollen, die als Persönlichkeiten weiterwachsen möchten und die guten Input genauso schätzen wie gute Gemeinschaft – diese Idee liegt dem neuen MJF-Trainee-Programm zugrunde. Zwischen Weihnachten und Silvester 2016 hat es zum ersten Mal stattgefunden – vorbereitet und durchgeführt von vier Mitgliedern der Schönstattbewegung Junge Frauen, von der Standesleiterin der SchönstattMJF und der Jugendschwester der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

23. Dezember 2016
NdH Kernteamtreffen: (Welt-) bewegende Themen auf den Punkt bringen (Foto: Roth)

NdH Kernteamtreffen: (Welt-) bewegende Themen auf den Punkt bringen (Foto: Roth)

Sebastian Roth. Der Startschuss ist gefallen. Nach dem gemeinsamen Abflug während der Nacht des Heiligtums (NdH) 2016 stellte sich das Kernteam mit frischer Verstärkung die Frage: „Wo geht es hin bei der NdH im nächsten Jahr?“. Ein ansprechendes Motto, das aus dem Leben gegriffen ist, soll her. Aus diesem Grund versammelten sich 10 motivierte junge Erwachsene gemeinsam mit einer Marienschwester und zwei Schönstatt-Patres vom 16. Bis 18. Dezember 2016 in Herxheim, um ihren Gedanken freien Lauf zu lassen. Die Gruppe hat ihre Herzen geöffnet für aktuelle Themen die zum Nachdenken anregen, die schockieren, begeistern und die früher oder später den Horizont erweitern.

15. November 2016
Fackelläufer "auf dem Weg" zum Urheiligtum (Foto: Geyer)

TITEL (Foto: AUTOR)

Seit dem 12. November 2016 stehen auf dem Platz vor dem großen Kreuz des Pilgerplatzes beim Urheiligtum ein Fackelläufer aus Metall und eine große fest installierte Feuerschale. Die Figur ist das „Positiv“ der Läufersilhouette, die im Jahr 2010 auf dem Gelände des internationalen Schönstatt-Zentrums Belmonte in Rom aufgestellt wurde. Neben dem Läufer, an dem eine Fackel befestigt werden kann, ist nun auch eine der großen Feuerschalen, die im Jubiläumsjahr bei der Vigilfeier im Einsatz waren, fest installiert. Die Aufstellung erfolgte auf Initiative der Schönstatt-Mannesjugend, die auf Beschluss der Jahreskonferenz 2015 eine Anfrage an den Verwaltungsrat des Urheiligtums stellte und nach dessen Zustimmung diese Symbole nun beim Urheiligtum aufstellen konnte. Felix Geyer, einer der Fackelläufer schreibt dazu:

14. November 2016
Wallfahrtsleiter Pater Franz Widmaier predigt zum Abschluss des Heiligen Jahres in der Pilgerkirche Schönstatt (Foto: Brehm)

Wallfahrtsleiter Pater Franz Widmaier predigt zum Abschluss des Heiligen Jahres in der Pilgerkirche Schönstatt (Foto: Brehm)

Hbre. „Man kann in Schönstatt spüren, dass das Heilige Jahr der Barmherzigkeit lebt.“ Diesen Satz eines Priesters, der im Herbst mit einer Gruppe in Vallendar-Schönstatt weilte, konnte man am 13. November noch einmal hautnah spüren. Das Jahr der Barmherzigkeit, das Papst Franziskus als außerordentliches Heiliges Jahr ausgerufen hatte, geht am kommenden 20. November mit der Schließung der Heiligen Pforte des Petersdomes in Rom zu Ende. In Diözesen und Wallfahrtsorten auf der ganzen Welt wurden die Heiligen Pforten, die es erstmals so über den ganzen Erdball verteilt gegeben hatte, am 13. November geschlossen. So auch im Urheiligtum in Schönstatt. „Vor dem Gottesdienst in der Pilgerkirche gab es im Urheiligtum noch einmal Gedränge, weil viele Menschen an diesem letzten Tag nochmals durch die Heilige Pforte gehen wollten“, berichtet Schwester M. Janika Trieb, Wallfahrtsleiterin in Schönstatt.

4. November 2016
Nachruf Pastor Heinz Künster

Hbre. In der Nacht von Allerheiligen zu Allerseelen 2016 ist Pastor Heinz Künster im 92. Lebensjahr vom barmherzigen Vater in das Leben in der Ewigkeit gerufen worden. Mit Heinz Künster verliert die weltweite Schönstatt-Bewegung einen Mann, der sich in den Fußspuren des Schönstatt-Gründers, Pater Josef Kentenich, zusammen mit anderen Mitgliedern der Schönstatt-Bewegung des Bistums Trier und weit darüber hinaus insbesondere für die Verbreitung der Botschaft von einem liebenden Vater-Gott verantwortlich eingesetzt hat.

26. Oktober 2016
Seelische Müllentsorgung

Hbre. Papst Franziskus empfiehlt in seinem Schreiben Misericordiae vultus, mit dem er das „Heilige Jahr der Barmherzigkeit“ angekündigt hatte, allen Getauften, das Sakrament der Versöhnung als „Quelle wahren inneren Friedens“. Bei seiner Ansprache an die Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz bei ihrem „Ad Limina“-Besuch in Rom 2015 betonte er, dass das Jahr der Barmherzigkeit die Gelegenheit anbiete, das Sakrament der Buße und der Versöhnung wieder neu zu entdecken. „Die Beichte ist der Ort, wo einem Gottes Vergebung und Barmherzigkeit geschenkt wird“, so Papst Franziskus.

20. Oktober 2016
Pater Ludwig Güthlein, Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland (Foto: Brehm)

Pater Ludwig Güthlein, Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland (Foto: Brehm)

Hbre. Pater Ludwig Güthlein, Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland, kam die Aufgabe zu, das neue Jahresmotto mit einem Impulsvortrag am Ende des Oktober-Treffens zu erschließen. Das Jubiläum im Rücken und das Stichwort Bündniskultur vor Augen als zukunftsweisendes Wort für den Aufbruch des internationalen Schönstatts in die Zukunft, weise das Motto „er trat hinzu und ging mit ihnen“, das dem Lukasevangelium entnommen sei, darauf hin, dass für die deutsche Schönstatt-Bewegung der Name des Aufbruchs in diesem Jahr „sich Einlassen auf einen Weg“ heiße.

18. Oktober 2016
Publikum in der Aula der Anbetungskirche (Foto: Brehm)

Publikum in der Aula der Anbetungskirche (Foto: Brehm)

Hbre. Der zweite Teil des Vormittages des Oktobertreffens der Schönstatt-Bewegung Deutschland griff die aktuelle Zeitsituation auf und fragte unter dem Thema „Begegnung mit Zukunft“ nach dem Verhältnis von Kulturen und Religionen in unserem Land. Dazu erwarteten die Teilnehmer gespannt die beiden Beiträge von Prof. Dr. Joachim Söder, Aachen und Bürgermeister Christoph Ewers, Burbach, CDU.

17. Oktober 2016
Monika Arndt, Münster, moderierte das Podium am Nachmittag des 15. Oktobers (Foto: Brehm)

Monika Arndt, Münster, moderierte das Podium am Nachmittag des 15. Oktobers (Foto: Brehm)

Hbre. Der erste Teil des Nachmittags des Oktober-Treffens der Schönstatt-Bewegung Deutschland am 15. Oktober stand unter dem Thema: „Schwerpunktverlagerung – Vom Gesamtkonzept zum Sich-Einlassen – wie das Jahresmotto Leben wird“. Dazu erwartete die Teilnehmer ein von Monika Arndt, Institut der Schönstattfamilien, Münster, moderiertes Podium mit vier Speakern, die jeweils aus ihrer Sicht darstellten, in welcher Weise sie in ihren ganz unterschiedlichen Erfahrungsfeldern und Projekten das „Hinzukommen“ Jesu bereits erfahren haben oder in diesem kommenden Jahr besonders zu erfahren hoffen. Dabei wurde deutlich, welche Kraft und Möglichkeiten sich entwickeln, wenn Einzelne oder Gruppen sich auf ungewöhnliche und neue Wege einlassen.

17. Oktober 2016
Grab von Pater Franz Reinisch beim Urheiligtum in Vallendar-Schönstatt (Foto: Kessler)

Grab von Pater Franz Reinisch beim Urheiligtum in Vallendar-Schönstatt (Foto: Kessler)

A. Marlier / Hbre. Seit 70 Jahren hat der Pallottiner-Pater Franz Reinisch neben der Gnadenkapelle in Vallendar-Schönstatt seine letzte Ruhestätte gefunden. Am 17. Oktober 1946, wurde seine Urne hier beigesetzt. Bereits seit Mai 1946 befanden sich die sterblichen Überreste des jungen Priesters, der den Fahneneid auf Adolf Hitler verweigerte und deshalb hingerichtet wurde und der im Urheiligtum bei der Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt seine geistige Heimat gefunden hatte, in Schönstatt. Sie wurden in der Pallottikapelle des Exerzitienhauses (heute Bundesheim) aufbewahrt.

15. Oktober 2016
Das Oktober-Treffen der Schönstatt-Bewegung Deutschland findet in der Aula der Anbetungskirche auf Berg Schönstatt statt (Foto: Brehm)

Das Oktober-Treffen der Schönstatt-Bewegung Deutschland findet in der Aula der Anbetungskirche auf Berg Schönstatt statt (Foto: Brehm)

Hbre. Mit einem Gottesdienst in der Anbetungskirche, dem Pater Juan Pablo Catoggio, Vorsitzender des Generalpräsidiums der internationalen Schönstatt-Bewegung, vorstand, begann das Oktober-Treffen 2016 der Schönstatt-Bewegung Deutschland. Neben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Jahreskonferenzen verschiedener Schönstatt-Gemeinschaften ist dazu eine große Zahl von Freunden und Mitgliedern der Schönstatt-Bewegung am heutigen 15. Oktober 2016 nach Vallendar-Schönstatt gekommen. Pater Heinrich Walter, seit neuestem gemeinsam mit Schwester Casilda Becker aus Brasilien verantwortlich für die internationale Koordinationsstelle der Schönstatt-Bewegung, betonte in seiner Predigt, dass der bevorzugte Platz für Schönstätter in der Welt dort zu finden sei, „wo gesunde Beziehungen und Bindungen für die Zukunft der Menschen entscheidend sind.“ Das beginne natürlich zu Hause in den Familien, inspiriere aber auch den Dialog und die Befreundung zwischen Kulturen, Konfessionen und den Religionen. Das sei gemeint, wenn Schönstatt von Bündniskultur spreche.

14. Oktober 2016
Oktober-Treffen (Foto: Brehm)

Hbre. „Er kam hinzu und ging mit ihnen“ (Lk 24,15) Unter diesem biblischen Leitwort macht sich die Schönstatt-Bewegung Deutschland an diesem Wochenende auf in ein neues „Schönstatt-Jahr“. Dazu treffen sich Hunderte Mitglieder und Freunde der Bewegung am 15. Oktober in Vallendar, beim Urheiligtum, dem Gründungsort Schönstatts zum neu eingeführten Oktober-Treffen. Rund um dieses Treffen finden Jahrestagungen verschiedener Schönstatt-Gemeinschaften statt, bei denen die Verantwortlichen Vertreter der Gemeinschaften aus den Diözesen und aus Projekten, die Jahresarbeit in den Blick nehmen und notwendige anstehende Entscheidungen treffen.

11. Oktober 2016
Mitbrüder tragen Msg. Hermann Gebert auf seinem letzten Weg (Foto: Neiser)

Mitbrüder tragen Msg. Hermann Gebert auf seinem letzten Weg (Foto: Neiser)

Cbre/Hbre. Über 60 Priester aus den drei Priestergemeinschaften Schönstatts, die Mitglieder des Generalpräsidiums und viele Mitglieder aus den verschiedenen Schönstatt-Gemeinschaften sowie Verwandte aus dem Schwarzwald waren am 10. Oktober 2016 zum Requiem für Monsignore Hermann Gebert in die Anbetungskirche auf Berg Schönstatt in Vallendar gekommen. Der ehemalige Generalobere des Schönstatt-Institutes Diözesanpriester war am Todestag Josef Englings, am 4. Oktober, nach langer Krankheit verstorben. Erzbischof em. Dr. Robert Zollitsch, Freiburg, stand dem Requiem vor und hielt auch die Predigt für seinen Mitbruder, der sich immer „als Diener Jesu Christi verstanden habe, bereit zum Dienst in der Kirche, als Diener der Menschen“.

7. Oktober 2016
Dr. Peter Wolf führt in den besonderen Abendsegen ein (Foto: Krompaß)

Dr. Peter Wolf führt in den besonderen Abendsegen ein (Foto: Krompaß)

Alicja Kostka/Cbre. Der Abendsegen am 4.Oktober, dem Todestag von Josef Engling und dem Tag der Anbringung des Heiligen Geist Symbols im Urheiligtum vor 70 Jahren ließ ein pfingstliches Miteinander erleben. Er wurde von Vertretern mehrerer Gemeinschaften gestaltet und brachte eine Vielfalt der Liebe zu Josef Engling zum Ausdruck, die zeigt, wie Engling mit seinem Lebensopfer für die Sendung der Gottesmutter von Schönstatt aus unaufhörlich und nach wie vor Menschen inspiriert.

23. September 2016
Todesanzeige Helene Beschler (Foto: FvS)

Hbre. Im Alter von 29 Jahren ist die aus Isny im Allgäu stammende Schneidermeisterin Helene Beschler im Jahr 1960 nach Vallendar-Schönstatt gekommen. Als große Freundin der Gottesmutter von Schönstatt war sie in all den Jahren häufig im Urheiligtum zu Gottesdiensten, zum Gebet und zu Feiern anzutreffen. Jetzt wird ihr freundliches Gesicht und ihre in allen Begegnungen liebevolle und bescheidene Art fehlen, denn – wie das Säkularinstitut Frauen von Schönstatt mitteilt – hat Gott, der barmherzige Vater, Helene Beschler am 21. September 2016 plötzlich und unerwartet zu sich in die ewige Freude heimgerufen.

21. September 2016
Symposium des Kardinal Walter Kasper Institutes (Grafik: KWKI)

Symposium des Kardinal Walter Kasper Institutes (Grafik: KWKI)

Das Kardinal Walter Kasper Institut (KWKI) an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) lädt zum 9. Mal zum theologischen Symposium, in diesem Jahr unter dem Titel: „Barmherzigkeit leben. Eine Neuentdeckung der christlichen Berufung“ ein. Das Symposium, zu dem die interessierte Öffentlichkeit herzlich eingeladen ist, findet von Donnerstag, 29.09.2016 bis einschließlich Samstag, 01.10.2016, in der Aula der PTHV, Pallottistraße 3 in Vallendar, statt. Kardinal Walter Kasper eröffnet das Symposium am Donnerstagabend um 20:30 Uhr mit einem Vortrag zum Thema: „Barmherzigkeit – die Mitte des Evangeliums“. Weiterhin beleuchtet das Symposion in seinem wissenschaftlichen Teil die Barmherzigkeit aus verschiedenen Perspektiven und in diversen Kontexten. Namhafte Referenten werden dazu Impulse aufzeigen.

21. September 2016
Gebet am Grab Pater Kentenichs am Morgen des 15. September (Foto: S-MS)

Gebet am Grab Pater Kentenichs am Morgen des 15. September (Foto: S-MS)

Hbre. Am 15. September gedachten Menschen auf der ganzen Welt am 48. Todestag des Gründers Schönstatts, Pater Josef Kentenich, eines Mannes, der seine Lebensaufgabe darin gesehen hat, die Botschaft eines unendlich barmherzigen und liebenden Vater-Gottes, die Botschaft einer Kultur des Lebens und der Liebe in der Welt zu verbreiten. Nur vier Tage vorher, am 11. September haben Menschen auf der ganzen Welt sich erinnert, dass barbarische Terrorakte vor 15 Jahren tausende Menschen das Leben gekostet haben. Eine Kultur des Todes hat seither die Welt verändert.

12. September 2016
Oktober-Treffen 2016

Hbre. „Kommen Sie zum Oktober-Treffen in Schönstatt?“ „Oktober-Treffen? Was ist das? Oder meinten Sie Oktoberwoche?“ „Nein, ich meine Oktober-Treffen! So heißt doch das neue Begegnungs-Treffen der Schönstatt-Bewegung Deutschland, das in diesem Jahr am 15. Oktober 2016 erstmals stattfindet und zu dem alle Schönstätter ganz herzlich willkommen sind.“ „Ja dann sollte ich mich ja schnellstens anmelden, damit ich diese Premiere nicht verpasse!“ Dieser oder ähnliche Dialoge sind in den vergangenen Wochen vermehrt zu hören, wenn Mitarbeiter der Schönstatt-Zentrale oder Verantwortliche der Gemeinschaften auf den neuen Höhepunkt im Jahres-Kalender der Schönstatt-Bewegung Deutschland angesprochen werden. „Schönstatt im Aufbruch“, wie es seit dem international gefeierten Jubiläum 2014 auch in der deutschen Schönstatt-Bewegung heißt, bringt auch diese Veränderung im Jahres-Kalender mit sich.

12. September 2016
Altenheim Haus Reginaberg, Vallendar-Schönstatt (Foto: Brehm)

Altenheim Haus Reginaberg, Vallendar-Schönstatt (Foto: Brehm)

Hbre. Wie die Leitung des Säkularinstitutes Frauen von Schönstatt mitteilt, muss die Pflegestation des privaten Altenwohnheimes für Mitglieder der Gemeinschaft auf dem Reginaberg in Vallendar zum 30. September 2016 leider geschlossen werden. Zu dieser Einrichtung, die seit 1975 besteht, gehören 28 Mietwohnungen, von denen weiterhin 25 belegt sind. Außerdem gehört bis jetzt eine Pflegestation mit 22 Plätzen dazu, von denen 17 belegt sind. Aufgrund eines akuten hohen Pflegekräftemangels, den die Gemeinschaft der Frauen von Schönstatt auf Dauer nicht beheben konnte und der ursächlich dafür ist, dass die Pflege weder personell, noch nach den rechtlichen Vorgaben weiter garantieren kann, sieht sich die Gemeinschaft zur Schließung der Pflegestation gezwungen.

3. September 2016
Anbetung bei der "Nacht des Heiligtums" (Foto: Brehm)

Anbetung bei der "Nacht des Heiligtums" (Foto: Brehm)

Hbre. Sie ist der eigentliche Höhepunkt der „Nacht des Heiligtums“: die Liebesbündnisfeier am Abend des zweiten Tages des Jugendfestivals der Schönstattjugend Deutschlands. Ein Höhepunkt, der in seiner dichten Atmosphäre fast nahtlos an die Vigilfeier des Jubiläums 2014 anknüpft. Es ist zu spüren, dass die weit über 400 jungen Menschen einen intensiven und mit vielen unterschiedlichen Eindrücken und Erlebnissen gespickten Tag zum Urheiligtum, dem Ort des ersten schönstättischen Liebesbündnisses, mitbringen. „Es ist beeindruckend, wie die jungen Leute, die das Programm vorbereitet haben, vom Beginn der Veranstaltung an einen Spannungsbogen aufgebaut haben, der die Teilnehmer zielgenau ins eigentliche Kernanliegen Schönstatts hineinführt, nämlich eine persönliche Beziehung mit Jesus Christus, mit seiner Mutter Maria und mit dem barmherzigen Vatergott aufzubauen.“ Das bemerkt eine schon etwas ältere Schönstätterin, die mit Gastbändchen am Arm die Ehre hat, das Programm der NdH mitzuerleben.

2. September 2016
Musikgruppe: Kerosin & Seraphim (Foto: Brehm)

Musikgruppe: Kerosin & Seraphim (Foto: Brehm)

Hbre. „Boarding Time“ steht als Motto über dem Auftaktabend der „Nacht des Heiligtums 2016“. Über 400 Jugendliche aus ganz Deutschland und einige Gäste aus den Nachbarländern haben am Abend des 2. Septembers 2016 zum Jugendfestival der Schönstatt-Jugend eingecheckt und sitzen erwartungsvoll in den Sitzreihen des zum Riesenjet mutierten Festzeltes. In den Rollen von Flugbegleiten führen zwei Moderatoren die Fluggäste durch einen launigen Eröffnungsabend, der der Intention des Treffens alle Ehre macht: Leichtigkeit, Spaß, Partystimmung und gleichzeitig Tiefe, spirituelles Erlebnis und religiöse Erfahrung.

26. August 2016
Dachsanierung der Anbetungskirche dringend nötig (Foto: S-MS)

Dachsanierung der Anbetungskirche dringend nötig (Foto: S-MS)

Hbre. Seit bald 50 Jahren steht die Anbetungskirche auf Berg Schönstatt. In dieser Zeit hat sie manches erlebt und auch durchgestanden. Intensive Hitze, heftige Stürme und starker Regen haben sie aber nicht unbeschadet gelassen. Nun ist es notwendig, dass das Dach der Kirche und sämtliche Oberlichter saniert werden. Während der Sanierungsarbeiten, die im August begonnen haben, werden bis voraussichtlich 12. September die Gottesdienste an Sonntagen und Feiertagen in der Aula der Anbetungskirche gefeiert.

22. August 2016
Pater Franz Reinisch (Foto: Archiv)

Pater Franz Reinisch (Foto: Archiv)

Angela Marlier/Hbre. Zum Gedenken an Pater Franz Reinisch, dem Pallottinerpater und Schönstätter, der vor 74 Jahren in Brandenburg-Görden von den Nationalsozialisten hingerichtet wurde, weil er den Fahneneid auf Hitler nicht zu leisten bereit war, wurden in diesem Jahr eine Feierstunde an seinem Grab beim Urheiligtum in Vallendar-Schönstatt und ein Gottesdienst in der Kirche der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar gestaltet. Unter den katholischen Priestern im sogenannten "Deutschen Reich" war Reinisch der Einzige, der diesen schicksalsentscheidenden Schritt ging. Viele Gläubige nennen ihn heute "Märtyrer des Gewissens", obwohl er diesen Status offiziell noch nicht zuerkannt bekommen hat. Der Weg dazu ist jedoch geebnet: am 28. Mai 2013 wurde in Trier der Seligsprechungsprozess für P. Franz Reinisch offiziell eröffnet.

20. Juli 2016
Bündniserneuerung am Urheiligtum in Schönstatt (Foto: Brehm)

Bündniserneuerung am Urheiligtum in Schönstatt (Foto: Brehm)

Hbre. Angesichts der aktuellen Lage, die derzeit die Welt bewegt zwischen Brexit in Großbritannien, NATO-Gipfel in Warschau, zwischen Wirtschafts- und Finanzkrisen in Südeuropa und Spannungen zwischen China und den Philippinen im Chinesischen Meer, müsse man wohl sagen: „Jetzt ist die Zeit der Bündniskultur“. Dies betonte Weihbischof Dr. Michael Gerber am 18. Juli 2016 in seiner Predigt beim Bündnisgottesdienst in der Pilgerkirche in Vallendar-Schönstatt. „Bündniskultur – das ist mehr als nur ein frommer Gedanke, das ist mehr als ein Füllwort für Feierstunden in trauter Runde“, so Gerber weiter. Gerade heute gelte, was Pater Kentenich, der Gründer Schönstatts, am 8. Dezember 1965 seiner Schönstattfamilie in Rom mit auf den Weg gegeben habe, nämlich dass die Kirche „die Sendung hat, die Seele der heutigen und der kommenden Kultur und Welt zu werden“ (J.K.).

18. Juli 2016
Weihbischof Jörg Michael Peters zusammen mit Schwester M. Anne-Meike Brück (l) und Schwester Bernadett-Maria Schenk (Foto: Brehm)

Weihbischof Jörg Michael Peters zusammen mit Schwester M. Anne-Meike Brück (l) und Schwester Bernadett-Maria Schenk (Foto: Brehm)

Hbre. Mit einem Dankgottesdienst und einem sich anschließenden Empfang auf dem Platz beim Pilgerhaus wurde am Freitag, 15. Juli 2016, bei der Schönstatt-Pilgerzentrale in Vallendar die Stabübergabe an ein neues „Wallfahrtsteam“ eingeläutet. 13 Jahre lang war das Team um Wallfahrtsleiterin Schwester Anne-Meike Brück und Schwester Bernadett-Maria Schenk sowie Wallfahrtsleiter Pater Franz Widmaier intensiv damit beschäftigt, „viele Menschen mit der Wirksamkeit Gottes durch die Gottesmutter und durch das Urheiligtum in Berührung zu bringen“, wie es Schwester Anne-Meike in ihrem Dankeswort an die versammelten Gäste beim Abschiedsempfang zum Ausdruck brachte. An diesem Abend wurden Schwester Anne-Meike und Schwester Bernadett-Maria offiziell verabschiedet und das neue Team, das im August seine Arbeit aufnehmen wird, vorgestellt.

12. Juli 2016
Neue DVD zu Franz Reinisch (Foto: Franz Reinisch Forum )

Neue DVD zu Franz Reinisch (Foto: Franz Reinisch Forum )

Angela Marlier. Seit Mai 2013 läuft im Bistum Trier der Seligsprechungsprozess für den Pallottinerpater Franz Reinisch. Der Tiroler fand in Schönstatt seine spirituelle Heimat. Hier liegt er auch begraben. Über zwei Jahre lang hat sich ein Team Medienschaffender rund um den Postulator des Seligsprechungsprozesses, Prof. P. Dr. Heribert Niederschlag SAC, auf den Spuren eines mutigen Ordensmannes bewegt, der 1942 von den Nazis hingerichtet wurde. Die Dreharbeiten für einen Dokumentarfilm führten die „Reinisch-Reisenden“ an verschiedene Orte in Deutschland, Österreich und Italien. Nun erscheint „Pater Franz Reinisch“ auf DVD.

7. Juli 2016
Einfahrt einer Gruppe Motoradwallfahrer zur Militär-Motorrad-Wallfahrt in Schönstatt (Foto: Pilgerzentrale)

Einfahrt einer Gruppe Motoradwallfahrer zur Militär-Motorrad-Wallfahrt in Schönstatt (Foto: Pilgerzentrale)

A.M.Brück. Schon zum zweiten Mal machten sich am 30. Juni Militärdienstleistende auf zur Motorrad-Wallfahrt nach Schönstatt. „Das wird langsam Tradition“, meint ein Teilnehmer, als er gegen Mittag in Schönstatt ankommt. In ca. 25 Gruppen fahren die Biker von der Freiherr-von-Gersdorff-Kaserne in Euskirchen auf individuellen Routen nach Schönstatt, wo sie von den Schwestern mit Hallo und Fahnen-Schwenken begrüßt werden. „Eine solche Begrüßung gibt es sonst nirgendwo“, erklärt Johannes Bresa, Pfarrhelfer der katholischen Militärseelsorge, der auch in diesem Jahr diese Wallfahrt organisiert hat. Viel Platz für die über 200 Maschinen bietet die Pilgerarena: Ein ungewohntes, aber beeindruckendes Bild für manchen Spaziergänger, der zufällig vorbei kommt.

27. Juni 2016
26. Juni 2016: Der Wambach hat das Urheiligtum unter Wasser gesetzt (Foto: Zillekens)

26. Juni 2016: Der Wambach hat das Urheiligtum unter Wasser gesetzt (Foto: Zillekens)

Rektor Egon M. Zillekens, Maria Fischer; www.schoenstatt.org. Die Bilder von der Überschwemmung am Urheiligtum und der mutigen Rettungsaktion von Mons. Dr. Peter Wolf sind noch lebendig in Erinnerung – da geht der Wambach am Samstag, 25. Juni, nach heftigen Regenfällen erneut über die Ufer, diesmal aber viel stärker. Binnen Minuten strömt eine braune, schlammige Brühe aus dem Wambachtal über die Wege, die zum Urheiligtum führen – vor dem Alten Haus steht das Wasser kniehoch und es strömt auch ins Urheiligtum hinein, bis an die Stufe zum Altar… Ein paar Beter, die drinnen vom Wasser überrascht werden, sind so erschrocken, dass sie nicht wissen, wie sie rauskommen sollen. „Schuhe aus und durchs Wasser!“ Viele laufen den ganzen Tag  barfuß und in kurzen Hosen herum und versuchen zu tun, was getan werden kann… Die Feuerwehr rückt mit über 30 Mann an und die haben alle viel zu tun.

23. Juni 2016
Ruth Geyer (Foto: Archiv)

Ruth Geyer (Foto: Archiv)

Hbre. Der Schönstatt-Frauenbund teilt mit, dass die langjährige Hausleiterin von Haus Mariengart, dem Mutterhaus der Gemeinschaft am Ursprungsort der Schönstattbewegung in Vallendar-Schönstatt am 22. Juni 2016 im Alter von 86 Jahren vom Dreifaltigen Gott heimgerufen wurde. Ruth Geyer hatte seit den Anfängen des Hauses im Jahr 1967 bis 2010 die Verantwortung der Hausleitung inne. Dadurch war sie im Raum Schönstatt vielen aus den Häusern am Ort und aus der Schönstattfamilie bekannt.

21. Juni 2016
Wallfahrt aus der Diözese Osnabrück mit Weihbischof Wübbe (Foto: Pilgerzentrale)

Wallfahrt aus der Diözese Osnabrück mit Weihbischof Wübbe (Foto: Pilgerzentrale)

A.M. Brück. Bald schon endet der „Vielfaltmonat“ am internationalen Wallfahrtsort Schönstatt. Im Juni trafen sich Großwallfahrten aus den Diözesen Regensburg, Trier, Speyer und Osnabrück. Pilgergruppen der spanischen Missionen in Deutschland, Einzelpilger aus mehreren europäischen Ländern und zahlreich aus Südamerika freuten sich, in Schönstatt und endlich einmal im Urheiligtum zu sein. Eine Pilgergruppe aus Chile nahm über München und die KZ-Gedächtnisstelle Dachau den Weg nach Schönstatt, besuchte Koblenz und Köln. Für all diese Gruppen und Einzelpilger gab es ein interessantes und abwechslungsreiches Wallfahrtsprogramm.

20. Juni 2016
Marge und Mike Fenelon, Milwaukee, USA (Foto: Brehm)

Marge und Mike Fenelon, Milwaukee, USA, im Haus der Familie, Vallendar (Foto: Brehm)

Cbre. Extra aus den USA angereist waren Marge und Mike Fenelon, um anfan Juni einem vollbesetzten Saal im Haus der Familie, Berg Nazareth, in Vallendar-Schönstatt Erlebnisse aus ihrer Kindheit mit Pater Josef Kentenich und dem Hausheiligtum zu berichten. Ihre Eltern hatten zum Kreis der Familien gehört, mit denen Pater Kentenich während seiner Exilszeit in den USA das Hausheiligtum „erfand“. Er zeigte sich später überzeugt, dass das Hausheiligtum einmal zu einem der wichtigsten Beiträge Schönstatts für Kirche und Welt werden würde. Die Initiative vom Hausheiligtum entstand etwa zur gleichen Zeit, als das II. Vatikanische Konzil über die Familie sprach und dies in dem Wort „Familie als Hauskirche“ ausdrückte.

17. Juni 2016
Das erste Kernteam-Selfie mit dem UH. (Foto: R. Reich)

Das erste Kernteam-Selfie mit dem Urheiligtum (Foto: R. Reich)

Maria Müller. In etwas weniger als drei Monaten gibt es wieder ein Jubiläum in Schönstatt zu feiern, den 10. Geburtstag der Nacht des Heiligtums (NdH). Zur Vorbereitung dieses Festivals der Jugend rund um das Urheiligtum, kam das NdH-Kernteam vom 10. bis 12. Juni nach Schönstatt. Passenderweise durfte das Team am ersten Abend im Dachstübchen der Sonnenau auch seinen Kernteamsprecher mit Kuchen und Crêpes zum Geburtstag überraschen.

14. Juni 2016
Die Feuerwehr rückt an, um die Überschwemmung in der Pallotti-Straße zu bekämpfen (Foto: Wolf)

Die Feuerwehr rückt an, um die Überschwemmung in der Pallotti-Straße zu bekämpfen (Foto: Wolf)

Hbre. Während die Teilnehmer der Tagung der Diözesanverantwortlichen und Standesleitungen der Schönstatt-Bewegung Deutschland sich nach einem vollen Tagungsprogramm zum wohlverdienten Abendessen in der Bildungsstätte Marienland begeben, geht zum wiederholten Mal an diesem Tag ein heftiger Regenguss über Vallendar nieder. Mons. Dr. Peter Wolf, der zu diesem Zeitpunkt von einem Auswärtstermin nach Vallendar Schönstatt zurückkommt, kann an der Kreuzung bei der Pilgerzentrale Schönstatt nicht mehr Richtung Berg Sion abbiegen, denn aus dem Wambachtal kommt ihm auf der Straße knöcheltief das Wasser des Wambachs entgegen.

10. Juni 2016
Josef Kentenich und Vinzenz Pallotti

Josef Kentenich und Vinzenz Pallotti

Hbre. Auf den Tag genau drei Jahre nachdem die Provinzversammlung der Pallottiner den Entschluss gefasst habe, der Schönstatt-Familie dass Urheiligtum zu schenken, „ein Wunder, dass wir erlebt haben, im Umkreis des 100-jährigen Jubiläums, für das wir jeden Tag immer neu dankbar sind“, wie Pater Juan Pablo Catoggio, Vorsitzender des Generalpräsidiums der internationalen Schönstatt-Bewegung es ausdrückte, waren Vertreterinnen und Vertreter der Schönstatt-Gemeinschaften am Dreifaltigkeitssonntag gemeinsam zum Festgottesdienst zur Feier des Patroziniums der Dreifaltigkeitskirche auf Berg Schönstatt und zum Gedenken an den „ergänzenden Gründungsakt“ vom 22. Mai 1916 versammelt.

5. Juni 2016
Weihbischof Dr. Helmut Dieser bei der Diözesanwallfahrt aus Trier in Schönstatt (Foto: Brehm)

Weihbischof Dr. Helmut Dieser bei der Diözesanwallfahrt aus Trier in Schönstatt (Foto: Brehm)

Hbre. Unter dem Motto „Ein Herz voll Erbarmen“ sind Pilger aus dem Bistum Trier im Jahr der Barmherzigkeit zu einer Wallfahrt zum Gnadenort der Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt nach Vallendar aufgebrochen. Zusammen mit etwa 650 Pilgern feiert Weihbischof Dr. Helmut Dieser einen feierlichen Wallfahrtsgottesdienst in der Pilgerkirche Schönstatt, den Kirchenmusikerin Schwester M. Tabea Platzer, sowie Mitglieder der Jugendgemeinschaften der Schönstattjugend mit festlicher Orgelmusik und jugendlich begeisternden Gitarrenliedern, die mit viel Herz vorgetragen wurden, musikalisch mitgestalten.

4. Juni 2016
Nachruf Hans Hampl (Foto: Neiser)

Cbre. Ohne eigenes Zutun habe es sich wunderbar gefügt, dass das Requiem für Hans Hampl in der Dreifaltigkeitskirche auf Berg Schönstatt in Vallendar stattfinden könne, sagte Schönstatt-Pater Peter Nöthen, der diesen Begräbnisgottesdienst feierte. So finde diese hl. Messe nahe dem Begräbnisort des Gründers Schönstatts statt, für dessen Werk Hans Hampl seine Lebenskraft gegeben habe. Zusammen mit seiner Frau sei er als Mitglied des ersten Kurses des Institutes der Schönstattfamilien zum „Grundstein des Schönstatt-Familienwerkes“ geworden. „Es war immer seine Sehnsucht, für andere da zu sein, ihnen eine Hilfe zu sein. Das hat die Gottesmutter in ihm verwirklicht.“ Dieser Gottesdienst in dieser symbolträchtigen Kirche sei auch ein Dank an den dreieinen Gott für all das, was er durch Hans Hampl gewirkt habe und auch ein Dank für alle Gaben, Führungen und Prägungen, die Gott ihm geschenkt und die Hans Hampl für andere, vor allem auch als Lehrer und Rektor der Grundschule in Vallendar, eingesetzt habe, so Pater Nöthen.

31. Mai 2016
Fronleichnamsprozession auf Berg Schönstatt (Foto: s-ms.org)

Fronleichnamsprozession auf Berg Schönstatt (Foto: s-ms.org)

Sr. M. Ingemartha März. Viele wissen es, und vielen wird es zum ersten Mal oder eben jedes Jahr neu zum Erlebnis: Den Sonntag nach Fronleichnam auf Berg Schönstatt sollte man sich nicht entgehen lassen. Die Wetterprognosen waren in diesem Jahr alles andere als verheißungsvoll. Trotzdem rüstete man sich auf Berg Schönstatt für die Feier des Fronleichnamsfestes – nicht ohne die Beter im Hintergrund, die auf die Möglichkeit vertrauten, die Wetterlage positiv beeinflussen zu können.

24. Mai 2016
Bildhauer Florian Stückl aus Oberammergau und Gattin sitzen bei der neuen Vaterstatue (Foto: Heizmann)

Bildhauer Florian Stückl aus Oberammergau und Gattin sitzen bei der neuen Vaterstatue (Foto: Heizmann)

Maria und Klaus Heizmann. Das Bundesfest des Schönstatt-Familienbundes findet jedes Jahr am Dreifaltigkeitssonntag statt, dem Gründungstag der Gemeinschaft. Doch in diesem Jahr, am 22. Mai 2016, gingen viele mit besonders großer Spannung darauf zu! Zum einen ist es 2016 genau 100 Jahre her, dass Pater Josef Kentenich zum ersten Mal in einem Brief an den damaligen Präfekten die Vision Vinzent Pallottis von einem „Apostolischen Weltverband“ aufgriff und dann später zur 3. Zielgestalt Schönstatts entwickelte. Zum anderen war vorgesehen, an diesem Tag eine Statue des Schönstatt-Gründers auf dem Gelände in Hillscheid zu enthüllen.

24. Mai 2016
Bündnisfeier am 18. Mai beim Urheiligtum (Foto: Brehm)

Bündnisfeier am 18. Mai beim Urheiligtum (Foto: Brehm)

Cbre. Zum Bündnisgottesdienst im Mai kurz nach dem Pfingstfest fand sich in der Pilgerkirche in Schönstatt ein internationales Publikum ein. Ähnlich wie an Pfingsten vor 2000 Jahren, waren verschiedenste Sprachen in der Pilgerkirche zu hören. Dass Menschen aus so vielen verschiedenen Ländern anwesend waren, lag an einem internationalen Seminar der Schönstätter Marienschwestern, deren Teilnehmerinnen alle in die Bündnismesse kamen. Und auch die Mehrzahl der 30 Priester, die gemeinsam zelebrierten, kommen aus dem Ausland. Als Erzieher in den Noviziaten und Studienhäusern der Gemeinschaft der Schönstatt-Patres sind sie ebenfalls zu einer internationalen Tagung am Gründungsort der Bewegung in Vallendar-Schönstatt zusammen. Daneben waren Wallfahrer aus der Diözese Münster und der Erzdiözese Freiburg und viele weitere Einzelpilger aus verschiedenen Ländern bei der Bündnisfeier in der Pilgerkirche.

23. Mai 2016
Vollbesetzte Reihen bei der Festveranstaltung „10 Jahre KWKI an der PTHV“ (Foto: Breitbach)

Vollbesetzte Reihen bei der Festveranstaltung „10 Jahre KWKI an der PTHV“ (Foto: Breitbach)

Verena Breitbach. Das Kardinal Walter Kasper Institut (KWKI) an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) feierte am Samstag, 21. Mai 2016, sein 10-jähriges Jubiläum. Prof. Dr. George Augustin SAC, Gründer und Direktor des KWKI, begrüßte die rund 180 erschienenen Gäste, darunter Freunde und Förderer des Institutes sowie Vertreter aus Kirche, Politik und Gesellschaft. Mehrere Bischöfe, darunter Ortsbischof Dr. Stephan Ackermann und der Apostolische Nuntius, Erzbischof Nikola Eterovic, waren in Vallendar. Prof. Augustin SAC berichtete aus den Entstehungszeiten des Institutes, klärte über das theologische Anliegen des KWKI auf und gab Einblicke in die Perspektiven des Institutes.

19. Mai 2016
Die Wanderführer: Ehepaar Steffens (Foto: Brück)

Die Wanderführer: Ehepaar Steffens (Foto: Brück)

A. M. Brück. 28 Wanderer erlebten die „Traumpfade“ in der Umgebung von Schönstatt – abseits von Autostraßen und Alltagslärm. Um die Pfingsttage waren sie 4 Tage zu Fuß unterwegs: auf dem Pilgerweg von Ehrenbreitstein nach Schönstatt; durch das Brexbachtal mit weiten Feldern, Koppeln und den schönsten Ausblicken; auf dem Pyrmonter Felsensteig mit rauschendem Wasserfall, steilen Felsen und einer stolzen Burg; auf einem Teil des „Waldschluchtenweges“, der von Berg Schönstatt direkt zum Urheiligtum führt.

17. Mai 2016
Tagung des Schönstatt-Männerbundes in Vallendar-Schönstatt (Foto: A. Steiner)

Tagung des Schönstatt-Männerbundes in Vallendar-Schönstatt (Foto: A. Steiner)

Dieter Große Böckmann. Der Name Gottes ist Barmherzigkeit so titelt A. Tornielli die Wiedergabe seines Gesprächs mit Papst Franziskus. Ist "Barmherzigkeit" das Gebot der Stunde, die gegenwärtige Krise Europas zu lösen? Das alljährliche Gemeinschaftstreffen des Schönstatt-Männerbundes zu Christi Himmelfahrt stand unter der Fragestellung: Kann unser Gottesbild des "Vater unser" einen Beitrag leisten zur Bewältigung der Krise Europas?

17. Mai 2016
Joachim Kardinal Meisner bei der Predigt in der Pilgerkirche Schönstatt (Foto: Pilgerzentrale)

Joachim Kardinal Meisner bei der Predigt in der Pilgerkirche Schönstatt (Foto: Pilgerzentrale)

A. M. Brück. Es brauche das Wissen um Gott, damit der Mensch Mensch bleiben könne, sagte Joachim Kardinal Meisner, Alterzbischof von Köln, bei seiner Predigt in der Pilgerkirche im Rahmen des Pfingstfestes 2016. Nur wer Gott kenne, der kenne auch den Menschen und wäre bereit, sich für ihn einzusetzen. Ein Beispiel dafür sei das Leitwort Mutter Teresas: „Die Ärmsten am Wärmsten“, das auch auf viele andere Heilige zu übertragen sei. Meisner rief die Gläubigen in der gut gefüllten Pilgerkirche auf, sich vom Feuer des Heiligen Geistes entzünden zu lassen.

12. Mai 2016
Schülerinnen der Schönstätter Marienschule in der Pilgerkirche in Vallendar (Foto: Stienemeier)

Schülerinnen der Schönstätter Marienschule in der Pilgerkirche in Vallendar (Foto: Stienemeier)

Sr. Christamaria Brück. Mit ihrem traditionellen Maigottesdienst Anfang Mai in der Pilgerkirche setzten die Schülerinnen der Schönstätter Marienschule im „Heiligen Jahr der Barmherzigkeit“, das Papst Franziskus ausgerufen hat, außergewöhnliche Zeichen. Ein barmherziger Mensch, so formulierten sie, „öffnet sein Herz fremder Not und nimmt sich ihr selbstlos an“. Die Hymne zum Weltjugendtag 2016 „Selig, die Barmherzigen!“, gesungen vom Chor zusammen mit der Schulgemeinschaft, stimmte in die Thematik ein.

9. Mai 2016
Einladung zum 22. Mai 2016 (Grafik: Grabowska)

Hbre. Drei Mal das Symbol für die Unendlichkeit, eine liegende Acht und das Schönstatt-Heiligtum im Zentrum der Heiligen Stadt, zieren dezent ein Plakat, das am 22. Mai 2016 zu einem Gottesdienst um 9. 30 Uhr in die Anbetungskirche auf Berg Schönstatt, Vallendar, einlädt. Unter dem Motto „An Schönstatt und Pallotti lass uns glauben“ möchte die Schönstatt-Bewegung mit einer festlichen Eucharistiefeier an den sogenannten „ergänzenden Gründungsakt“ vom 22. Mai 1916 erinnern.

9. Mai 2016
Bikersegnung bei der Motorradwallfahrt nach Schönstatt (Foto: Brehm)

Bikersegnung bei der Motorradwallfahrt nach Schönstatt (Foto: Brehm)

Hbre. Über 100 Motorräder und Gespanne mit Nummernschildern von Ulm bis Hannover stehen am Sonntagvormittag vor dem Eingang der Pilgerkirche in Schönstatt. Drinnen findet der Abschlussgottesdienst der seit 2005 am internationalen Marienwallfahrtsort Schönstatt in Vallendar am Rhein stattfindenden 12. Motorradwallfahrt statt, die traditionell am Wochenende nach Christi Himmelfahrt als Bikerwochenende angeboten wird. Benzingespräche und Gebet, Live-Musik und Lagerfeuer, Motorradsegnung und Gottesdienst - die Stunden verfliegen im Nu und die Biker sind sich einig: Ein wirklich tolles Erlebnis.

2. Mai 2016
Maieröffnung am Urheiligtum in Vallendar-Schönstatt (Foto: Pilgerzentrale)

Über 400 Pilger trafen sich zur Maieröffnung in der Pilgerkirche Schönstatt (Foto: Brehm)

CBre. Das Wetter deutete nicht so wirklich auf den Wonnemonat Mai hin, die Natur allerdings schon. Durch überreich blühende Büsche und Bäume gehend, versammelten sich am Vorabend des 1. Mai über 400 Menschen in der Pilgerkirche, um mit Pater Antonio Bracht, Rektor der Gnadenkapelle in Schönstatt und von Papst Franziskus zum „Missionar der Barmherzigkeit“ berufen, auf Maria zu schauen und miteinander zu bitten: „Wende uns deine barmherzigen Augen zu“.

2. Mai 2016
Schw. M. Margarite Rodriguez (Foto: Pilgerzentrale)

Schw. M. Margarite Rodriguez (Foto: Pilgerzentrale)

Sr. M. Anne-Meike Brück. Umzug in eine andere Wohnung, Aufbruch zu einem neuen Ziel – wer kennt das nicht? Zum Leben einer Schönstätter Marienschwester gehört die Veränderung. Schw. M. Margarite Rodriguez hat Länder und Leute kennengelernt. Seit 2010 hatte sie mit ihren ausländischen Mitschwestern und dem deutschen Wallfahrtsteam eine verantwortungsvolle Aufgabe am internationalen Wallfahrtsort in Vallendar-Schönstatt. Nun verlässt sie Schönstatt, den Ort, an dem sie seit 6 Jahren segensreich gewirkt hat.

29. April 2016
Bündniserneuerung an der Pforte der Barmherzigkeit in Schönstatt (Foto: Schoenstatt-tv)

Bündniserneuerung an der Pforte der Barmherzigkeit in Schönstatt (Foto: Schoenstatt-tv)

Hbre. Ganz international gefeiert wurde die Bündnisfeier am 18. April 2016, die traditionell mit einem Bündnisgottesdienst in der Pilgerkirche Schönstatt begann und nach einer Lichterprozession mit der Feier der Erneuerung des Liebesbündnisses am Urheiligtum, der Gnadenkapelle am Ort Vallendar-Schönstatt, endete. Zu den vielen Mitgliedern und Freunden der Schönstatt-Bewegung, die in Vallendar wohnen oder aus der näheren und weiteren Umgebung gekommen waren, kamen Priester aus dem Kongo, Nigeria, Südafrika und Tschechien. Darüber hinaus waren mit den Teilnehmerinnen einer internationalen Schulungstagung der Schönstätter Marienschwestern, die den feierlichen Bündnisgottesdienst musikalisch mit Liedern in verschiedenen Sprachen mitgestalteten, etliche weitere Länder vertreten.

28. April 2016
Ein Schwätzchen vor der Pilgerzentrale (Foto: Brück)

Ein Schwätzchen vor der Pilgerzentrale (Foto: Brück)

Sr. M. Anne-Meike Brück. Kommunionkinder und mehrere hundert Pilger aus Fulda, ein Seminar für Frauen nach Trennung oder Scheidung und ein Treffen für Firmlinge, Familiengottesdienst, Ehejubiläum, das alles spielte sich am vergangenen Wochenende im Tal Schönstatt ab. Die Wallfahrtssaison – Ende April bis Mitte Oktober – hatte einen tollen Start. Mit der Mai-Eröffnung am Samstag, dem 30. April 2016 um 20.00 Uhr in der Pilgerkirche Schönstatt und dem festlichen Gottesdienst am 1. Mai um 10.30 Uhr, fängt der große Marienmonat an. Herzlich Willkommen an alle, die beten, singen und feiern möchten.

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