Was bewegt

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14. April 2017
Sandperformance von Frauke Menger  (Foto: Kröper)

Sandperformance von Frauke Menger, München Juni 2016 (Foto: Kröper)

Er kennt Ängste, Schmerzen und Gottverlassenheit.

Nehmen kann er uns das alles nicht, aber er nimmt das tiefste Dunkel auf sich, um uns nahe zu sein.

 

 

13. März 2017
Pater Josef Kentenich, 1941 (Foto: Archiv Marienschwestern)

Pater Josef Kentenich, 1941 (Foto: Archiv Marienschwestern)

Im März 1942 wurde der Gründer Schönstatts, Pater Josef Kentenich, von Koblenz aus ins Konzentrationslager Dachau überstellt, wo er vom 13. März 1942 bis 6. April 1945 inhaftiert war. Der Konflikt mit den Nationalsozialisten hatte sich mit Kentenichs Verhaftung am 20 September 1941 zugespitzt. Nach Dunkelhaft in Koblenz und einigen Monaten Haft im sogenannten „Karmelgefängnis“ war seine Überstellung ins Konzentrationslager aus Sicht der Nazis ein logischer Schritt. Dass für Pater Josef Kentenich und die damalige Schönstatt-Bewegung die Auseinandersetzung mit den Nazis und deren jeweiligen Folgen auch eine wesentliche übernatürliche Dimension des Glaubens an die göttliche Vorsehung beinhaltete, macht einmal mehr dieser abschließende Artikel einer fünfteiligen Serie aus der Feder des Schönstatt-Frauenbundes, Bayern, deutlich.

2. März 2017
Gott-Vater-Darstellung in der "Gott-Vater-Kirche, Buenos Aires, Argentinien (Foto: Schönstatt Argentinien)

Gott-Vater-Darstellung in der "Gott-Vater-Kirche, Buenos Aires, Argentinien (Foto: Schönstatt Argentinien)

Hbre. „Vom Vater zu sprechen, fällt heute schwer. Oft ist er gar nicht da, und wenn, dann ist sein Bild nicht selten verzeichnet... Die Sehnsucht nach einem guten und barmherzigen Vater ist gross“, heißt es im Klappentext des Buches „Abba, mein lieber Vater! – eine Heimkehr“, das Ende Februar 2017 im Paulusverlag neu erschienen ist. Mit seinem neuen Buch möchte der aus der Schweiz stammende Schönstatt-Pater Christoph Horn einen Beitrag leisten zu einem neuen Vaterbild, das befreiend, ermutigend und heilend wirkt.

24. Februar 2017
Logo ECI Mum, Dad & Kids (mumdadandkids.eu)

Hbre. Über 600.000 Europäer haben die europäische Bürgerinitiative „Mum, Dad and Kids“ bisher unterschrieben. Jetzt hat auch Rumänien als zehntes EU-Land seine nationale Unterschriftenquote erreicht, ein weiterer Etappensieg! Doch noch steht die zweite Hürde: EU-weit müssen über eine Million Unterschriften erreicht werden. Es geht der europäischen Bürgerinitiative „Vater, Mutter, Kind“ um eine einheitliche Definition der Begriffe „Ehe“ und „Familie“ in allen Rechtstexten der Europäischen Union. Dabei soll auf EU-Ebene in rechtsverbindlichen Texten die Ehe einheitlich als „dauerhafte und treue Gemeinschaft von Mann und Frau zum Zwecke der Familiengründung“ beschrieben und verstanden werden.

20. Januar 2017
Pater Josef Kentenich, 1941 (Foto: Archiv Marienschwestern)

Pater Josef Kentenich, 1941 (Foto: Archiv Marienschwestern)

20.1.1942. Der Blick 75 Jahre zurück in die Geschichte der Schönstatt-Bewegung richtet sich auf Pater Josef Kentenich, der seit September 1941 im Gefängnis sitzt – zuerst 4 Wochen in Dunkelhaft im Gestapo­hauptquartier, dann im sogenannten Karmelgefängnis in Koblenz. Am 20. September 1941 wurde er verhaftet (vergl. Teil 1 der Artikelserie). Bis zum 18. Oktober 1941 musste er vier Wochen in Dunkelhaft verbringen (vergl. Teil 2 der Artikelserie). Wie sehr der Schönstatt-Gründer sein Schicksal vorsehungsgläubig mit dem der ganzen Schönstattfamilie verbunden sieht und deutet wird um Weihnachten 1941 bei der Entstehung der Mariengarten-Strömung deutlich. (vergl. Teil 3 der Artikelserie). Nun, auf den 20. Januar 1942 hin spitzt sich die Lage langsam zu. Eine Entscheidung liegt in der Luft. Mitglieder des Schönstatt-Frauenbundes, Bayern, greifen diese Situation im 4. Teil der Artikelserie „Den kühnen Weg des Glaubens nachgehen“ auf.

15. Januar 2017
Katrin Wolf über Franz Reinischs Bedeutung für Heute: „Für seine Überzeugungen einstehen, das ist auch heute wichtig!“  (Foto: HeimART)

Katrin Wolf über P. Franz Reinischs Bedeutung für Heute: „Für seine Überzeugungen einstehen, das ist auch heute wichtig!“ (Foto: HeimART)

Hbre. Der 1. Februar ist der Geburtstag von Pater Franz Reinisch. Geboren im Jahr 1903 konnte er selbst nur 39 Geburtstage feiern, denn die Nazis haben seinem Leben am 21. August 1942 wegen seiner Verweigerung des Fahneneides auf Hitler aus Gewissensgründen durch Enthauptung ein jähes Ende gesetzt. Trotzdem wird er 114 Jahre nach seiner Geburt am 1. Februar 2017 nicht vergessen sein. Im Gegenteil! Der mutige Pallottinerpater, der seine geistige Heimat ganz bei der Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt im Kapellchen in Vallendar-Schönstatt hatte, wird derzeit immer bekannter. Den im vergangenen Jahr erschienene Dokumentarfilm „Pater Franz Reinisch“, der die Möglichkeit anbietet, die Orte seiner Kindheit und Jugend, seiner Priesterzeit und auch seiner größten Prüfung „zu besuchen“, haben und Stephan Eismann von TV Mittelrhein und WWTV bewogen, im Rahmen des Magazins „HeimArt“ über Reinisch zu berichten.

23. Dezember 2016
Pater Josef Kentenich, 1941 (Foto: Archiv Marienschwestern)

Pater Josef Kentenich, 1941 (Foto: Archiv Marienschwestern)

23.12.1941. Es sind schon drei Monate, dass Pater Kentenich in Koblenz von der Gestapo inhaftiert wurde. Die ersten vier Wochen Dunkelhaft und totaler Isolation hat er im Vertrauen auf Gott ungebrochen überstanden. Jetzt können auf verschlungenen Wegen wenigstens kleine Nachrichten ausgetauscht werden. Aber er ist immer noch in Koblenz im Karmelitergefängnis eingesperrt. Auch hier sind die Bedingungen nicht einfach: „Die Freiheitsbeschränkung geht hier bis in kleinste Kleinigkeiten. ‚Petrus, es kommt die Zeit, da wird ein anderer dich gürten.‘ (vgl. Joh 21,18) Die Zeit ist jetzt da.“ (Brief Pater Kentenichs vom 21.12.1941)  Die ganze Schönstattbewegung bangt mit um das Schicksal ihres Gründers. Sie würden ihn am liebsten wieder frei sehen. Und natürlich vermissen sie ihn in Schönstatt. Kurz vor Weihnachten entsteht in dieser Situation die Bewegung des Mariengartens. Der nachfolgende Artikel von Mitgliedern des Schönstatt-Frauenbundes, Bayern, aus der Reihe "den kühnen Weg des Glaubens nachgehen", erzählt von diesen Vorgängen vor 75 Jahren.

25. November 2016
Logo ECI Mum, Dad & Kids (mumdadandkids.eu)

Hbre. Die Europäische Bürgerinitiative (EBI) "Vater, Mutter, Kind" teilte am 22. November in einer Pressemitteilung mit, dass nun eines der beiden Kriterien für eine erfolgreiche EBI erfüllt ist: Die erforderliche Mindestunterschriftenzahl in sieben EU-Mitgliedstaaten ist erreicht. Neben Polen, Griechenland, der Slowakei und Finnland wurde nunmehr auch in Ungarn, Kroatien und Lettland die entsprechende Anzahl an Unterschriften zum Schutz von Ehe und Familie in der EU erreicht und sogar übertroffen. 7 Monate nach dem Beginn der Unterschriftensammlung verbleibt nun die Herausforderung, eine Gesamtzahl von mindestens 1 Million Unterschriften zu erreichen.

17. November 2016
Logo ECI Mum, Dad & Kids (mumdadandkids.eu)

Logo ECI Mum, Dad & Kids (mumdadandkids.eu)

Hbre. Mit ungewöhnlich deutlichen Worten hat Papst Franziskus bei seinem Kaukasusbesuch Anfang Oktober in der georgischen Hauptstadt Tiflis den Schutz der Ehe eingefordert. „Es gibt heute einen Weltkrieg, um die Ehe zu zerstören“, so sagte der Heilige Vater. Dieser Krieg werde nicht mit Waffen geführt, „sondern durch ideologische Kolonisierung“. Darum sei es wichtig, die Ehe vor diesen Kolonisierungen zu verteidigen! Die Kritik des Papstes richtete sich vor allem gegen Lobbygruppen, die orientiert an den irrigen Ideen der Gender-Theorien auf unterschiedlichen Ebenen versuchen, Sinn und Begriff von Ehe und Familie neu zu definieren. Gegen die Umdefinierung und damit Aushöhlung des Ehebegriffes auf dem Weg der europäischen Gesetzgebungsverfahren wendet sich die europäische Bürgerinitiative „Vater, Mutter, Kind“ (www.schoenstatt.de berichtete im Dezember 2015).

4. November 2016
Josef Kentenich: Alles in Verbindung mit Gott bringen. (Montage: Brehm)

P.J.Kentenich: Alles in Verbindung mit Gott bringen (Montage: Brehm)

Claudia Brehm. „Am Montagabend“ ist eine Reihe, in der nach und nach die Vorträge veröffentlicht werden, die der Gründer Schönstatts , Pater Josef Kentenich, in der Zeit seines Amerikaaufenthaltes zwischen 1955 und 1964 für Ehepaare gehalten hat. Dank der Mitwirkung des Institutes der Schönstattfamilien bei der Planung der Gesamtreihe, als auch der Josef-Kentenich-Stiftung für die finanzielle Unterstützung bei der Drucklegung des Buches, konnte nun auch Band 10 veröffentlicht werden.

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