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10. November 2017 | Deutschland | 

Schönstatt-Ökumene-Arbeitskreis tagte im Provinzhaus der Schönstatt-Patres


Anlässlich des Treffens des Schönstatt-Ökumene-Arbeitskreises im Provinzhaus der Schönstatt-Patres gab es eine Auswahl von Publikationen zur Ansicht, die im Reformations-Gedenkjahr erschienen sind (Foto: Brehm)

Anlässlich des Treffens des Schönstatt-Ökumene-Arbeitskreises im Provinzhaus der Schönstatt-Patres gab es eine Auswahl von Publikationen zur Ansicht, die im Reformations-Gedenkjahr erschienen sind (Foto: Brehm)

Hbre. Zu einem zweiten Treffen im Jahr 2017 fanden sich Mitglieder des neu formierten Schönstatt-Ökumene-Arbeitskreis am 3. November im Provinzhaus der Schönstatt-Patres in Vallendar auf Berg Sion zusammen. Auf der Tagesordnung des Treffens, das im Umkreis des Abschlusses der Feierlichkeiten zum Reformationsgedenken stattfand, stand zunächst ein Austausch über „persönliche ökumenische Erlebnisse“ aus der jüngeren Vergangenheit, eine Textarbeit zur Bewertung der aktuellen ökumenischen Fragestellungen, präzisierende Überlegungen zu Aufgabe, Platz und Selbstverständnis des Kreises sowie die Vorbereitung einer ökumenischen Begegnung bei der Communität Christusbruderschaft in Selbitz, die für den Mai 2018 vorgesehen ist und neben der Begegnung schwerpunktmäßig das Thema „pneumatologische Mariologie“ bearbeiten wird.

Im Blick auf das Selbstverständnis des Arbeitskreises sehen die anwesenden Mitglieder eine wichtige Aufgabe und Verantwortung darin, dass durch die Bemühungen des Arbeitskreises die Ökumene zu einem wichtigen Thema in Schönstatt, in allen Schönstatt-Gliederungen und nicht nur in einem Kreis von Spezialisten werden soll. Hilfreich hierfür könne z.B. eine Relecture Pater Kentenichs in ökumenischer Hinsicht sein, als Voraussetzung dafür, die Sicht des Schönstatt-Gründers zu wichtigen Fragen der Ökumene - und da besonders Fragen um Maria - in die theologische und kirchliche Diskussion einzubringen.

Neben der Teilnahme Schönstatts am ökumenischen Netzwerk „Miteinander für Europa“ braucht es weitere Kontakte zu ökumenischen Partnern und vor allem die Stärkung ökumenischer Freundschaften. Daher fühlt sich der Kreis gerufen ökumenische Beziehungen zu anderen geistlichen Gemeinschaften aufzubauen und aufrecht zu erhalten.

Zur weiteren Konkretisierung von Aufgabe, Platz und Selbstverständnis des Schönstatt-Ökumene-Arbeitskreises sollen bis zum kommenden Treffen von einer Arbeitsgruppe Eckpunkte ausgearbeitet werden, die u.a. Fragen der Mitgliedschaft und Mitarbeit im AK, der Repräsentanz der Gemeinschaften, der Zuordnung zur Bewegungsarbeit sowie der Arbeitsweise betreffen.

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