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23. November 2010 | Deutschland | 

„Wir müssen freie Charaktere sein“: Pater Kentenichs 125. Geburtstag in den Medien


Sonderseite im "Paulinus", Triermkf. „Pater Kentenich, 1968 gestorben, gilt als ein Vordenker des Zweiten Vatikanischen Konzils mit seiner Öffnung für die Probleme und Träume moderner Menschen": Unter diesem Text kündigte der Bayrische Rundfunk schon Anfang November eine Sendung an. Am 14.11.2010 hat der Bayrische Rundfunk um 8:05 Uhr eine 25-minütige Sendung zum 125. Geburtstag Pater Kentenichs gebracht. Der Titel in der Reihe "Katholische Welt" war: Wir müssen freie Charaktere sein. Der Autor ist Christian Feldmann. Die Sendung ist hier nachzuhören, bzw. herunterzuladen. Und auch mehrere Kirchenzeitungen und das Liboriusblatt sowie dessen regionale Ausgaben widmeten Pater Kentenich anlässlich seines 125. Geburtstages teils komplette Seiten mit Fotos, Interviews und Dossiers.

Im KNA- Terminkalender (Geburtstags- und Gedenktagsdienst) war hingewiesen worden auf den 125. Geburtstag Pater Kentenichs: Anlass genug für Publikationen in mehreren Kirchenzeitungen; ein Dossier von Angela Prauß - Ergebnis eines Interview- und Rechechetages in Schönstatt - bzw. von Christian Feldmann (Autor der Biographie: Der sanfte Rebell) erschienen in mehreren Kirchenzeitungen.

„Achtung vor Talenten statt Gleichmacherei"

Paulinus, vom 14.11.2010„Ohne das Konzil wäre er unverstanden: Vor 125 Jahren wurde Schönstatt-Gründer Kentenich geboren" titelte etwa Glaube und Leben, die Kirchenzeitung des Bistums Mainz. „Lange unverstanden" war der Titel im Altöttinger Liebfrauenboten vom 14. November 2010 zum Text von Angelika Prauß (KNA). Beim Liboriusblatt griff man dazu gern auf die Kentenich-Fotos zurück, die es beim PressOffice Schönstatt zum Download gibt; andere nutzten das mittlerweile umfangreiche Fotomaterial zu Schönstatt und Pater Kentenich bei KNA-Bild.

Beim Paulinus, der Kirchenzeitung des Bistums Trier, war die Produktion der aufmerksamkeitsstarken letzten Seite zum Thema Pater Kentenich für die Ausgaben vom 14. November Chefsache: Bruno Sonnen veröffentlichte nicht nur den Beitrag von Christian Feldmann, sondern auch ein Interview mit der Leiterin der Pressestelle der Schönstatt-Bewegung zur Rolle von Pater Kentenich in der Schönstatt-Bewegung heute und zu Schönstatt allgemein (Titel: „Für alltagstauglichen Glauben und glaubenstauglichen Alltag." Dort heißt es unter anderem: „Das erste Jahr der internationalen Vorbereitung auf das hundertjährige Schönstattjubiläum im Jahr 2014 ist ein „Kentenich-Strömungs-Jahr", denn wir haben beobachtet, dass in den über 100 Ländern der Erde, wo es Schönstatt gibt, die „Kentenich-Strömung" eine der lebendigsten Kräfte ist. Dabei geht es nicht nur um die persönliche Beziehung zum Gründer, sondern darum, sein Charisma in den heutigen Realitäten und Herausforderungen lebendig umzusetzen durch Pflege einer Bündniskultur im politischen, sozialen, pädagogischen und kirchlichen Leben." Besonders illustrativ sind „Stimmen aus der Schönstatt-Bewegung": Sr. M. Ramona Schneider aus dem Bistum Trier, in Kroatien tätig, Melanie und Ulrich Grauert aus der Schweiz und Sandra Lezcano aus Paraguay sagen dort in einem Satz, warum sie bei Schönstatt sind - nachzulesen mittlerweile auf schoenstatt.de.

Gymnich als Vorreiter

Parallel zu diesen Veröffentlichungen sorgte die Feier des 125. Geburtstags Pater Kentenichs in Gymnich (Bericht folgt) für zahlreiche Veröffentlichungen in der Tagespresse im gesamten Kölner Raum.

 

Download der Sendung in Bayern2