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16. April 2018 | Deutschland | 

Katholisch.de berichtet über Pfarrer Stefan Schaaf, den Mitbegründer des MMCS, des „Missionarischen Motorrad-Clubs Schönstatt“


katholisch.de berichtet über den Schönstatt-Priester Pfarrer Stefan Schaaf (Foto: Website katholisch.de)


katholisch.de berichtet über den Schönstatt-Priester Pfarrer Stefan Schaaf (Foto: Website katholisch.de)

Hbre. Unter dem Titel „Der Motorrad-Missionar“ veröffentlicht katholisch.de, das Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland heute (am 16. April 2018) ein Interview mit Pfarrer Stefan Schaaf, Seelsorgeeinheit Mosbach-Elz-Neckar, der gemeinsam mit Walter Spannagel aus Heidelberg den „Missionarischen Motorrad-Club Schönstatt“ (MMCS) gegründet hat und seit 2005 regelmäßig zum Auftakt der Motorrad-Saison Motorrad- und Biker-Segnungen organisiert.

Pfarrer Stefan Schaaf bei der Motorradwallfahrt 2016 in Schönstatt/Vallendar (Foto: Brehm)

Pfarrer Stefan Schaaf bei der Motorradwallfahrt 2016 in Schönstatt/Vallendar (Foto: Brehm)

Besonders an dem vom MMCS initiierten Motoradwallfahrten sei vor allem ihre familiäre Athmosphäre, so Schaaf im Gespräch mit Madeleine Spendier von katholisch.de. „Es ist immer wieder berührend, wenn 100 Maschinen am Eingang der Pilgerkirche in Schönstatt stehen“, so Schaaf weiter. „Zwei Maschinen dürfen sogar in die Kirche hinein und bis zum Altar vorfahren. Sie stehen dann während des Gottesdienstes vor dem Bild der Muttergottes. Das gibt es sonst nirgends.“

"Einen Tag lang der Gottesmutter hinterherzufahren, das macht schon was mit einem." (Foto: Brehm)

"Einen Tag lang der Gottesmutter hinterherzufahren, das macht schon was mit einem." (Foto: Brehm)

Missionar auf der Maschine

Er würde sich als ein „Missionar auf der Maschine“ bezeichnen sagt der Schönstattpriester aus dem Odenwald. Einmal sei er während einer Motorradwallfahrt mit einem Teilnehmer einen halben Tag lang unterwegs gewesen. „Wir sind im Schwarzwald herumgebiked und haben uns 400 Kilometer gegönnt, um die Hügel rauf und runter zu fahren. Am Ende der Ausfahrt sagte er dann zu mir, wie schön er es fand, dass ich die Gottesmutter Maria auf dem Gepäckträger hinten drauf habe., hat er gemeint. Jetzt hat er sich auf den Weg gemacht und will sich taufen lassen.“ Stefan Schaaf möchte auf diese Weise für Menschen ein Ansprechpartner sein, sie ernst nehmen und sie auf ihrem Lebensweg begleiten, durch alle Höhen und Tiefen. „Ich mache das halt mit meinem Motorrad und mit Maria“, so sein abschließender Satz im Interview bei katholisch.de.

Motorrad- und Biker-Segnung in der Schönstattkapelle in Trier

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