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8. Februar 2019 | Deutschland | 

„Junge Erwachsene Schönstatts“


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ersten Treffens "Junge Erwachsene Schönstatts" (JES) (Foto: Häffner)

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ersten Treffens "Junge Erwachsene Schönstatts" (JES) (Foto: Häffner)

Marius Häffner. Schönstatt ist für viele gläubige Christen über viele Jahre hinweg zur geistlichen Heimat geworden. Für fast alle Altersgruppen und Lebenslagen kann die Bewegung eine Gemeinschaft anbieten, in der man bei Schönstatt mitmachen kann. Junge Menschen, die aus der Jugendarbeit herauswachsen und sich nach Zeltlagern und Ferienfreizeiten neuen Aufgaben und neuem Input stellen wollen, finden allerdings noch keinen direkten Anschluss an die sogenannten „Erwachsenengliederungen“ im Bereich der Familien, der Frauen, Männer, Schwestern und Priester. Das soll sich ändern.

„Wo stehe ich in Schönstatt?“

Über 20 Schönstätter, die sich in dieser Situation befinden, trafen sich vom 18. bis 20. Januar 2019 im Jugendzentrum Marienberg in Schönstatt, Vallendar, um sich eine Lösung für ihre Lage zu überlegen und neuen Anschluss in Schönstatt zu finden. Mit einer Austauschrunde unter der Leitfrage „Wo stehe ich in Schönstatt“ wurde schnell klar, dass die große Sehnsucht nach einer Art Übergangsgemeinschaft zwischen Jugend und den Erwachsenengliederungen herrscht. Mit viel Gründergeist wurden erste Vorschläge für die Struktur gesammelt und ein Konzept entwickelt, das auch künftige Generationen nach der Zeit in der Jugendarbeit auffangen soll.

„Der Anfang liegt in Dir“

Während des Wochenendes hielt Bewegungsleiter Pater Ludwig Güthlein einen Impulsvortrag zum Thema Apostelzeit, dem diesjährigen Motto der Schönstattbewegung. Er machte deutlich: „Der Anfang liegt in Dir“ und ermutigte die Zuhörer, einfach loszulegen und Schönstatt neu zu gründen als junge Erwachsene Schönstatts. Im anschließenden offenen Dialog wurde die Struktur Schönstatts verdeutlicht – eine gute Stütze für die weitere Planung.

Obwohl Januar und Schnee im Anflug gab es einen Grillabend (Foto: Häffner)

Obwohl Januar und Schnee im Anflug gab es einen Grillabend (Foto: Häffner)

Spiritualität und Vernetzung

An diesem Wochenende wurde nicht nur gearbeitet. Bei Lagerfeuer und gegrilltem Speck war auch für den geselligen Teil gesorgt, ein Aspekt, der auch in den Planungsrunden zuvor von zentraler Bedeutung war. Schönstattkultur bedeutet nämlich neben spirituellem Input auch das Ziel, eine große Bandbreite an Persönlichkeiten miteinander zu vernetzen und dem Austausch untereinander Raum zu geben.

Die Zukunft der jungen Gruppierung ist vielversprechend und so soll es bald ein neues Treffen geben, bei dem alle jungen Männer und Frauen eingeladen sind, die sich angesprochen fühlen.