Archiv: Rund ums Urheiligtum

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20. Dezember 2009

Erneuerung des Liebesbündnisses am 18. Dezember - Foto: Fischermkf. Den 57. Bündnistag vor dem 18. Oktober 2014 feierte Schönstatt "ganz in weiß" und bei Temperaturen von 15 Grad unter Null! Der letzte Bündnistag des Jahres, der 18. Dezember, hat immer schon etwas sehr Weihnachtliches, wie wenn sich die Schönstattfamilie um ihre Heiligtümer sammelt, um dann gemeinsam mit Maria nach Bethlehem zu gehen, dem Wunder der Heiligen Nacht entgegen. Als an diesem Abend des Bündnistages die Pilgerin der Kälte und Dunkelheit des Dezemberabends (in Frost und Schnee, fast wie in den alten Weihnachtsliedern beschrieben!) zum Urheiligtum gingen, da dachte man unwillkürlich an die Hunderte von Sterne, die in diesen Tagen auf dem Weg sind zum Urheiligtum…

18. Dezember 2009

Urheiligtum und Heldengräber, Dezember 2009 - Foto: Fischermkf. Dezember in Schönstatt, Dezember am Urheiligtum: das ist eine stille Zeit ohne viele Besucher, aber auch eine Zeit adventlicher Vorbereitungen und Veranstaltungen in der Erwartung von Weihnachten, dem Wunder der Heiligen Nacht, das Jahr für Jahr neu Wirklichkeit wird im Bethlehem jedes Herzens und jeden Heiligtums.

 

 

17. Dezember 2009

Einbahnstraßenverkehrmkf. Klirrender Frost in Schönstatt! Damit verbunden ist eine gute Nachricht für alle, die wegen der Straßensperrung auf O-Antiphon, Krippenbesuch und Christmette um Mitternacht in der Anbetungskirche verzichten zu müssen glaubten. Die Straßenbaufirma hat wegen des Frostes bereits seit dem 17. Dezember die Arbeiten eingestellt. Damit ist eine teilweise Benutzung der Straße ab sofort bis vorraussichtlich 3. Januar möglich.

 

16. Dezember 2009

Advent einmal anders - mit Esperamormkf. Advent einmal anders - unter diesem Titel gestaltet die Vallendarer Band Esperamor seit mehreren Jahren schon adventliche Konzertnachmittage in Schönstatt. Advent einmal ganz anders war am dritten Adventswochenende angesagt: Ort der Veranstaltung war diesmal Haus Marienau, und: zum ersten Mal war Liveübertragung im Internet von diesem beliebten vorweihnachtlichen Event.

 

8. Dezember 2009

Nikolausfeier der polnischen FamilienSr. M. Damiana Czogala/mkf. Es ist eine Tradition schon seit über 10 Jahren - so lange, dass bald die ersten Kinder von damals schon mit ihren eigenen kommen könnten! Die Rede ist von der Nikolausfeier der polnischen Familien aus der Umgebung Schönstatts, die Jahr für Jahr am Samstag um den 6. Dezember in Schönstatt stattfindet. Höhepunkt, dem (nicht nur)die Kinder entgegenfiebern, ist dabei jedes Mal die Ankunft des „echten" Nikolaus - ganz richtig mit Mitra, Stab und bischöflichem Gewand. Auch dieses Jahr schlüpfte wieder einer der Väter in diese Rolle.

4. Dezember 2009

Benefizkonzert des Bach-Chores, Mainz - Foto: Seydel, Mayenmkf. Weihnachtliche Vorfreude bot am Abend des ersten Adventssonntags ein besonderes Konzertereignis in der Pilgerkirche. Die Lotto Rheinland-Pfalz - Stiftung präsentierte den Bachchor Mainz mit „Noel - Französische Weihnachtsmusik der Romantik", begleitet von L‘arpa festante München, einem der traditionsreichsten Ensembles für Alte Musik.

 

27. November 2009

Der echte Nikolaus für den Advent... - Foto: Cássio Lealmkf. Fast unmöglich, ihm zu entkommen: dem knollennasigen, pausbäckigen Rauschebart-Wesen, das es aus der Coca-Cola-Werbung auf Servietten, Adventskränze, Geschenkpapier, Karten, Hauswände und in Schokolade in die Verkaufsregale geschafft hat und Tannenbaum und Krippe als Weihnachtssymbole weit hinter sich lässt. Richtig, vom Weihnachtsmann ist die Rede. Und fast vollständig hat der (Schokoladen-)Weihnachtmann den Nikolaus verdrängt, der als Schokoladen-Nikolaus einmal Modell für die Kunstfigur Weihnachtsmann war. Und selbst wenn man wollte, wo sollte man zu Nikolaus auch einen „echten" Schoko-Niko herbekommen? Einfacher als gedacht. Etwa im Haus der Familie in Schönstatt.

24. November 2009

Das Urheiligtum am 18. November - Foto: Fischermkf. Noch 58 Bündnistage bis zum 18. Oktober 2014! Nach einer ganzen Reihe von grauen, regnerischen Novembertagen kam genau am 18. November morgens die Sonne heraus. Und es wurde ein durchgehend sonniger Tag für alle, die sich am Urheiligtum einfanden - während es in anderen Teilen Deutschlands heftige Unwetter gab.

 

18. November 2009

P. Ángel Stradamkf. Eine Gruppe von jungen Familien mit Kindern. Schönstatt-Patres. Das komplette Team vom Sekretariat Pater Josef Kentenich, Monsignore Dr. Peter Wolf, Schw. Maria Teresa aus der Generalleitung der Marienschwestern, Schw. María Julia, Pedro und Elisabeth Santos … So weit wie der Horizont, so vielfältig wie der Wirkkreis von Pater Ángel Strada, so weit und vielfältig war die Schar derer, die sich aus vielen Ländern und Nationeen am 15. November im Vaterhaus auf Berg Sion zur vorgezogenen Geburtstagsfeier von Pater Ángel Strada eingefunden hatten.

18. November 2009

Seit 42 Jahren Gebet fürs UrheiligtumSchönstattbewegung Frauen und Mütter, Weiskirchen. Es war im Jahr 1967. Pater Kentenich war nach 14jähriger Verbannungszeit nach Schönstatt zurückgekehrt. Viele Menschen kamen, um ihren Vater und Gründer zu sehen, vor allem, um ein wegweisendes Wort von ihm zu bekommen. Auch wir Frauen und Mütter aus Weiskirchen fuhren mit einem alten VW-Bus, den wir uns von einer Baufirma geliehen hatten, nach Schönstatt. Unsere Herzen hatten Feuer gefangen, und wir wollten unserem Gründer ein Geschenk zum Namenstag machen. Ein geistiges Geschenk sollte es sein und notwendig sollte es sein. So kamen wir auf die Idee, jeden Montag in den Anliegen des Urheiligtums einen Rosenkranz zu beten.

3. November 2009

18 de cotubre de 2009, Schoenstatt - Foto: Josef Hugmkf. Fanfarenstöße, die das Liebesbündnis ankündigen, "Maria de la Alianza" von Hunderten vor dem Urheiligtum und mindesten genaus so vielen weltweit vor dem PC gemeinsam gesungen: ein 18. Oktober, den man nicht vergisst. "Danke Ihnen, dass ich auf Spanisch grüßen durfte, dadurch und total unerwartet, durfte ich die Weihe auf Spanisch, am 18. Oktober, vor unserer MTA im Urheiligtum, zusammen mit P. Joaquín und so vielen spanisch sprechenden Pilger erneuern....Werde so was nie, nie vergessen", so Tita Andas aus Wien. Es ist ein Nachmittag voller Neuheiten, Freude, Ergriffenheit und Tiefe, der eine Ahnung gibt von dem, was 2014 und auf dem Weg dorthin die Schönstatt-Familie erwartet.

31. Oktober 2009

Schlussvortrag P. Dr. Pennersmkf. Mit der Vorstellung von Projekten des gelebten und gewünschten Miteinander und einer Bündelung durch den Bewegungsleiter ging es nach den Diözesanbesprechungen mit der alten und neuen Jahresparole in die Vigilfeier zum 18. Oktober und ein neues Schönstattjahr: Du führst uns miteinander in die Zukunft!

 

 

30. Oktober 2009

P. Dr. Lothar Pennersmkf. Der Schwerpunkt der Oktoberwoche 2009 galt dem Zukunftsprozess des deutschen Schönstatt und der Leitbildsuche. Pater Ludwig Güthlein koordinierte am Donnerstag, 16. Oktober, zunächst die Darstellung des Zukunftsprozesses der deutschen Schönstatt-Bewegung, der in diesem Jahr noch stärker als 2008 in die Oktoberwoche eingehen sollte. Der Freitag stand komplett für die Leitbildfrage zur Verfügung - in einem grundlegenden Vortrag von P. Dr. Lothar Penners, Leiter der Schönstatt-Bewegung in Deutschland, methodischen Rüstzeug von Professor Dr. Hubertus Brantzen und dreißig Arbeitskreisen, in denen die Delegierten sich einbringen konnten.

 

29. Oktober 2009

Abend der Bünde bei der Oktoberwoche: Dieter Große Böckmannmkf. Es war ein freies Angebot im Rahmen der Oktoberwoche, und viele nahmen es gern wahr: In Haus Mariengart war die Möglichkeit gegeben, sich aus erster Hand zu informieren über den Internationalen Kongress der Bünde, der im August diesen Jahres um den 90. Jahrestag der Gründung des Apostolischen Bundes in Hörde bei Dortmund am 20. August 1919. Der bewährte Moderator des ersten Kongresstages, Dieter Große Böckmann, führte gutgelaunt und mit trockenem Humor durch den Abend.

27. Oktober 2009

Polnischsprachige Pilger aus Dortmund in Metternich - Foto: CzogalaSr. M. Damiana Czogala. Am 17. Oktober kam eine Wallfahrt aus der Polnischen Mission Dortmund nach Schönstatt. Familie Bozena und Henryk Hübner - Ortskoordinatoren - versammelten in einem einen Bus und zwei Autos insgesamt 57 Pilgern aus 22 Kreisen der Pilgernden Gottesmutter, die dort bestehen.

 

26. Oktober 2009

Persönliche Begegnung mit der Gottesmutter im Urheiligtum - für viele das Wichtigste an diesem Tag - Foto: Cássio LealCássio Leal. Das ist der 18. Oktober, das Fest der Feste im schönstättischen Jahreskreis. Kaum einer ist mehr zu Hause. An wohl jedem der 200 Heiligtümer der Welt, an wohl jedem Bildstock auf allen fünf Kontinenten finden sich Menschen ein - seien es die biblischen zwei oder drei oder die 65.000, die erstmals alle Parksysteme rund um Tuparenda zusammenbrechen ließen. Und sie alle kreisen um eines: um das eine Liebesbündnis, den einen Gründer, und das eine Heiligtum, jenes kleine Heiligtum in Schönstatt, an dem vor fast 100 Jahren auch ihre Geschichte begann, jene seitdem hunderttausendfach wiederholte Bündnisgeschichte von Nichts ohne dich, nichts ohne uns.

22. Oktober 2009

P. Joaquín Alliende - Foto: Josef Hugmkf. „Ein deutscher Journalist bat Seminaristen aus dem Kongo um ein Interview. Er fragte: „Warum haben Sie sich entschieden, in eine Gemeinschaft einzutreten, die in Deutschland gegründet wurde?" Wie aus der Pistole geschossen antwortete der Anführer der Gruppe: „Entscheidend für unsere Zukunft wird die Erziehung der afrikanischen Seele in der lebendigen Tradition unserer Kirche sein. Wir haben Schönstatt gewählt, weil P. Josef Kentenich ein prophetischer Lehrmeister von Erziehern ist. Ich habe nur ein Leben als Priester und das möchte ich als Sohn von P. Josef Kentenich meinem Volk schenken." Diese Seminaristen aus dem Kongo lernten das Liebesbündnis in Burundi kennen, in einem der ärmsten Länder der Erde. Die Schönstattfamilie dort wächst und wächst und ist vielleicht eine der missionarischsten auf der ganzen Welt. - Mit diesem Zeugnis gleich am Anfang seines Vortrags fesselte und bewegte Pater P. Joaquin Alliende sein Publikum - darunter den Apostolischen Nuntius in Deutschland, Erzbischof Jean-Claude Périsset.

21. Oktober 2009

Teilnehmerin der Oktoberwoche mit "Schönstatt Aktuell"Bernhard Arndt. Es fing so harmlos an, die diesjährige Oktoberwoche. Es war auch alles sehr gut und beeindruckend, was Jugendliche, bzw. junge und jung gebliebene Erwachse so auf die Beine stellten. Fackellauf nach Rom, Nacht des Heiligtums, Nigthfever, viele beeindruckende Projekte, ein Leitbild muss her und alle machen mit, aber auch Sorge um das Urheiligtum, große Umweg auf den Berg ... Aber dann meinte Sr. M. Louise beim Essen im Haus der Familie: Die Anbetungsstunde im Urheiligtum für die Familien ist zwischen 3 und 4 Uhr - nachts, von Samstag auf Sonntag, den Bündnistag!

 

20. Oktober 2009

Schönstatt-Meile am 18. 10. 2009 - Foto: Josef Hugahe. Neben den zwei großen Hauptteilen, dem Bündnisgottesdienst am Morgen und der Bündnisfeier am späteren Nachmittag, gab es am Schönstatt-Tag eine kleine „Insel" inmitten dieser mächtigen Großveranstaltungen. Wohl suggeriert der Name „Schönstattmeile" auch etwas Großes und Imposantes, doch empfing enden Besucher auf halber Strecke zwischen Urheiligtum und Pilgerkirche am Bündnistag eher viele kleine Stände. Die interessante und abwechslungsreiche Sammlung verschiedener Initiativen und Projekten lud ein, den Schönstatt-Horizont zu erweitern.

20. Oktober 2009

Familien mit FackelnBirgit Thalheimer. Nachtanbetung im Urheiligtum in der Nacht zum 18. Oktober! „Die Familien übernehmen die Betstunde von 3- 4 Uhr in der Frühe." Wir saßen gerade beim Mittagessen im Haus der Familie, als Sr. Louise uns mit dieser Ankündigung konfrontierte.

 

20. Oktober 2009

Erzbischof Jean-Claude Périsset, Apostolischer Nuntius in Deutschland, am 18. 10. 2009 in Schönstatt - Foto: Cassio Lealmkf. „Der 95. Jahrestag der Gründung der Schönstattbewegung -, an dem Mitglieder aus der ganzen Welt teilnehmen, ist für uns eine ausgezeichnete Gelegenheit, in Dankbarkeit zurückzublicken und über den Einsatz der Schönstattbewegung in der Kirche nachzudenken", so der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset, am 18. Oktober in Schönstatt vor gut 1500 Menschen, die nach Vallendar/Schönstatt gekommen waren, um den Gründungstag Schönstatts zu feiern. Nuntius Périsset bezeichnete den 18. Oktober 1914, den Gründungstag Schönstatts, „als ein Ereignis der Kirche, in der Kirche und für die Kirche. Die Gründung der Schönstattbewegung ist ein kirchliches Ereignis, d. h. als menschliches Geschehen oder menschliche Tat, beseelt durch die Gnade Gottes." Bei seinem ersten Besuch in Schönstatt zeigte Nuntius Périsset nicht nur eine tiefe Kenntnis Schönstatts, sondern auch große Erwartungen an seine Gestaltungskraft für die Kirche im Sinne seines ureigenen Charismas.

18. Oktober 2009
Urheiligtum in der ersten Minute des 18. Oktober
16. Oktober 2009

Roter Apfel am Abendmkf. Ausführliche Murmelgruppe, Rosenkranz, Einkauf der lebensnotwendigen Dinge bei dieser Oktoberwoche (Kaffee, Brötchen, Schuhe, Blumen), unberührte Natur und Urwaldabenteuer, Miteinander-Gefühl in der Kolonne über 9 Kilometer, sichtbare Schönstatt-Präsenz in Feld und Wald: Moderator Rektor Zillekens fällt immer neu etwas ein, um die Umleitungsstrecke, die ein großer Teil der Delegierten viermal am Tag bewältigt, schmackhaft zu machen. Irgendwer soll tatsächlich freiwillig runter nach Vallendar gefahren sein, um es auch mal zu erleben... Der rote Apfel hier im Bild wurde aber nicht dort gepflückt, sondern hat zu tun mit Dieter Große Böckmann und dem neuen Design der Schönstatt-Zentren: statt Tannen gibt es dort, wo er herkommt, Apfelbäume. Alle Delegierten waren am Nachmittag des 15. Oktober wieder aufmerksam dabei, als es galt, zwei weitere Spuren einzuholen: den Stand des Zukunftsprozesses der deutschen Schönstatt-Bewegung und der exemplarische Blick auf zwei Schönstattzentren.

16. Oktober 2009
Es ist dein Weg... shine your light - Fotos: Brehm

mkf. Was ein roter Apfel im Abendlicht (außer dem strahlend schönen goldenen Oktober, der pünktlich zur Oktoberwoche angebrochen ist) mit einer Fackel auf dem Petersplatz zu tun hat und mit Türen, die offener nicht mehr sein können, das wissen (bisher) nur die etwa 500 Delegierten der deutschen Oktoberwoche, die sich heute einen ganzen Tag Zeit nahmen zum Beobachten, zum Hinschauen und Hinhören auf das, was der Gott der Geschichte in den Entwicklungen, Erfahrungen und Herausforderungen an Spuren gezeichnet hat.

15. Oktober 2009

Oktoberwoche 2009 - Foto: Fischermkf. Du führst uns miteinander in die Zukunft: In den Primärfarben Rot, Grün und Blau leuchtet dieses Thema den Delegierten der Oktoberwoche auf drei Bannern von der Stirnwand der Aula aus entgegen. Mit einem Dankgottesdienst in der Anbetungskirche und einem Rückblick auf das vergangenen Jahr unter dem Zeichen des Paulusjahres ist die „Oktoberwoche", die jährliche Delegiertenversammlung der deutschen Schönstatt-Bewegung, am Abend des 14. Oktober eröffnet worden.

 

12. Oktober 2009

Heimkehrertreffen der Auslandszeit - Fotos: StockingerMagdalena Stockinger. Am 25.-27. September 2009 trafen sich 17 junge Frauen zum Heimkehrertreffen ihrer Aus(lands)zeit (AZ) in Schönstatt. Alle haben eine spannende Zeit bei Schönstattzentren irgendwo auf der Welt hinter sich. Und so wurde das Wochenende im Missionshaus zu einer spannenden, ergreifenden und sehr persönlichen Reise durch die AZ- Länder.

 

2. Oktober 2009

mkf. Freiburger Diözesanwallfahrt - Foto: FischerEine einzige schwarze Wolke trübt den strahlenden Herbsttag, doch die versprüht ausgerechnet in dem Moment einen Regenschauer, als die Prozession zum Urheiligtum von der Pilgerkirche aus losziehen will - die Prozession der Freiburger Wallfahrt, die jedes Jahr im Dunkel des einbrechenden Abends mit Lichtern zum Urheiligtum zieht (und von deren Fotos man ein ganzes Jahr leben kann). Doch diesmal Jahr warten die MTA im Urheiligtum (und die Fotografen) vergebens.

 

1. Oktober 2009

Bischof Franz Peter Tebartz van Eltz, Limburg mkf. Etwa 1200 Pilger waren am Sonntag der Bundestagswahl aus dem Bistum Limburg gekommen - teils angemeldet, teils spontan -, um am Pilgergottesdienst mit Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz van Elst teilzunehmen.

Der Limburger Bischof, der erstmals nach seiner Einsetzung am 20. Januar 2008 mit einer Diözesanwallfahrt nach Schönstatt kam, sprach den Menschen Mut zu, sich in den Trümmern des Lebens an Maria zu halten.

 

29. September 2009

mkf.Chor "Sainte Famille" aus Mont Sion Gikungu, Burundi, in Schönstatt - Foto: Brehm "Wenn ich ein paar Jahre jünger wäre, führe ich am Dienstagabend zum Kölner Dom für ihr Konzert! Sofort! Ich habe die Messe am Sonntag im Kölner Dom im Lokalfernsehen gesehen, so eine Glaubensfreude habe ich seit Jahren nicht mehr erlebt! Die haben den Dom zum Tanzen gebracht vor lauter Freude an Gott... Was können wir alle von diesen Menschen lernen! Und dann noch zu wissen, das sind „Unsere", die gehören zu Schönstatt!" Was Elisabeth H. (77) am Sonntag, 27. September vor dem Fernseher erlebte bei der Übertragung des Festgottesdienstes zum Abschluss der Domwallfahrt , bekamen über 800 Schülerinnen der Schönstätter Marienschule in Vallendar zusammen mit vielen Schönstättern und Leuten aus Vallendar, die aufgrund des Artikels in der Rheinzeitung gekommen waren, am 25. September in der Pilgerkirche unmittelbar mit.

25. September 2009

Domitien Ndayizeye mit seiner Frau und Pater Deogratias am UrheiligtumP. Deogratias Maruhukiro/mkf. Es gibt Reisen im Leben, die man nie vergisst, und Wallfahrten, die einen unverlierbaren Eindruck hinterlassen. Und wie ein Moslem einmal im Leben in Mekka gewesen sein möchte, so ist der Lebenstraum eines jeden Schönstätters, einmal im Leben im Urheiligtum zu knien. Dieser  Traum erfüllte sich letzte Woche für Domitien Ndayizeye und seine Frau Aude. Der frühere burundische Präsident kandidiert für die Partei FRODEBU bei der Präsidentschaftswahl im Juni kommenden Jahres. Er hielt sich zu politischen Gesprächen, unter anderem im Auswärtigen Amt, in Berlin auf, und nutzte die Gelegenheit zu einer Tageswallfahrt nach Schönstatt.

22. September 2009

mkf. Priesterweihe von P. Frank Riedel - Fotos: FischerEs ist ein strahlender, sonniger Herbsttag, dieser 20. September. Während im Tal von Schönstatt die Pilger aus Freiburg sich zum Gottesdienst versammeln, strömen Menschen aus allen Himmelsrichtungen hinauf zur Anbetungskirche auf Berg Schönstatt, festlich gekleidet und mit gespannter Erwartung im Gesicht: Es ist einer dieser Tage, an denen die Realität des Glaubens greifbar hineinbricht in das Leben der Welt, das Leben der Kirche: da betritt jemand als Frank Riedel das Gotteshaus und kommt zwei Stunden später als Pater Frank Riedel hinaus, als Priester Jesu Christi, in Dienst genommen von dem, der weiß, dass wir Menschen uns nicht selbst mit dem versorgen können, was wir zum Leben, zum wahren Leben brauchen, wie Weihbischof Karl Borsch in seiner Ansprache formuliert.

21. September 2009

Heilige Messe am Heiligtum der Familien, 19. September - Foto: FischerMkf/Cássio Leal. Ein strahlend schöner, sonniger Herbsttag, ein fröhlich-unbeschwertes Gewimmel von Kindern, ein unkompliziert-offenes Begegnen von jungen und älteren Ehepaaren, von Priestern und Schwestern, von Nord-, Süd- und Westdeutschen, von Australiern, Nigerianer, Österreichern, Brasilianern, Schweizern und Deutschen - und mittendrin in dieser bunten Familie das Heiligtum, das an diesem 19. September seinen Weihetag hatte. Mit einem Familiengottesdienst begann das Fest der Begegnung am Heiligtum der Familien in Schönstatt, mit einer Segensfeier auf dem „neuen Heiligtumsplatz" in der Nähe des Hauses des Familien, der vielleicht Geschichte geschrieben hat, endete es.

16. September 2009

115. September 2009: Heilige Messe in der Anbetungskirche - Fotos: Fischermkf. Dieser Morgen des 15. September in Schönstatt hat seit jenem 15. September 1968 irgendwie etwas Besonderes, einen bestimmten Zauber - von dem weißen Blumenteppich aus Nelken und Lilien, der an diesem Tag den üblichen roten Läufer auf der Stelle ersetzt, wo Pater Kentenich vor nun 41 Jahren nach der Feier der heiligen Messe verstorben ist, über diese heilige Messe um sieben Uhr früh, in der Todesstunde des Gründers, zu der sich die Schönstattfamilie in der Anbetungskirche, dem Ort seiner letzten heiligen Messe versammelt, bis hin zu den immer wieder erzählten Erinnerungen an diesen Tag, an dem das irdische Leben Pater Kentenichs endete und sein Wirken auf neue Weise begann…

16. September 2009

14. September 2009, Begrüßung durch P. Ángel Strada - Foto: Fischermkf. Es ist eine gute Tradition, den Abend vor dem 15. September dem Gedenken an Pater Kentenich zu widmen, einzelne Aspekte seines Charismas am Vorabend des Todestages ins Licht zu stellen - sei es in Form von Meditation, Vortrag oder Zeugnis. In diesem Jahr war ein Zeugnisabend, und in dem mit sicher 250 Teilnehmern hoffnungslos überfüllten Saal des Pater Kentenich-Hauses stand im Zusammenklang der Zeugnisse, die Pater Angel Strada kommentierte und verband, auf einmal ein Wort aus einem Selbstzeugnis Pater Kentenichs in der Mitte: „Herzwärme".

 

14. September 2009

Pilger aus Brasilien - Foto: Cassio LealCássio Leal. Eine Gruppe von Pilgern aus Brasilien verbrachte drei Tage - vom 11. bis 13. September - in Schönstatt; sie alle planen bereits, wieder zu kommen.

7. September 2009

Wallfahrt der Bünde: Heiligtum in Frohlinde, in der Nähe von Hörde  - alle Fotos: Tish HoldingBerthold Gerber. 115 Personen aus 12 Ländern und drei Bundesgemeinschaften (Frauenbund, Mütterbund, Familienbund) unternahmen im Anschluss an den Bündekongress eine Wallfahrt mit drei Bussen und zwei unterschiedlichen Programmen (eine zweitägige und eine dreitägige Fahrt) von Schönstatt aus über Hörde, Mons nach Cambrai und Merville. Es ging um den Ort Hörde, und es ging um die Spuren von Gertraud von Bullion, der ersten Frau im Bund (und in Schönstatt, nach der Gottesmutter).

7. September 2009

Festgottesdienst 20. August - 90 Jahre Apostolischer BundMkf. Hinaus gesandt : das ist das, was auch gut zwei Wochen nach dem 20. August nachklingt in den gut 350 Mitgliedern der Bundesgemeinschaften Schönstatts, die nach Kongress, Festakt und Wallfahrt längst wieder in ihren Ländern, in ihren Apostolatsfeldern angekommen sind. Hinaus gesandt mit der Ermutigung zum Geist tatkräftigen Apostolates, der Freiheit und des föderativen Miteinander, der Initiative und Mitverantwortung, wie es Pater Heinrich Walter in seinem Grußwort ausgedrückt hatte, und seiner Ermutigung: „Wir brauchen den Geist des gesunden und heiligen Wettstreits um die wirkungsvollsten apostolischen Initiativen."

4. September 2009

Logo der Schönstatt-PatresP. Heinrich Walter. Der Generalkongress der Schönstatt-Patres hat die Zusammensetzung der Generalleitung neu gewählt. Auf dem Generalkapitel 2003 wurden der Generalobere und der Generalkursführer für  12 Jahre gewählt, die weiteren Räte für 6 Jahre.

1. September 2009

Mädchenjugend aus Polen in SchönstattKasia Sobiereiska. Dreißig Jugendliche aus fünf polnischen Diözesen haben sich im Umkreis der "Nacht des Heiligtums" gemeinsam auf eine Pilgerreise nach Schönstatt begeben; vom 18. - 23. August waren sie hier. Anliegen war, Grüdnerspuren zu gehen und Personen kennen zu lernen, die Schönstatts Leben geprägt haben. Mit der Nacht des Heiligtums erlebten sie, wie sie sagen, "ganz stark den internationalen Geist Schönstatts".

29. August 2009

Aussendung zu den ersten Misiones in Deutschland - Foto: Fischermkf. "Ich möchte nur ganz wenig sagen in diesem bewegenden Augenblick. Erstens: Ich liebe die Misiones. Zweitens: Die Gottesmutter liebt die Misiones. Drittens: Ich war nicht dabei, als Pater Kentenich hier im Urheiligtum die Gründungsurkunde gesprochen hat. Aber ich werde sagen können: Bei der Aussendung zu den ersten Misiones in Deutschland hier am Urheiligtum, da war ich dabei. Und das ist ein überwältigendes Geschenk," sagt Pater José Melo aus Chile. Am späten Abend des 28. August, an den Gräbern derer, die ihrer Leben für Schönstatt und das Urheiligtum hergegeben haben, übernehmem im Schein von Fackeln und Lichtern 22 Jugendliche und junge Erwachsene aus Deutschland, darunter drei Marienschwestern, ein Seminarist und ein Schönstattpater ihr Bild der Pilgernden Gottesmutter und ihr Missionskreuz, um unmittelbar danach aufzubrechen nach Ginsheim bei Mainz zu den ersten Misiones in Deutschland.

29. August 2009

Vorstellung beim Kongress der Bünde (Foto: Priesterbund) - Foto: Zillekensmkf. Eine intensive Zeit lag hinter den vielen Mitgliedern der Apostlischen Bünde Schönstatts, als Ende letzter Woche die letzten abreisten und in ihre Heimatländer zurückkehrten. Am 20. August 1919 gründeten junge Männer in Dortmund-Hörde den "Apostolischen Bund". Aus dieser Gründung haben sich im Laufe der Jahre alle Gemeinschaften des Schönstattwerkes entwickelt, nicht nur die sechs Bundesgemeinschaften - der Familien, der Mütter, der Priester, der Frauen , der Männer, der Kranken - , sondern auch die Institute und Ligagliederungen. Im Gedenken an diese Gründung trafen sich die Schönstatt-Bünde zu einem Kongress, der der Besinnung auf ihr Selbstverständnis und der Ausrichtung auf das Jahr 2014 (100 Jahre Schönstatt) diente.

29. August 2009

Unaufhaltsam - Foto: Fischermkf. Ausgesandt von der Nacht des Heiligtums: zu den Misiones, zum Fackellauf, in den ganz normalen Alltag - und auch eine Woche nach dem Schlussgottesdienst klingt es noch nach: Du wirkst. Unaufhaltsam, du veränderst die Welt: wie ein Wasserstrom voll Kraft und Leben bist du die Kraft, die Leben schafft. Und wer etwas hört von „Risiken und Nebenwirkungen", denkt an die Predigt von Michael Maas. Mit einem schwungvollen Gottesdienst ging die „Nacht des Heiligtums" am Sonntag, 23. August, zu Ende mit der Zusage, die das ganze Wochenende geprägt hatte: Gott wirkt. Unaufhaltsam.

28. August 2009

European Catholic Youth Conference 2009 in SchoenstattTobia Wiedemer. Das Liebesbündnis für die Jugend der Welt, erneuert in der Nacht des Heiligtums, wurde schon zwei Wochen zuvor als Realität erfahren: denn vom 7. -10. August war Schönstatt der Veranstaltungsort der "European Catholic Youth Conference 2009", eines Treffens von etewa 180 amerikanischen Schülern und Schülerinnen aus 14 Militärgemeinden in sechs Ländern Europas. Es war in jeder Hinsich ein großartiges Erlebnis, und alle nahmen viel Segen mit nach Hause.

27. August 2009

Nacht des Heiligtumsmkf. Die Vallendarer hatten Lichter in die Fenster und Vorgärten gestellt, als gegen 22.00 Uhr abends gut 500 Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Deutschland, aus Italien, Polen, Brasilien, Argentinien und anderen Ländern mit Lichtern in den Händen betend und singend von der Stadthalle aus über den Gilgenborn Richtung Schönstatt zogen. Dieser Pilgerweg und die Vigilfeier am Urheiligtum mitten in der Nacht war für viele der jungen Leute der Höhepunkt der „Nacht des Heiligutms", der seit dem Weltjugendtag 2005 immer am letzten Wochenende des Augst stattfindenden Jugendwallfahrt nach Schönstatt.

22. August 2009

Nacht des Heiligtums 2009Christin Benkner. Die Nacht des Heiligtums hat begonnen! Du wirkst. Unaufhaltsam. In einem Podium am heutigen Samstagvormittag wurden die Teilnehmer der Nacht des Heiligtums neben viel Musik tiefer in das Thema eingeführt. Drei berühmte Worte, wenn man erklären soll, um was es den Schönstättern beim Heiligtum geht, lauten: Rein - Rum - Raus. Gerne geht man ins Heiligtum rein- man erfährt dort die Gnade der Heimat. Wenn man dann dort angekommen ist, wird um einen herum alles anders rum- die Gnade der Wandlung wirkt. Und letzten Endes geht man irgendwann auch wieder raus- die Gnade der Sendung hat begonnen. In der heutigen Podiumsdiskussion ging es um diesen Vorgang, doch wurden da auf einmal ganz andere Worte benutzt: „Du wirkst. Unaufhaltsam." So muss hinter dem Motto der diesjährigen Nacht des Heiligtums wohl noch mehr stecken als Gedankenspiele mit Wasserströmen und -tropfen, mehr als Assoziationen zu neuem Leben und großer Kraft.

21. August 2009

1Bündnistag am Urheiligtummkf. Es war einer der schönsten Bündnistage seit langem in Schönstatt - ein Tag, der einen Vorgeschmack gab von dem, was uns 2014 erwartet, wie jemand beim Betreten der Pilgerkirche meinte. Schon seit Ende letzter Woche wimmelt es in Schönstatt und besonders im Tal von Menschen aus aller Welt. "Man kommt sich vor wie auf dem Petersplatz", sagt ein Priester, "überall hört man alle möglichen Sprachen, sieht Menschen aus allen Kontinenten und weiß, das ist alles eine einzige große Familie Gottes." Schönstatt-Patres reisten an zu ihrem Generalkongress, der am 18. August begann, Mitglieder der verschiedenen Bundesgemeinschaften Schönstatts - Mütter, Familien, Priester, Männer, Frauen, Kranke - kamen zum 1. internationalen Kongress der Bünde aus Anlass von 90 Jahren Apostolischer Bund - gegründet am 20. August 1919 in Hörde.

18. August 2009
Teilnehmer des 2. Generalkapitels des Internationalen Familienbundes

M. Elisa Edwards und Ignacio Rodríguez. Die im Generalkapitel ihrer Gemeinschaft versammelten Vertreter aus sechs Ländern haben ihre internationale Leitung gewählt. Gemeinsam dankten sie im Urheiligtum – wo das Kapitel am 8. August begonnen hatte – und am Grab Pater Kentenichs für alle Erfahrungen und Erlebnisse dieser Tage.

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