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15. März 2017 | Deutschland | 

Bereit für IHN – Ein Tag für Männer und Väter


Statio beim Heiligtum und Franz-Rheinisch-Stein (Foto: Männerliga)

Statio zum Auftakt des Männertages beim Heiligtum und Franz-Rheinisch-Stein (Foto: Männerliga)

Bradler/Baumann. „Bereit für IHN“ waren 123 Männer, die der Einladung von Franz Bradler, dem Diözesanverantwortlichen der Schönstatt-Männerliga Rottenburg-Stuttgart, zum Männertag ins Schönstatt-Zentrum Aulendorf gefolgt sind. „Der Männertag hilft mir, wieder Schwung in meinen Alltag zu bringen“, so ein Teilnehmer. Ein treuer Fan des Männertages formuliert es so: „Für mich ist der Männertag ein fester Termin in meinem Kalender, auf den ich mich jedes Jahr freue!“ Ein „Zugpferd“ ist auch Pfr. Jörg Simon aus Offenbach: „Er kann unheimlich begeistern und hat ein beeindruckend großes Wissen“, so Hermann P.

Franz Bradler bedankt sich bei Pfr. Jörg Simon im Namen aller Männer (Foto: Männerliga)

Franz Bradler bedankt sich bei Pfr. Jörg Simon im Namen aller Männer (Foto: Männerliga)

Anregende Pausengespräche (Foto: Männerliga)

Anregende Pausengespräche (Foto: Männerliga)

Anregende Pausengespräche (Foto: Männerliga)

Pfr. Jörg Simon und Pfr. Hermann Weiß zelebrieren die Messe (Foto: Männerliga)

Pfr. Jörg Simon und Pfr. Hermann Weiß zelebrieren die Messe (Foto: Männerliga)

Die Vorträge entfalten das Jahresthema

In seinen Vorträgen veranschaulicht Pfr. Simon, wie das Gebet den Glauben entfaltet und damit Glaube für andere erfahrbar wird. Anhand seines eigenen Lebensbeispiels erzählt er, wie er nach einer schweren Lebenskrise durch einen Freund wieder neu zur Gottesmutter gefunden hat: „Wen die Gottesmutter einmal ins Herz geschlossen hat, den lässt sie nicht mehr los!“ Für diese neu erfahrene Freundschaft wollte er sich erkenntlich zeigen. Den Leiter des Caritas-Altenheims, wo Pfr. Simon Seelsorger ist, bat er um die Genehmigung für einen Bildstock. Es brauchte einen langen Atem, erst der neue Leiter stimmte zu. „Die MTA braucht uns als Vermittler, die ihr Raum schaffen in den Häusern und Herzen der Menschen. Wenn wir der Gottesmutter unsere Not anvertrauen, dann wirkt sie als Knotenlöserin!“

Glaube brauche Symbole wie Kreuz, Krippe, Krone, Leuchter, erläutert Pfr. Simon. Mit diesen Symbolen sind immer Menschen verbunden, die diese Symbole kreativ und handwerklich gefertigt haben, aber auch gebetet und geopfert, also ihre Lebensenergie und ihren Glauben investiert haben. Wenn wir Gottes Wille in uns zulassen, dann sind wir „Bereit für IHN“. „Es reicht nicht, da zu sitzen und zu warten, vielmehr gilt es, bei anderen Menschen hinzuhören, zu helfen, zu handeln, zu wirken. Das Liebesbündnis ist unser Bekenntnis zur Gottesmutter, sie lenkt und führt uns." Einmal wurde Pfr. Simon zu einer hochbetagten Frau im Sterben gerufen. Die Frau war sehr unruhig. Ein Marienlied und ein Gebet halfen. Als er das auf dem Kopf stehende MTA-Bild umdrehte, schlief die Frau friedlich ein.

Diskussionsrunde, Statio und was sonst noch dazugehört

Auf die Frage in der anschließenden Diskussion „Wie kann ich andere auf Gott und die MTA hinweisen?“ wurde Pfr. Simon ganz konkret: „Beten Sie für andere, jede Begegnung mit einem anderen Menschen ist eine Begegnung mit Gott!“ Der Glaube überwinde die Gleichgültigkeit, er schaffe Beziehung und Bindung.

Eine Statio am Franz-Rheinisch-Stein und eine gemeinsame Eucharistiefeier mit Pfr. Jörg Simon und Pfr. Hermann Weiß umrahmten den Tag. In seiner Predigt warb Pfr. Weiß für die Fastenzeit, die Leib und Seele heilen kann. Franz Bradler und Roland Rast dankten dem Organisationsteam und allen Mitwirkenden, besonders den beiden Priestern für Vortrag, Beichte und Begleitung während des Tages. Die Einladung an Pfr. Simon, auch nächstes Jahr wieder dabei zu sein, fand großen Beifall aller Teilnehmer.