Diesen Artikel ausdrucken 
5. April 2019 | Demnächst | 

Studientag: „Pallottinerpatres beim Aufbau der Schönstattbewegung“


Plakatausschnitt zum Studientag in der PTHV

Schaut man auf die Geschichte der Schönstatt-Bewegung, so ist die Verbindung mit der Gemeinschaft der Pallottiner unübersehbar. So waren neben dem Gründer Pater Josef Kentenich zahlreiche Pallottinerpatres am Auf- und Ausbau des Schönstattwerkes beteiligt, darunter frühere Schüler des neu errichteten „Studienheimes am Hang“, die Pater Kentenich als jungem Spiritual begegnet sind. Das Pallotti-Institut lädt zu diesem Studientag herzlich ein. Er wird am 11. Mai 2019 in den Räumen der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) stattfinden und steht unter dem Thema: „Pallottinerpatres beim Aufbau der Schönstattbewegung“.

Plakat zum Studientag in der PTHV

Plakat zum Studientag in der PTHV

Einer dieser Pallottinerpatres ist Heinrich Schulte, der u.a. an der Hörde Tagung teilgenommen hat und unter dem Titel „Omnibus Omina“ die erste Biographie über Josef Engling geschrieben hat. Pater Ferdinand Kastner war ein wichtiger Mitarbeiter Pater Kentenichs in der Priester- und Theologenbewegung, gab unter dem Titel „Unter dem Schutze Mariens“ eine Sammlung und Kommentierung von Quellen aus der Gründungszeit Schönstatts heraus und war u.a. Bewegungsleiter in den Jahre 1951 bis 1955. Natürlich wird der Studientag die Zeit der Auseinandersetzung zwischen Schönstatt und den Pallottinern und die je persönlichen Entscheidungen beim Betrachten der Geschichte nicht ausklammern. Hier soll der Studientag zu besserem Verstehen und Nachvollziehen beitragen.

„Mit der Betrachtung der einzelnen Persönlichkeiten soll auch die Würdigung ihres Einsatzes verbunden sein“, sagt Alicja Kostka, Initiatorin des Studientages. So „verdanke“ Schönstatt quasi die „Landschaft“ des Ortes z. B. großenteils Pater Michael Kolb, dem früheren Provinzial der Limburger Pallottinerprovinz: „Er war der Ideengeber des Baus der heutigen Hochschule, in der Schönstatt begonnen hat. Er schenkte die kleine Michaels-Kapelle 1919 dem Apostolischen Bund von Schönstatt. Er kam vor 100 Jahren nach Schönstatt, wo er sich für den Bau des Bundesheimes eingesetzte und dort fast 30 Jahre lebte und wirkte.“ Sie freue sich, dass in Zusammenarbeit mit dem Leiter des Pallotti-Instituts, Ulrich Scherer SAC, dieser Studientag möglich geworden sei. Es seien weitere Teile geplant, „da es noch viel mehr Pallottinerpatres sind, die sich für den Aufbau des Schönstattwerkes eingesetzt haben und ihre Schicksale damit untrennbar verbunden waren.“

Programm

Mehr Informationen